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Schlagwort: SchwarzWeiss (Seite 1 von 3)

#29 Der kleine Indemann

Sein großer Bruder überragt die Goltsteinkuppe in der Freizeitregion Indeland um 36 Meter und bietet somit ein Erlebnis für Familien und den perfekten Ausblick auf eine Landschaft im Strukturwandel.

Ferienzeit ist Ausflugszeit. Für diese Woche haben wir uns den Indemann als Ausflugsziel herausgesucht. Diesen haben wir schon länger auf unserer Liste stehen und haben es nun endlich geschafft, den Aussichtsturm zu besuchen und zu erfahren, was drum herum alles geboten wird.

Siebzigprozent

Wir wollten den Besuch des Indemanns mit einer kleinen Wanderung verbinden und so sind wir zunächst zum kleinen Indemann gefahren, der einen südlichen Aussichtspunkt auf den Braunkohletagebau Inden bildet.

Tagebaulandschaft

Von dort bietet sich dem Besucher der direkte Einblick in den Braunkohletagebau. Zum Greifen nahe lassen sich die großen Schaufelradbagger, die langen Förderbänder und die mehrere 100 Meter mächtigen Sedimentpakete aus den vergangenen 30 Millionen Jahren der niederrheinischen Erdgeschichte bestaunen. Die für die Region wirtschaftlich sehr bedeutende Braunkohle hat sich innerhalb dieser Sedimentpakete aus weitflächigen Wäldern und Mooren gebildet. Die Braunkohle wird über die langen Förderbandanlagen direkt zum nahe gelegenen Kraftwerk Weisweiler transportiert und dort zu Strom verheizt.

Weisweiler

Vom kleinen Indemann aus bekommt man bereits eine erste Sicht auf das Kraftwerk und auf den großen Indemann auf der Goltsteinkuppe, eine im Zuge der Braunkohletagebauaktivitäten entstandene Abraumhalde. Eine ca. 1,5 km lange Wanderung – oder besser geschrieben Spaziergang – durch Wiesen, Felder und Wald brachte uns zu unserem Ziel, dem Indemann. Oben auf der Goltsteinkuppe erwartete uns ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten. Neben einem sehr großen Spielplatz für alle Altersklassen werden Bungeeseil-Trampoline, Fussballgolf und Minigolf geboten. Als Hauptattraktion bleibt natürlich der Aufstieg bzw. die Auffahrt auf den 36 Meter hohen Indemann.

Der große Indemann

Der Indemann mit seinen mehr als 20.000 Einzelteilen und 40.000 verbauten LEDs wiegt so viel wie 56 ausgewachsene Afrikanische Elefanten. Auf 900 Quadratmeter begehbarer Fläche bietet er auf 12 Ebenen eine unvergleichbare Aussicht. Eine der Ebenen ist der in 18 Meter Höhe ausgestreckte rechte Arm des Stahlburschen. Dieser weist in Richtung Norden zum Braunkohletagebau Inden.

Lichtpunkte

Steht man auf höchster Ebene, also 36 Meter über dem höchsten Punkt der Goltsteinkuppe, so kann man in Richtung Osten blickend die Sophienhöhe mit dem anschließenden Tagebau Hambach, nach Süden hin das Vorgebirge der Eifel und nach Westen hinter dem Kraftwerk Weisweiler Aachen erkennen. Die Landschaft ist ursprünglich und immer noch von Wiesen, Feldern und Wäldern geprägt und bietet durch den Eingriff des Menschen diskutablen Freizeitmehrwert. So ist ganz in der Nähe zum Indemann der Blausteinsee aus einem mit Wasser verfüllten Tagebaurestloch entstanden. Auch dem Tagebau Inden soll im Zuge der Einstellung der Braunkohleförderung die Zukunft eines noch größeren Tagebaurestsees blühen. 2065 soll der endgültige Pegel des Sees erreicht werden. Zu rechnen ist dann mit wachsenden Freizeit- und besonderen Wassersportangeboten.

Weisweiler hinter Gittern

Der Strukturwandel, der bereits im Freizeitbereich im vollen Gange ist, lässt sich auch im Energiesektor sehr deutlich in der Landschaft feststellen. Die jahrzehntelange Braunkohleförderung hat mit den Tagebauen und den Kraftwerken vermehrt Spuren in der Landschaft hinterlassen. Alternative Energiekonzepte, wie die Windkraft und die Solarenergie, sind bereits heute Merkmale, die die Landschaft des Indelandes prägen. So stehen und entstehen in direkter Nähe zum Braunkohletagebau bereits etliche Windkraftanlagen. In direkter Nachbarschaft zum Kraftwerk Weisweiler liegt ein großer Solarpark, der ebenfalls auf die Zukunft ohne Braunkohle hindeutet.

Das nachfolgende Foto des kleinen Indemanns am südlichen Aussichtspunkt auf den Braunkohletagebau Inden ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 29 entstanden. Ein Besuch dieser beiden Stahlbrüder ist definitiv für die gesamte Familie erlebnisreich. Neben den faszinierenden Aussichten bietet sich eben auch noch genügend Spielraum für bewegte Aktivitäten mit regionalem Lerneffekt.

#29 Der kleine Indemann

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#11 Kindheitserinnerung

Ein Besuch bei der Uroma, also meiner Oma, dem einzigen Großelternteil, das ich noch habe, lässt Kindheitserinnerungen wieder präsenter werden. Außerdem zeigt es mir wie sehr die Zeit verfliegt.

Die eigenen Kinder werden so schnell größer und entwickeln sich in einem Tempo, das nicht aufzuhalten ist. Gut so! Aber für mich bedeutet es, dass jeder Moment mit meinen Liebsten genossen und der ein oder andere auch fotografisch festgehalten werden sollte. Besonders Kindheitserinnerungen sind bedeutend stärker, wenn es ein Foto dazu gibt. Denn aus jungen Jahren können wir selten eine direkte Erinnerung an einen Moment ableiten. Erst durch ein Foto wird uns Erlebtes wieder in Erinnerung gerufen.

Das nachfolgende Foto unserer Tochter als Kindheitserinnerung ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 11 entstanden.

#11 Kindheitserinnerungen

#02 Rheinischer Sonnentag

Der Winter hat nun auch endlich den Niederrhein erwischt. Erster Schnee ist in dieser Woche gefallen, zwar wie immer schnell wieder weggetaut, aber dennoch deuten die Temperaturen auf Winter hin und so muss man sich auch entsprechend kleiden.

Bei Temperaturen um den Nullpunkt verbrachte ich mit dem Sohnemann einen Tag in Düsseldorf. Verantwortlich dafür waren die Ohren unserer Kinder, die uns im letzten Jahr bereits sehr häufig an das Universitätsklinikum Düsseldorf geführt haben. Dies reißt wohl auch in diesem Jahr nicht ab. Der Sohnemann hat schon bei einem der letzten Besuche in Düsseldorf klar ausgedrückt, dass er gerne einmal Straßenbahn fahren und den Rhein aus der Nähe anschauen möchte. Diesen Wunsch konnte und wollte ich ihm in dieser Woche nicht ausschlagen.

So sind wir mit der Straßenbahn vom Uniklinikum Richtung Rhein aufgebrochen. Und haben mit der U76 über die Oberkasseler Brücke den Rhein überquert und sind im Anschluss über die Brücke zu Fuß zurück Richtung Tonhalle gestiefelt. Bei strahlendem Sonnenschein und klarer Luft hatten wir einen tollen Blick über die Rheinwiesen rüber zur Rheinkniebrücke und zum Rheinturm. Der Große hatte Spaß an Straßenbahn, U-Bahn, den Schiffen und am Rhein, selbst bei den niedrigen Temperaturen.

Das nachfolgende Foto der Düsseldorfer Rheinlandschaft ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 02 entstanden.

#02 Rheinischer Sonnentag

#45 Sankt Martin

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind. Sein Ross das trug ihn fort geschwind. Sankt Martin ritt mit leichtem Mut. Sein Mantel deckt ihn warm und gut! 

So die erste Strophe des musikalischen Klassikers zum Feste des heiligen Sankt Martins Anfang November. Wer hier nicht lautstark mitsingen kann, ist bei diesem Festritus nur zum Annehmen der milden Gaben dabei. Kinder ziehen mit ihren Fackeln, auch Laternen genannt, durch die Straßen und Gassen und singen weitere Martinslieder. Kollege Weckmann – oder auch Weggemann – und das Martinsfeuer sind auch dabei. Wer es hat, nimmt beim Martinsumzug auch noch Pferd und Kapelle mit und für die Kinder die unterschwellige Botschaft des Teilens untereinander.

Das nachfolgende Foto der Martinskapelle vor dem Martinsfeuer ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 45 am Martinstag entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#45 Sankt Martin

#44 Toverland

Allerheiligen haben wir genutzt, um einen Ausflug mit Freunden ins Toverland zu machen. Gerade mit kleinen Kindern und Erwachsenen einen Besuch wert.

Das Toverland ist ein Freizeitpark in der Nähe von Sevenum (Niederlande) zwischen Venlo und Eindhoven und bietet Attraktionen für Jung und Alt. Besonders reizvoll ist, dass es zwei große Hallen gibt, die genügend Fahrgeschäfte und andere Beschäftigungsmöglichkeiten im Trockenen bieten. So ist man nicht zwingend auf schönstes Sonnenscheinwetter angewiesen. Für die ganz Kleinen werden verschiedene Spielplätze und Karussells angeboten. Und für die etwas größeren Kleinen auch etwas aufregendere Fahrgeschäfte, wie eine Wildwasserbahn, Bobbahn oder eine kleine Indoor-Achterbahn.

Für die ganz großen Kleinen steht dann unter anderem die legendäre, höchste, längste und schnellste Holzachterbahn der Benelux-Länder auf dem Programm. Nach einer anderthalbminütigen Fahrt hat man 35 Höhenmeter, eine Strecke von 1077 Metern und Geschwindigkeiten bis zu 90 Stundenkilometern erlebt. Wer das nicht mag, genießt derweil einfach einen Kaffee oder Espresso an dem benachbarten Kiosk.

Das nachfolgende Foto der hölzernen Achterbahn im Toverland (NL) ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 44 entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#44 Toverland

#32 Teverener Heide

Die Teverener Heide bietet viele geführte Wanderwege, die man nutzen kann, um die Heide, die Moore, die Wälder und die Seen sowie die darin vorkommenden Tiere und Pflanzen zu erkunden und zu beobachten.

Das nachfolgende Foto aus der Teverener Heide ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 32 während einer kleinen Wanderung zum Kiefernsee entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier. Weitere Bilder aus der Teverener Heide finden sich hier und mehr Informationen zur Heidelandschaft erhält man hier.

#32 Teverener Heide

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Thema von Anders Norén.