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Schlagwort: Projekt 50 + 2 (Seite 1 von 24)

#29 Der kleine Indemann

Sein großer Bruder überragt die Goltsteinkuppe in der Freizeitregion Indeland um 36 Meter und bietet somit ein Erlebnis für Familien und den perfekten Ausblick auf eine Landschaft im Strukturwandel.

Ferienzeit ist Ausflugszeit. Für diese Woche haben wir uns den Indemann als Ausflugsziel herausgesucht. Diesen haben wir schon länger auf unserer Liste stehen und haben es nun endlich geschafft, den Aussichtsturm zu besuchen und zu erfahren, was drum herum alles geboten wird.

Siebzigprozent

Wir wollten den Besuch des Indemanns mit einer kleinen Wanderung verbinden und so sind wir zunächst zum kleinen Indemann gefahren, der einen südlichen Aussichtspunkt auf den Braunkohletagebau Inden bildet.

Tagebaulandschaft

Von dort bietet sich dem Besucher der direkte Einblick in den Braunkohletagebau. Zum Greifen nahe lassen sich die großen Schaufelradbagger, die langen Förderbänder und die mehrere 100 Meter mächtigen Sedimentpakete aus den vergangenen 30 Millionen Jahren der niederrheinischen Erdgeschichte bestaunen. Die für die Region wirtschaftlich sehr bedeutende Braunkohle hat sich innerhalb dieser Sedimentpakete aus weitflächigen Wäldern und Mooren gebildet. Die Braunkohle wird über die langen Förderbandanlagen direkt zum nahe gelegenen Kraftwerk Weisweiler transportiert und dort zu Strom verheizt.

Weisweiler

Vom kleinen Indemann aus bekommt man bereits eine erste Sicht auf das Kraftwerk und auf den großen Indemann auf der Goltsteinkuppe, eine im Zuge der Braunkohletagebauaktivitäten entstandene Abraumhalde. Eine ca. 1,5 km lange Wanderung – oder besser geschrieben Spaziergang – durch Wiesen, Felder und Wald brachte uns zu unserem Ziel, dem Indemann. Oben auf der Goltsteinkuppe erwartete uns ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten. Neben einem sehr großen Spielplatz für alle Altersklassen werden Bungeeseil-Trampoline, Fussballgolf und Minigolf geboten. Als Hauptattraktion bleibt natürlich der Aufstieg bzw. die Auffahrt auf den 36 Meter hohen Indemann.

Der große Indemann

Der Indemann mit seinen mehr als 20.000 Einzelteilen und 40.000 verbauten LEDs wiegt so viel wie 56 ausgewachsene Afrikanische Elefanten. Auf 900 Quadratmeter begehbarer Fläche bietet er auf 12 Ebenen eine unvergleichbare Aussicht. Eine der Ebenen ist der in 18 Meter Höhe ausgestreckte rechte Arm des Stahlburschen. Dieser weist in Richtung Norden zum Braunkohletagebau Inden.

Lichtpunkte

Steht man auf höchster Ebene, also 36 Meter über dem höchsten Punkt der Goltsteinkuppe, so kann man in Richtung Osten blickend die Sophienhöhe mit dem anschließenden Tagebau Hambach, nach Süden hin das Vorgebirge der Eifel und nach Westen hinter dem Kraftwerk Weisweiler Aachen erkennen. Die Landschaft ist ursprünglich und immer noch von Wiesen, Feldern und Wäldern geprägt und bietet durch den Eingriff des Menschen diskutablen Freizeitmehrwert. So ist ganz in der Nähe zum Indemann der Blausteinsee aus einem mit Wasser verfüllten Tagebaurestloch entstanden. Auch dem Tagebau Inden soll im Zuge der Einstellung der Braunkohleförderung die Zukunft eines noch größeren Tagebaurestsees blühen. 2065 soll der endgültige Pegel des Sees erreicht werden. Zu rechnen ist dann mit wachsenden Freizeit- und besonderen Wassersportangeboten.

Weisweiler hinter Gittern

Der Strukturwandel, der bereits im Freizeitbereich im vollen Gange ist, lässt sich auch im Energiesektor sehr deutlich in der Landschaft feststellen. Die jahrzehntelange Braunkohleförderung hat mit den Tagebauen und den Kraftwerken vermehrt Spuren in der Landschaft hinterlassen. Alternative Energiekonzepte, wie die Windkraft und die Solarenergie, sind bereits heute Merkmale, die die Landschaft des Indelandes prägen. So stehen und entstehen in direkter Nähe zum Braunkohletagebau bereits etliche Windkraftanlagen. In direkter Nachbarschaft zum Kraftwerk Weisweiler liegt ein großer Solarpark, der ebenfalls auf die Zukunft ohne Braunkohle hindeutet.

Das nachfolgende Foto des kleinen Indemanns am südlichen Aussichtspunkt auf den Braunkohletagebau Inden ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 29 entstanden. Ein Besuch dieser beiden Stahlbrüder ist definitiv für die gesamte Familie erlebnisreich. Neben den faszinierenden Aussichten bietet sich eben auch noch genügend Spielraum für bewegte Aktivitäten mit regionalem Lerneffekt.

#29 Der kleine Indemann

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#28 Selfkantbahn Buffet

„Wie macht die Eisenbahn?“ „Tschtschtsch!“ Dies ist für Kinder eigentlich genauso abstrakt, wie ein Telefon mit einer Wählscheibe oder eine Kassette, auf der Musik „gespeichert“ ist. Lokomotiven, die diese Geräusche von sich geben, sind im heutigen Bahnverkehr nicht mehr anzutreffen. Abgelöst wurden sie von Diesel- und Elektroloks.

Nebenverkehrsstrecke

Dennoch gibt es sie noch. Die Lokomotiven, die heißen Dampf in die Luft steigen lassen und dabei die“typischen“ Kindergeräusche einer Eisenbahn machen. Im Westzipfel der Bundesrepublik sind die Überbleibsel der alten Dampfloks noch zu finden. Hier verkehrt die Selfkantbahn, eine Museumsbahn, die eine Teilstrecke befährt, die früher zur Geilenkirchener Kreisbahn gehörte. Die Kreisbahn stellte in den 70er Jahren den Verkehr auf der ca. 37 km langen Strecke zwischen Alsdorf und Tüddern ein. Aus der Kreisbahn ging die Museumsbahn hervor, die nun eine bekannte und beliebte Attraktion im Kreis Heinsberg darstellt. So transportiert die historische Bahn rund 10.000 Fahrgäste innerhalb eines Jahres über die Schiene.

Ausguck

Auf einem 5,5 km langen Teilstück der früheren Kreisbahn fahren die Dampfloks mit stolzen 20 Stundenkilometern nun nur noch zwischen Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Schierwaldenrath. Das Teilstück ist die letzte erhaltene Strecke einer meterspurigen Kleinbahn in Nordrhein-Westfalen.  In der Regel verkehrt die historische Bahn im Zeitraum zwischen April und September an allen Sonn- und Feiertagen auf der Schmalspurstrecke. In der Vorweihnachtszeit ist die Selfkantbahn mit ihren Dampflokomotiven im Auftrag des Nikolaus‘ unterwegs.

Fahrkarten bitte!

Insbesondere für Kinder ist es ein besonderes Erlebnis die lauten Dampfloks, die sie sonst nur aus Bilderbüchern oder Kinderfilmen kennen, zu sehen, zu hören und zu spüren. Bei 20 Stundenkilometern wollen die Kinder den Fahrtwind auf den Plattformen zwischen den Wagons und beim Rausstrecken des Kopfes aus einem Wagonfenster spüren. Sie verfolgen den Dampf, der sich während der Fahrt über der gesamten Eisenbahn ausbreitet, und genießen die historische Atmosphäre in den teilweise über 100 Jahre alten hölzernen Wagons. Ein Schaffner in authentisch-nostalgischer Uniform, der die Fahrkarten aus dicker Pappe locht, rundet den historischen Charme der Fahrt ab.

Schmalspurbahn

Neben dem spannendsten Teil des Museumsbahnbesuchs, nämlich der Fahrt mit selbiger, lassen sich im Lokschuppen, in der Bahnwerkstatt und in einer Museumshalle in Schierwaldenrath etliche historische Fahrzeuge, die einst unter anderem auch auf der Strecke der Geilenkirchener Kreisbahn eingesetzt wurden, bestaunen. Für Familien sind insbesondere die jährlich stattfindenden Kinderfeste und Nikolausfahrten ein Highlight. Daneben werden an mehreren Terminen im Fahrbetrieb spezielle Kinderführungen angeboten. Hierbei kommt man den historischen Gleisanlagen und den Fahrzeugen noch näher. So dürfen die Kinder selbst einmal eine Weiche stellen, die Hitze im Führerstand einer der Dampflokomotiven spüren und einen Güterwagen eigenständig über ein Gleis schieben.

Das nachfolgende Foto des Buffetwagens der Selfkantbahn ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 28 auf dem diesjährigen Kinderfest des Kleinbahnmuseums entstanden.

#28 Selfkantbahn Buffet

 

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#27 Erste Tomaten

In der vergangenen Woche reiften die ersten Tomaten heran und wechselten ihr Grün in ein kräftiges Rot. Trotz der kindlichen Abneigung gegenüber dem Verzehr von Tomaten erfreuten sich der Große und die Kleine daran, dass auf unserer Terrasse etwas wuchs, das man letztendlich, zumindest theoretisch, essen konnte.

Seitdem werden alle paar Tage Tomaten geerntet und finden ihren Weg in die Küche und schließlich auch in unsere Mägen. Die Ansprüche an unseren grünen Daumen wachsen mit den Ergebnissen. Im nächsten Jahr wagen wir vielleicht einmal das Thema Hochbeet. In diesem Jahr haben wir dies noch vor uns hergeschoben.

Neben den heranwachsenden Tomaten hatten wir in der vergangenen Woche auch den Geburtstag unserer Kleinen zu feiern. Bei sommerlichstem Sonnenwetter konnten wir zur Feier des Tages den Geburtstagskuchen auf unserer Sonnenterrasse genießen. Schon wieder war also ein Jahr vergangen. Das Babyhafte war aus ihrem Wesen in dem zurückliegenden Jahr immer weiter verschwunden. Nun blicken wir auf ein bereits sehr eigenständiges, willensstarkes und sehr liebenswürdiges Mädchen. Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung deines zweiten Lebensjahres!

Das nachfolgende Foto unserer heranwachsenden Tomaten ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 27 entstanden.

#27 Erste Tomaten

#26 Air Base

Am ersten Juliwochenende wurden die Türen zum Betriebsgelände eines der stärksten Arbeitgeber der Region Heinsberg geöffnet. Mit einer Ausstellungsfläche von ca. 500.000 m² feierte die NATO Air Base Geilenkirchen ihren 35sten Geburtstag.

Als Militärflughafen des NATO E-3A-Verbandes sichert die Airbase, die in der Teverener Heide liegt, Jobs für 3.000 Soldaten und Zivilisten. Der E-3A-Verband ist der erste und einzige multinationale fliegende Verband der NATO. Auf der Air Base werden Besatzungen aus 13 NATO-Mitgliedsstaaten gestellt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, die Türkei, Ungarn und die Vereinigten Staaten. Die multinationalen Besatzungen bestücken die insgesamt 16 dem E-3A-Verbandes zugehörigen AWACS-Maschinen. Die AWACS-Maschinen dienen der Radarluftraumüberwachung und verfügen über ein Airborne Early Warning and Control System. Die Maschinen sind allesamt umgerüstete Boeing 707 Luftfahrzeuge und markant durch ihre graue Färbung und ihren drehenden grau-schwarzen Radarteller oberhalb des Flugzeugrumpfs, dem sogenannten Rotodom. Wer in der Region Heinsberg, insbesondere in der Umgebung von Geilenkirchen, wohnt, dem sind die AWACS-Luftaufklärer bestens bekannt, denn sie sind täglich mehrfach in Start- und Landemanövern über unseren Köpfen zu sehen und vor allem auch zu hören, denn die Maschinen sind nicht mehr die jüngsten.

Barrier

Anfang Juli bekamen die Besucher des Tags der offenen Tür der NATO Air Base die Gelegenheiten die AWACS-Maschinen aus der Nähe und von Innen zu betrachten. Bereits vor 5 Jahren haben wir den Tag der offenen Tür anlässlich des 30-jährigen Bestehens der NATO Air Base besucht. Und so war uns bekannt, dass der Andrang groß sein wird. Glücklicherweise haben wir uns schon früh auf den Weg gemacht, um in den Genuss zu kommen direkt auf dem Flugplatzgelände zu parken. Das sonst stark abgegrenzte Flughafen- und Militärgelände wurde für die Besucher von Norden her kontrolliert befahrbar gemacht. In einer Fahrzeugkolonne von schier unzähligen Autos fuhren wir parallel zur Start- und Landebahn zu unserem Parkplatz. Am Eingang zum Veranstaltungsgelände wurden wir auf etwaige gefährliche Gegenstände hin kontrolliert.

Runway

Auf der West-Ost-ausgerichteten Start- und Landebahn, die wir überquerten, waren 4 AWACS-Luftaufklärer geparkt. Etliche weitere Luftfahrzeuge, Attraktionen und Stände gab es auf dem Areal parallel zum Rollfeld. Neben Hubschraubern, kleineren zivilen Flugzeugen und etlichen militärischen Maschinen gab es zahlreiche Attraktionen für Groß und Klein. Für die kleinen Gäste gab es Karussells und Hüpfburgen. Für das leibliche Wohl wurde an zahlreichen Imbissständen gesorgt. Die internationalen Stände der einzelnen Mitgliedsnationen präsentierten nationale Spezialitäten.

Als Hauptattraktion wurde uns Besuchern die Möglichkeit gegeben die AWACS-Maschinen von innen anzuschauen. Dazu mussten wir uns allerdings in eine lange Schlange von weiteren Interessierten einreihen und mindestens eine Dreiviertelstunde auf den Zugang zum Maschineninneren warten. Besonders für die Kinder hat es sich aber gelohnt, zu sehen wie ein solches Flugzeug von Innen aussieht, das ja regelmäßig über unsere Köpfe kreist. Den Wunsch des Großen, mal mit einem der Flugzeuge fliegen zu können, mussten wir leider schon im Vorfeld ausschlagen. Die Begeisterung, mal auf einem der großen Sessel an den Kontrollbildschirmen der Radarüberwachung zu sitzen, ließ diesen Wunsch aber erst gar nicht wieder aufkeimen.

Tower

Nachdem wir uns einen der AWACS-Luftaufklärer von Innen angeschaut hatten, beschlossen wir, uns etwas zu Essen zu besorgen. Doch leider war unterdessen der Ansturm an Besuchern nicht kleiner geworden. An sämtlichen Ständen, die in irgendeiner Weise Essbares bereit hielten, waren Schlangen der Länge entstanden, der eine Wartezeit von mindestens einer halben Stunde entsprach. So beschlossen wir noch eine schnelle Runde an den internationalen Ständen vorbei zu drehen und dann zwei Fahrten mit dem Karussell zu fahren, um schließlich das Gelände zu verlassen und ein Restaurant oder Imbiss in der Nähe anzusteuern.

AWACS

Unsere Pläne sollten jedoch wettertechnisch durchkreuzt werden. Den ganzen Vormittag und Mittag war es zwar bewölkt, aber doch trocken geblieben. Kurz nach Beendigung der letzten Karussellfahrt und Aufbruch Richtung Ausgang begann es zu regnen und wir wurden bis auf die Unterhose nass. Dies sorgte für diesige Stimmung auf dem Rollfeld und etwas gedrückte Stimmung unserer Gemüter.

Die Regenschauern stellten sich typischerweise erst kurz nach Ankunft am Auto ein. Da waren wir allerdings bereits nass. Die Kinder haben wir dank Wechselkleidung in trockene Klamotten stecken können. Die Frau des Hauses hatte zur Erheiterung der Gemüter das Backwerk der Woche im Kofferraum deponiert, so dass wir eine kleine Stärkung noch in der Parkposition des Autos einnehmen konnten. Der Restaurantbesuch fiel aufgrund durchnässter Kleidung leider aus und wir fuhren stattdessen direkt nach Hause. Dennoch verbrachten wir ein paar aufregende und spannende Stunden auf der NATO Air Base in Geilenkirchen. Und der Große weiß nun immer, wenn er einen fliegenden Radarteller sieht, von wo oder wohin dieser fliegt.

Das nachfolgende Foto der aufgereihten AWACS-Maschinen auf dem Rollfeld der NATO Air Base Geilenkirchen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 26 entstanden.

#26 Air Base

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#25 C.A.R.L.

Die RWTH Aachen, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule zu Aachen, entwickelt sich mit einer Zahl von 152 verschiedenen Studiengängen stetig weiter. Die Studierenendenzahlen nehmen zu und damit muss mehr Wohnraum, aber eben auch mehr Lehrraum geschaffen werden.

Hörsaalgebäude C.A.R.L.

Mit dem neuen Hörsaalzentrum C.A.R.L, ‚Central Auditorium for Research and Learning‘, an der Claßenstraße in Aachen wurde Platz für rund 4.000 Studierende in 11 Hörsälen und 16 Seminarräumen geschaffen. Daneben gibt es viel Freiraum für Studierende und Besucher in einer großen Pausenhalle mit Café, die durch ihre Weite und Helligkeit dazu verleitet zu verweilen und deren moderne Architektur des Gebäudes von Innen auf sich wirken zu lassen. Zum vergangenen Wintersemester 2016/2017 begann der Probebetrieb des C.A.R.L., dessen Name aus über 2.000 studentischen Namensideen in einem Wettbewerb durch den AStA ausgewählt wurde.

Eins.C.A.R.L.

Von Außen wirkt der Hörsaalbau sehr schlicht und modern. Die Linienführung durch grau-blaue Außenpanele und die eingearbeiteten gelben Linien lockern das Gesamtbild auf. Die klare Linienführung wird in den Außenbeleuchtungen aufgenommen. Die große Glasfassade lässt den Pausenraum mit seinen verschiedenen Ebenen sehr hell erscheinen. Die blanke Betonoptik von Innen wird in Sitzgelegenheiten im Außenbereich aufgegriffen. Minimale Bepflanzung lockert die stringente Geometrie des Gebäudes auf.

Sitzgelegenheit C.A.R.L.

Notausgang C.A.R.L.

Besonderes Detail in der Fassade sind neben den gelben vertikalen Linien der große Schriftzug des Gebäudenamens. In großen gelben Lettern ist hier der aus dem Namenswettbewerb hervorgegangene Name für das neue Hörsaalzentrum der RWTH Aachen eingearbeitet. Das nachfolgende Foto dieses Details der Außenfassade ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 25 entstanden.

#25 C.A.R.L.

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#24 Heinsberg von oben

Das Dach und auch teilweise der ganze Turm des Selfkantdoms in Heinsberg ist weit sichtbar. Dies ist insbesondere auch der Lage auf dem Kirchberg geschuldet.

Durchblick Gangolf

Bereits im März 2016 war der Selfkantdom (eigentlich Gangolfuskirche) Motiv für mein Projekt 50 + 2 | 2016 und er sollte es auch in diesem Jahr werden. Anlässlich des 500-jährigen Luther-Jubiläums wurde in der Stadt Heinsberg am vergangenen Wochenende das Luther-Festival rund um und auf dem Kirchberg und Burgberg veranstaltet. Neben vielen Veranstaltungen von donnerstags bis samstags war sonntags ein Familientag organisiert. Viele kleine Attraktionen und Erlebnisse zum Ansehen und Mitmachen wurden insbesondere für die jüngeren Gäste angeboten, darunter beispielsweise Schminken, Karussell, Schnitzen, Bogenschießen und vieles mehr.

Turmdach Gangolf

Für die großen Gäste war sicherlich das Highlight den Turm des im 15. Jahrhunderts fertiggestellten Selfkantdoms besteigen zu können. Dies ließen auch wir uns nicht nehmen und sind wie viele andere die etlichen Stufen bis zum Fuß des pyramidalen Turmhelms hochgestiegen, um von dort den Blick über das platte Heinsberger Umland schweifen zu lassen. Der flache Charakter der Heinsberger Landschaft, wie bereits hier und hier erwähnt, ließ sich dort oben noch deutlicher erkennen. Das leicht diesige, warme Wetter am Sonntag erlaubte keinen unendlich weiten Blick. Die Windräder, die auch schon Motiv hier und hier waren, fielen jedoch direkt ins Auge. Die Erweiterung der erneuerbaren Energien in Form von Windkraftanlagen sind im Kreis Heinsberg aus dem Landschaftsbild nicht mehr weg zu denken.

Lago Heinsberg

Das nachfolgende Foto mit Blick auf die Windräder im Selfkant ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 24 entstanden.

#24 Heinsberg von oben

RTWs auf dem Luther-Festival

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Thema von Anders Norén.