Menü Schließen

Schlagwort: Kleine (Seite 1 von 3)

#39 Ostfriesischer Kurzurlaub

Dieses Jahr kommen bei uns immer nur Kurzurlaube zustande. Ein paar Tage an der deutschen Nordseeküste haben wir am vergangenen Wochenende verbracht und dabei ein abwechslungsreiches, aber entspanntes Programm gehabt.

Wir haben uns für 4 Tage in einen Bungalow auf dem Ferien- und Erlebnishof Janssen ein paar Hundert Meter südlich von Horumersiel eingemietet und konnten die wechselhafte Seite des Wetters an der ostfriesischen Küste erleben. Von bedecktem Himmel über Himmel, der Regen brachte oder auch blau und sonnig erschien, war für viel Abwechslung gesorgt – typisches Küstenwetter also.

Der erst in diesem April errichtete, geräumige und üppig ausgestattete Bungalow bot uns genügend Spielraum, um auch bei schlechtem Wetter gemütlich zusammensitzen zu können. An Weitblick aufs offene Feld vom Sofa oder von der überdachten Veranda aus fehlte es nicht. Auf dem Hof konnten die Kinder auf einem gut ausgestatteten Spielplatz rumtoben oder sich eines der vielen Fahrzeuge schnappen und über den Hof oder die eigens eingerichtete Rennstrecke düsen. Die Spielscheune hat auch bei schlechtem Wetter zum Spielen, Toben und Streicheln von Tieren wie Meerschweinchen und Ponys eingeladen. Die Ponys konnten wir natürlich auch einmal ausführen und haben eine große Runde mit den kleinen Reiterfreunden durchs Feld gedreht. Für ältere Kinder wurde außerdem auch Pferdereiten angeboten. Einmal in der Woche wurden Traktorfahrten angeboten, leider nur mittwochs. Wir waren von Donnerstag bis Sonntag auf dem Hof und hatten somit nicht die Gelegenheit dazu.

Ans Meer sind wir natürlich auch gefahren. Dort haben wir die Strände von Horumersiel und Hooksiel besucht. Der Große hat direkt mal das Watt erwandert und blieb schon wenige Meter später mit den Gummistiefeln stecken – ganz zur Erheiterung der Kleinen und der Eltern. Am Strand haben wir natürlich Muscheln gesammelt, Sandburgen gebaut und Drachen steigen lassen. Achja und natürlich auch ohne feststeckende Stiefel das Watt und seine Bewohner erkundet. Also so einiges, was die Nordseeküste so hergibt.

Die deutsche Nordseeküste, insbesondere das Wangerland, besuchen wir immer sehr gerne. Auch im letzten Jahr hat es uns zweimal dorthin verschlagen, wie hier, hier und hier nachzulesen ist. Für die Familie mit kleinen Kindern ist so ein Urlaub optimal. Denn neben Sandstränden gibt es in Horumersiel auch weite Rasenflächen, die auch Kindern gefallen, die auf Sandkörnern zwischen den Zehen nicht so stehen. Neben den Strandbesuchen war ein weiterer Höhepunkt, auf den wir uns schon sehr gefreut hatten, der Besuch von sehr guten Freunden aus Bremen mit ihrer kleinen Tochter, die wir zum ersten Mal kennenlernen durften. So verbrachten wir mit diesen Lieblingsmenschen einen entspannten und freudigen Freitagnachmittag auf unserem Ferienhof. Und konnten auch dem Töchterchen alle Tiere auf dem Bauernhof zeigen. Neben den Ponys, Pferden und Meerschweinchen gab es drei Hunde, einige Katzen, Alpakas, Hängebauchschweine, Gänse, Hühner und einiges andere gefiedertes Getier. Ganz zur Freude der Kinder.

Im Folgenden einige Impressionen von unserem Kurzurlaub an der ostfriesischen Nordseeküste.

Im Watt stiefeln

Blick aus dem Bungalow

Strandkörbe in Horumersiel

Stiefelgrundausrüstung

Rennstrecke auf dem Ferienhof

Spuren im Watt

Rennen auf Wiardergroden

Schattengestalten am Strand von Hooksiel

Spielscheune

Wattblick

Massive Schaukel mit Gefahrenpotential

Flugkünstler im Sonnenlicht

Herbstlicher Morgennebel

Watt’n Dreck

Das nachfolgende Foto der Bungalows auf dem Ferien- und Erlebnishof Janssen an der deutschen Nordseeküste ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 39 entstanden.

#39 Ostfriesischer Kurzurlaub auf dem Ferienhof Janssen

SaveSave

#35 LEGO to go

Die kleinen eckigen, bunten Bauklötze mit den Noppen dran haben mich als Kind begeistert und um ehrlich zu sein finde ich sie immer noch super. Nun ist unser Großer so langsam in dem Alter sich von den großen Duplo-Steinen zu verabschieden und die kleinen Lego-Steinchen mehr und mehr Einzug in seine Spielwelt halten zu lassen.

Dank unserer Eltern, sowohl der meiner besseren Hälfte als auch meiner, haben wir aus unseren Kindheitstagen noch kistenweise Lego-Steine zur Verfügung. Schon bei Duplo konnten wir so auf ein großes Repertoire an bunten Steinen zurückgreifen. Einmal in die Waschmaschine gesteckt, natürlich in einem gut verschließbaren Beutel oder Kopfkissenbezug, erleben sie eine Auffrischung und werden wieder gut sauber.

Um auch unterwegs von den kreativen Möglichkeiten von Lego zu profitieren, haben wir ein paar Lego-To-Go-Boxen „gebastelt“. Dazu eignen sich beispielsweise die gut stapelbaren kleinen Plastikboxen vom schwedischen Möbelhaus, die es dort in unterschiedlichen Farben gibt. In den Deckel wird eine Lego-Platte (10 x 18 Noppen) mit Heißkleber geklebt. Da wir keine Lego-Platte in diesen Maßen zu Hause hatten, bin ich kurzum mit der Schere rangegangen und habe die Platte zurecht gestutzt. Mit einer größeren Schere ist dies kein Problem. Die Lego-Platten eignen sich auch, um mit Duplo-Steinen darauf zu bauen. Und so werden sie sowohl von unserer Kleinen als auch unserem Großen zum Bauen genutzt.

Die Lego-Box wird dann mit beliebigen Elementen aus dem Lego- oder Duplo-Sortiment gefüllt und kann mit dem Deckel gut verschlossen werden. Eine solche Box eignet sich hervorragend für längere Autofahrten in den Urlaub oder für einen Restaurantbesuch. Die Kinder haben Beschäftigung und alles ist schnell wieder aufgeräumt. Je nach Größe können die Bauwerke auch in der Box im zusammengebauten Zustand transportiert werden. Das Praktische an den schwedischen Kisten ist, dass der Deckel leicht abtrennbar ist und so unabhängig von der Kiste abgelegt und zum Bauen verwendet werden kann. Die Lego-Kisten haben in unserem letzten Kurzurlaub zum Bodensee die Autofahrt für die Kinder deutlich angenehmer gestaltet.

Das nachfolgende Foto der Lego-Kisten zum Mitnehmen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 35 entstanden.

#35 LEGO to go

#28 Selfkantbahn Buffet

„Wie macht die Eisenbahn?“ „Tschtschtsch!“ Dies ist für Kinder eigentlich genauso abstrakt, wie ein Telefon mit einer Wählscheibe oder eine Kassette, auf der Musik „gespeichert“ ist. Lokomotiven, die diese Geräusche von sich geben, sind im heutigen Bahnverkehr nicht mehr anzutreffen. Abgelöst wurden sie von Diesel- und Elektroloks.

Nebenverkehrsstrecke

Dennoch gibt es sie noch. Die Lokomotiven, die heißen Dampf in die Luft steigen lassen und dabei die“typischen“ Kindergeräusche einer Eisenbahn machen. Im Westzipfel der Bundesrepublik sind die Überbleibsel der alten Dampfloks noch zu finden. Hier verkehrt die Selfkantbahn, eine Museumsbahn, die eine Teilstrecke befährt, die früher zur Geilenkirchener Kreisbahn gehörte. Die Kreisbahn stellte in den 70er Jahren den Verkehr auf der ca. 37 km langen Strecke zwischen Alsdorf und Tüddern ein. Aus der Kreisbahn ging die Museumsbahn hervor, die nun eine bekannte und beliebte Attraktion im Kreis Heinsberg darstellt. So transportiert die historische Bahn rund 10.000 Fahrgäste innerhalb eines Jahres über die Schiene.

Ausguck

Auf einem 5,5 km langen Teilstück der früheren Kreisbahn fahren die Dampfloks mit stolzen 20 Stundenkilometern nun nur noch zwischen Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Schierwaldenrath. Das Teilstück ist die letzte erhaltene Strecke einer meterspurigen Kleinbahn in Nordrhein-Westfalen.  In der Regel verkehrt die historische Bahn im Zeitraum zwischen April und September an allen Sonn- und Feiertagen auf der Schmalspurstrecke. In der Vorweihnachtszeit ist die Selfkantbahn mit ihren Dampflokomotiven im Auftrag des Nikolaus‘ unterwegs.

Fahrkarten bitte!

Insbesondere für Kinder ist es ein besonderes Erlebnis die lauten Dampfloks, die sie sonst nur aus Bilderbüchern oder Kinderfilmen kennen, zu sehen, zu hören und zu spüren. Bei 20 Stundenkilometern wollen die Kinder den Fahrtwind auf den Plattformen zwischen den Wagons und beim Rausstrecken des Kopfes aus einem Wagonfenster spüren. Sie verfolgen den Dampf, der sich während der Fahrt über der gesamten Eisenbahn ausbreitet, und genießen die historische Atmosphäre in den teilweise über 100 Jahre alten hölzernen Wagons. Ein Schaffner in authentisch-nostalgischer Uniform, der die Fahrkarten aus dicker Pappe locht, rundet den historischen Charme der Fahrt ab.

Schmalspurbahn

Neben dem spannendsten Teil des Museumsbahnbesuchs, nämlich der Fahrt mit selbiger, lassen sich im Lokschuppen, in der Bahnwerkstatt und in einer Museumshalle in Schierwaldenrath etliche historische Fahrzeuge, die einst unter anderem auch auf der Strecke der Geilenkirchener Kreisbahn eingesetzt wurden, bestaunen. Für Familien sind insbesondere die jährlich stattfindenden Kinderfeste und Nikolausfahrten ein Highlight. Daneben werden an mehreren Terminen im Fahrbetrieb spezielle Kinderführungen angeboten. Hierbei kommt man den historischen Gleisanlagen und den Fahrzeugen noch näher. So dürfen die Kinder selbst einmal eine Weiche stellen, die Hitze im Führerstand einer der Dampflokomotiven spüren und einen Güterwagen eigenständig über ein Gleis schieben.

Das nachfolgende Foto des Buffetwagens der Selfkantbahn ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 28 auf dem diesjährigen Kinderfest des Kleinbahnmuseums entstanden.

#28 Selfkantbahn Buffet

 

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

Backen #27 Eissplittertorte

#27 Eissplittertorte

Dieses Foto ist im Rahmen meines Projekts 52 | 2017 | Backen und Foto in der Kalenderwoche 27 entstanden.

#27 Erste Tomaten

In der vergangenen Woche reiften die ersten Tomaten heran und wechselten ihr Grün in ein kräftiges Rot. Trotz der kindlichen Abneigung gegenüber dem Verzehr von Tomaten erfreuten sich der Große und die Kleine daran, dass auf unserer Terrasse etwas wuchs, das man letztendlich, zumindest theoretisch, essen konnte.

Seitdem werden alle paar Tage Tomaten geerntet und finden ihren Weg in die Küche und schließlich auch in unsere Mägen. Die Ansprüche an unseren grünen Daumen wachsen mit den Ergebnissen. Im nächsten Jahr wagen wir vielleicht einmal das Thema Hochbeet. In diesem Jahr haben wir dies noch vor uns hergeschoben.

Neben den heranwachsenden Tomaten hatten wir in der vergangenen Woche auch den Geburtstag unserer Kleinen zu feiern. Bei sommerlichstem Sonnenwetter konnten wir zur Feier des Tages den Geburtstagskuchen auf unserer Sonnenterrasse genießen. Schon wieder war also ein Jahr vergangen. Das Babyhafte war aus ihrem Wesen in dem zurückliegenden Jahr immer weiter verschwunden. Nun blicken wir auf ein bereits sehr eigenständiges, willensstarkes und sehr liebenswürdiges Mädchen. Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung deines zweiten Lebensjahres!

Das nachfolgende Foto unserer heranwachsenden Tomaten ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 27 entstanden.

#27 Erste Tomaten

#21 Sommergeplansche

Warm ist es derzeit. Aus dem Urlaub heimgekehrt wurden wir weiterhin mit warmem und sonnigem Wetter in der vergangenen Woche beschenkt. Das fühlt sich schon sehr nach Sommer an. Zur Abkühlung haben wir natürlich das Planschbecken ausgepackt.

Die Sonne lacht. Es ist warm. Es riecht nach Sommer. Da kommen die Kinder schon von ganz alleine auf die Idee, das Planschbecken aufbauen zu wollen. Gut – ehrlich gesagt hatte der Große diese Idee auch häufiger im Herbst oder im Winter, wenn er in der Garage die knalligen Farben des Planschbeckens bemerkte.

Schnell also die Schwimmwindel an, das Planschbecken aufgepustet, den Schlauch ausgerollt, das eiskalte Wasser angestellt und rein mit dem kühlen Nass ins Planschbecken. Schon beim Befüllen steigt die Laune der Kinder hoch in den sonnigen Himmel und das erwachsene Herz macht Sprünge, weil die Kinder so glücklich sind. Das ist Familienleben, wie es jeden Tag sein sollte. Selbst das sehr kühle Wasser aus der Außenleitung schreckt die Kinder nicht davor ab, ins Planschbecken zu gehen. Außenstehende bekommen sogar den Eindruck, dass die Kühle die Stimmung der Kinder nur noch weiter anhebt.

Ist das Planschbecken einmal voll, wird hineingesprungen, gelacht, geplanscht und allerhand Spielzeug hineingepackt. Unsere Kleine steht erstmal eine ganze Weile nur im Planschbecken und schaut unserem Großen etwas verwirrt zu, wie er das Planschbecken neben Wasser noch mit anderen Dingen befüllt. Zwischendurch steigt der Hungerpegel an und auch die Bäuche müssen etwas befüllt werden. Äpfel, Paprika und ein paar restliche Brotstücke vom Frühstückstisch werden gerne verzehrt, bis weiter getobt und geplanscht wird.

Am Ende des Tages sind die Haare der Kleinen so stark gekräuselt, als hätte sie gerade eine teure Dauerwelle beim Friseur bekommen, und beide Kinder sind selbstverständlich Badewannen-reif. Denn im Planschbecken landen neben Spielsachen, wie z.B. Bällen und Spielzeugautos, auch Naturmaterialien, wie z.B. Gras und Sand. Das Wasser ist also nicht mehr zur Reinigung der Kinder sondern ausschließlich zur Tränkung der Gartenbepflanzung geeignet.

Das nachfolgende Foto der mümmelnden Kleinen nach dem Planschen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 21 entstanden.

#21 Sommergeplansche

© 2017 Jo-Hu.de. Alle Rechte vorbehalten.

Thema von Anders Norén.