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Schlagwort: Projekt 50 + 2 (Seite 1 von 21)

#13 Kreativsonntag

So mir nichts dir nichts starten wir mit einem Bad und einem gemeinsamen Frühstück in den Sonntag. Während der Vater noch ein wenig Hausarbeit erledigt, beschäftigen sich die Kinder derweil mit ein wenig kreativen Tätigkeiten.

Während sich der Große scheinbar für lange Zeit gänzlich wenig für die Malerei interessiert hat, beschäftigt sich die Kleine schon immer gerne mit Stiften und Farben. Da landen die prächtigsten Strichwerke nicht nur auf Papier, sondern auch gerne auf Händen, im Gesicht und am Hals. Sie ist mit Begeisterung und allen Sinnen dabei. So wie es in dem Alter sein soll. Die Kleinen sollen eben mit allen ihren Sinnen ihre eigene Lebenswelt erkunden. Das fördert schließlich die Kreativität.

Nun wird auch der Große seit ein paar Wochen interessierter an der Kunst. Angefangen hat es damit, dass er sich vermehrt für Buchstaben interessiert hat und mittlerweile schon gut seinen Namen schreiben kann. Nicht immer von links nach rechts, aber dafür von unten nach oben, von rechts nach links, spiegelverkehrt und was für Muster ihm eben sonst noch so einfallen. Hauptsache die Buchstaben seines Namens sind irgendwie zu Papier gebracht und sind künstlerisch angeordnet.

Neuerdings versucht er sich auch darin Männchen oder Figuren zu malen. Diese bekommen Köpfe mit Gesichtern, auch gerne mit Bauch, Armen, Beinen, Händen und Füßen und teils sogar mit Fingern, Hals und Mägen. An diesem Sonntag überraschte er uns mit einem Bild der Familie Sonnenschein. Er malte vier unterschiedlich große rote Sonnen und sagte: „Das sind Mama, Papa, meine Schwester und ich!“ Na wunderbar, nun beginnt also auch für uns die Zeit mit sonnigen Gesichtern, die auf Häuser mit Fenstern und Kamin und bunten Vorgärten und herrlichste Schönwetterwolken hinunterblicken. Wir mochten lange Zeit gar nicht daran glauben. Immer wieder eine Überraschung, was Kinder einem plötzlich an neuen Fähigkeiten und Interessen präsentieren. Das macht das Familienleben so spannend!

Das nachfolgende Foto der sonntäglichen Kinderkreativität ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 13 entstanden.

#13 Kreativsonntag

#12 Feierabend im Gehege

Mit einer Jahreskarte vom Wildpark Gangelt ist ein Sonntagsausflug leicht geplant. Schönes Wetter, Natur, Tiere und ein Spielplatz zogen am Sonntag viele Besucher in den hiesigen Wildpark.

Auch wir sind erneut dort gewesen. Wir sind gemütlich in den Sonntag mit einem späten Frühstück gestartet und haben uns dann langsam zur späten Vormittagszeit ins Auto gesetzt, um nach Gangelt in den Wildpark zu fahren. Dort fanden wir einen Parkplatz in direkter Nähe zum Eingang. Trotz des guten Wetters waren die ersten Besucher schon wieder auf dem Weg den Wildpark zu verlassen – unser Glück. Nichtsdestotrotz war es auf den Wegen des Wildparks gut gefüllt und auch der Spielplatz und die Eisbude waren gut besucht.

Unser Besuch weitete sich bis zum frühen Abend aus. Sowohl den Kindern, wie auch den Tieren, merkten wir an, dass so langsam Feierabendstimmung einzog. Die Tiere brauchten nach einem gut besuchten Wildparktag nun erstmal ihre Ruhe. Nur noch wenige Tiere kamen bis zum Zaun, um sich ihre Futterration abzuholen. Die meisten hatten sich zum Ausruhen bereits in den Schatten gelegt und genossen die langsam einkehrende Ruhe. Auch wir machten uns auf den Heimweg, um auf unserer sonnigen Terrasse den am Vormittag zubereiteten Apfelkuchen zu genießen und den Tag ruhig im Garten ausklingen zu lassen.

Das nachfolgende Foto des Damwilds im Wildpark Gangelt ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 12 entstanden.

#12 Feierabend im Gehege

#11 Kindheitserinnerung

Ein Besuch bei der Uroma, also meiner Oma, dem einzigen Großelternteil, das ich noch habe, lässt Kindheitserinnerungen wieder präsenter werden. Außerdem zeigt es mir wie sehr die Zeit verfliegt.

Die eigenen Kinder werden so schnell größer und entwickeln sich in einem Tempo, das nicht aufzuhalten ist. Gut so! Aber für mich bedeutet es, dass jeder Moment mit meinen Liebsten genossen und der ein oder andere auch fotografisch festgehalten werden sollte. Besonders Kindheitserinnerungen sind bedeutend stärker, wenn es ein Foto dazu gibt. Denn aus jungen Jahren können wir selten eine direkte Erinnerung an einen Moment ableiten. Erst durch ein Foto wird uns Erlebtes wieder in Erinnerung gerufen.

Das nachfolgende Foto unserer Tochter als Kindheitserinnerung ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 11 entstanden.

#11 Kindheitserinnerungen

#10 Frühlingssonnen-Mathematik

In der kindlichen Entwicklung entwickeln sich mit der Zeit immer mehr Fähigkeiten und Interessen. Zuerst ist es toll nach Gegenständen greifen zu können, sie anzufassen und zu spüren, zuschmecken und zuriechen, was und wie das ist. Dann haben die Kleinen den Drang, diese Gegenstände in Becher, Schüsseln, Kisten oder Beutel reinzulegen oder reinzuwerfen und natürlich auch wieder aus diesen auszuräumen.

Mit der Zeit entwickelt sich dann ein Verständnis für die Mengenlehre. Also wie viele Gegenstände habe ich vor mir. Unser Großer wird jetzt bald 4 Jahre alt und konnte schon recht früh bis 10 zählen. Den genauen Zeitpunkt, ab wann er dies konnte, kann ich leider nicht mehr festlegen.

Seit geraumer Zeit werden Mengen und Zahlen für ihn immer präsenter und interessanter. Er verspürt einen inneren Drang alles zu zählen, was ihm im Alltag begegnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob das die Anzahl an Personen ist, die gerade am Tisch sitzen, oder die Anzahl an Trauben, die er zum Verzehr vor sich liegen hat, oder eben die Anzahl an Gegenständen, die ihm sonst im Alltag begegnen. Diese Woche hat er sich intensiv mit den Wäscheklammern beschäftigt. Diese wurden nach Farbe sortiert und dann akribisch gezählt und aufgeteilt.

Das nachfolgende Foto des Auszählens von Wäscheklammern in der Frühlingssonne unseres Wohnzimmers ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 10 entstanden.

#10 Frühlingssonnenmathematik – 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, …

#09 Brückenkopf

Vor rund 19 Jahren fand in der Stadt Jülich die Landesgartenschau (LaGa) statt. Ja genau, vor 19 Jahren, in Worten Neunzehn. Wahnsinn! Wie schnell doch die Zeit vergeht. Ein Überbleibsel der Landesgartenschau ist der sogenannte Brückenkopf-Park, der auch vor der LaGa bereits einen Freizeitcharakter hatte.

Nun lässt sich dort nicht nur in einem kleinen Zoo, sondern auch auf einem weit reichenden Parkgelände, Zeit verbringen und mit vielen verschiedenen Aktivitäten füllen. Das ehemalige LaGa-Gelände lädt dazu ein aktiv zu werden. So werden beispielsweise ein Beachvolleyballfeld, ein Kletterturm, ein Fitnessgarten, ein Hochseilgarten und Minigolf für die älteren Besucher geboten. Auf den zahlreichen und großen Spielplätzen finden sich Matschgelegenheiten, eine Riesenrutsche, ein Floßteich und vieles mehr für die kleinen Gäste.

Neben den Aktivitäten für den Körper lässt sich im Brückenkopf-Park auch der Geist mit Natur und Kultur bereichern. Naturlandschaften und Themengärten mit Kunstwerken verschiedenster Art stehen im Kontrast zu der Napoleonischen Brückenkopf-Anlage. Die Anlage diente Anfang des 19. Jahrhunderts als Festung zur Sicherung des westlichen Teils der Stadt Jülich. Führungen durch die alten Gewölbe und auch die oberirdischen Anlagen bieten einen guten Einblick in die Wehranlagen der historischen Festungsstadt Jülich aus napoleonischer Zeit.

Das nachfolgende Foto des Apfelbaum-Quadrats als ein Themengarten auf dem ehemaligen LaGa-Gelände ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 09 entstanden.

#09 Brückenkopf-Park – Apfelbaum-Quadrat

#08 Pizza

Pizza! Wer mag sie nicht, denn Variation zaubert für jeden Geschmack etwas. Ob herzhaft salzig, zuckersüß oder exotisch, vegetarisch, vegan oder mit ordentlich Fleisch, alles ist drin, alles ist drauf. Wahlmöglichkeiten ohne Ende!

Pizza ist beliebt – in allen Altersstufen. Sie schmeckt nicht nur fast jedem, sondern in der Zubereitung ist sie auch sehr einfach. Es ist gefühlt schon einige Jahre her, dass wir uns hier von Tiefkühlpizza oder zumindest fertig vorbereiteten Pizzateigsaucen-Sets ernährt haben. Mittlerweile sind wir dazu übergegangen Pizzateig und Pizzasauce selbst zu machen und die Pizza selbst mit ausgewählten Zutaten zu belegen oder von den Kindern belegen zu lassen. Die haben ihren Spaß dabei und können selbst mit entscheiden, was dann auf ihrem Teller landet. Und ganz nebenbei können sie ihrer Pizza auch eine individuelle Form mitgeben.

Pizzateig und Pizzasauce bereiten wir im Thermomix zu – ein nicht so kleiner Küchenhelfer, der sich bei uns bewährt hat und den wir seit längerem sehr schätzen. Beides, Teig und Sauce, lassen sich natürlich auch mit herkömmlichen Küchengeräten oder Küchenhilfen vorbereiten. Am Ende des Beitrags finden sich die Rezepte und Tipps an den Thermomix (TM) angepasst.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Das nachfolgende Foto der Zubereitung einer Familienpizza ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 08 entstanden.

#08 Pizza

 – Pizzateig –

Zutaten

  • 30 g natives Olivenöl
  • 220 g Wasser (zimmerwarm)
  • 20 g frische Hefe (ca. halber Würfel)
  • 400 g Mehl
  • 1 TL Salz

Zubereitung

  1. Eine große Schüssel leicht ölen oder mehlen und beiseite setzen.
  2. Wasser und Hefe, evtl. etwas Zucker, in den TM-Mixtopf geben und 20 Sek. / Stufe 2 vermischen.
  3. Mehl, Olivenöl und Salz hinzufügen und 2 Min. / Stufe „Kneten“ verarbeiten.
  4. Teig zu einer Kugel formen, in die vorbereitete Schüssel geben und mit einem feuchten Küchentuch oder Frischhaltefolie abdecken.
  5. Den Teig ca. eine Stunde gehen lassen (bis zur Volumenverdopplung).
  6. Im Anschluss Teigmenge je nach gewünschter Form und Dicke abnehmen und ausrollen.

Tipps

  • Aus der Menge Teig lassen sich ca. 3-4 sehr dünne Pizzas in Blechgröße herstellen.
  • Mit einer guten Portion Mehl lässt sich der Teig gut weiterverarbeiten.
  • Den ausgerollten Teig auf ein Backpapier legen und mit beliebigen Zutaten belegen.
  • Im auf 230°C vorgeheizten Backofen benötigt eine Pizza ca. 18 Min. (in unserem Backofen).
  • Auf besonders runde oder blechfüllende Pizzaform verzichten wir aus Zeitgründen.

 – Pizzasauce –

ZUTATEN

  • 2 Stück Zwiebeln (halbiert)
  • 1-2 Stück Knoblauchzehen
  • 20 g Olivenöl
  • 1-2 Stangen Staudensellerie (in Stücken)
  • 1-2 Möhren (in Stücken)
  • 1/2 Paprika (in Stücken)
  • 1 Dose Tomaten (400 g)
  • 140 g Tomatenmark
  • 1 TL Salz/Pfeffer
  • 1 TL geräucherten Paprika
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Balsamicoessig

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebeln und Knoblauchzehen im TM-Mixtopf 5 Sek. / Stufe 5 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben.
  2. Olivenöl zugeben und 2 Min. / 100°C / Stufe 2 dünsten.
  3. Staudensellerie, Möhren und Paprika hinzugeben und 10 Sek. / Stufe 6 zerkleinern. Diesen Schritt evtl. wiederholen, dann zuvor den Mixtopfinhalt mit dem Spatel nach unten schieben.
  4. Eine Dose Tomaten und 140 g Tomatenmark zugeben. Mit Salz, Pfeffer, geräuchertem Paprika (Pulver), braunem Zucker und Balsamicoessig würzen.
  5. 15 Min. / Stufe 1 / 100°C ohne Meßbecher kochen. Als Spritzschutz den TM-Gareinsatz draufstellen.
  6. Abschmecken und 15 Sek. / Stufe 8 pürieren.
  7. Zum Schluss direkt verarbeiten oder in entsprechenden Behältnissen im Kühlschrank oder Gefrierer für den späteren Bedarf aufbewahren.

TIPPS

  • Diese Pizzasauce ist ebenfalls sehr einfach abwandelbar. Das hinzugefügte Gemüse gibt der Pizza schon ohne Belag eine gesunde und frische Note.
  • Da in unserem Haushalt mindestens zwei Kinder mitessen, verzichten wir bei der Zubereitung auf die Zugabe von Kräutern. Dies führt sonst häufig zu abweisenden Reaktionen, wie „Bäääh!“
  • Pizzasauce dünn auf den ausgerollten Pizzateig verteilen.
  • Die Sauce lässt sich auch gut als Basis für Nudelsaucen verwenden.
  • Die Menge reicht für die doppelte Menge des oben beschriebenen Pizzateig-Rezepts. Reste lassen sich gut einfrieren.

Das Rezept für den Pizzateig entstammt dem TM-Grundkochbuch und das der Pizzasauce ist ein abgewandeltes Rezept aus der TM-Rezeptwelt.

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