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Schlagwort: Kinder (Seite 1 von 4)

#35 LEGO to go

Die kleinen eckigen, bunten Bauklötze mit den Noppen dran haben mich als Kind begeistert und um ehrlich zu sein finde ich sie immer noch super. Nun ist unser Großer so langsam in dem Alter sich von den großen Duplo-Steinen zu verabschieden und die kleinen Lego-Steinchen mehr und mehr Einzug in seine Spielwelt halten zu lassen.

Dank unserer Eltern, sowohl der meiner besseren Hälfte als auch meiner, haben wir aus unseren Kindheitstagen noch kistenweise Lego-Steine zur Verfügung. Schon bei Duplo konnten wir so auf ein großes Repertoire an bunten Steinen zurückgreifen. Einmal in die Waschmaschine gesteckt, natürlich in einem gut verschließbaren Beutel oder Kopfkissenbezug, erleben sie eine Auffrischung und werden wieder gut sauber.

Um auch unterwegs von den kreativen Möglichkeiten von Lego zu profitieren, haben wir ein paar Lego-To-Go-Boxen „gebastelt“. Dazu eignen sich beispielsweise die gut stapelbaren kleinen Plastikboxen vom schwedischen Möbelhaus, die es dort in unterschiedlichen Farben gibt. In den Deckel wird eine Lego-Platte (10 x 18 Noppen) mit Heißkleber geklebt. Da wir keine Lego-Platte in diesen Maßen zu Hause hatten, bin ich kurzum mit der Schere rangegangen und habe die Platte zurecht gestutzt. Mit einer größeren Schere ist dies kein Problem. Die Lego-Platten eignen sich auch, um mit Duplo-Steinen darauf zu bauen. Und so werden sie sowohl von unserer Kleinen als auch unserem Großen zum Bauen genutzt.

Die Lego-Box wird dann mit beliebigen Elementen aus dem Lego- oder Duplo-Sortiment gefüllt und kann mit dem Deckel gut verschlossen werden. Eine solche Box eignet sich hervorragend für längere Autofahrten in den Urlaub oder für einen Restaurantbesuch. Die Kinder haben Beschäftigung und alles ist schnell wieder aufgeräumt. Je nach Größe können die Bauwerke auch in der Box im zusammengebauten Zustand transportiert werden. Das Praktische an den schwedischen Kisten ist, dass der Deckel leicht abtrennbar ist und so unabhängig von der Kiste abgelegt und zum Bauen verwendet werden kann. Die Lego-Kisten haben in unserem letzten Kurzurlaub zum Bodensee die Autofahrt für die Kinder deutlich angenehmer gestaltet.

Das nachfolgende Foto der Lego-Kisten zum Mitnehmen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 35 entstanden.

#35 LEGO to go

#34 Mit Schiffstau auf hohem Bodensee zur Insel Mainau

Eine Einladung zu einer Hochzeit am letzten Augustwochenende bescherte uns einen Kurzurlaub am Bodensee. Eine knapp 6-stündige Fahrt von uns aus bis in den Feierort Wallhausen haben wir mit den Kindern glücklicherweise recht locker überstanden. Trauung in Dingelsdorf mit faszinierendem Kirchenblick auf den Bodensee, Feierlichkeiten mit gutem Essen, guter Stimmung und Nähe zur Unterkunft in Wallhausen und eine Schifffahrt zur Insel Mainau ließen die vier Tage am Bodensee im Fluge vergehen.

Am Freitagmorgen sind wir dank nicht-klingelndem Wecker zwei Stunden später losgekommen, als wir uns eigentlich vorgenommen hatten. Eine recht staufreie Fahrt mit ein paar neuen Hörbüchern und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder ließ die lange Fahrzeit schnell in Vergessenheit geraten. Die ein oder andere Nachfrage nach dem Zeitpunkt der Ankunft vernahmen wir ab und an dennoch aus den hinteren Reihen. Diese konnten wir aber schnell durch kleine Spiele, wie z.B. Straßenbingo, überwinden.

Bei unserer Ankunft wurden wir mit gutem, fast schon zu warmem und schwülem Wetter am Bodensee belohnt. Am Nachmittag unternahmen wir noch eine kleine Erkundung der näheren Umgebung mit Wässerung der Füße im Bodensee. Die Schwiegereltern, die schon etwas früher am Bodensee eingetroffen waren, hatten in der Nähe die Reitanlage Ziegelhof aufgetan, an die ein kleines Restaurant angeschlossen ist – das Ziegenhofstüble. Dorthin hat es uns dann am späten Nachmittag verschlagen. Unser Großer und unsere Kleine hatten Spaß die vielen Pferde zu sehen und zu streicheln. Ein kleiner Spielbereich mit Kletterturm und Rutsche sorgte für Beschäftigung und Abwechslung beim Restaurantbesuch. Essen und die Atmosphäre im Biergarten des Ziegenhofstüble waren top und sind eine Empfehlung wert. Nach dem Essen spazierten wir gemütlich wieder zur Unterkunft, dem Landhotel Bodensee, zurück und fielen gut gesättigt und nach einer Dusche in unsere Betten.

Holzanlegesteg

Am Samstag stand dann um halb 3 die kirchliche Trauung in Dingelsdorf an. Der Freitagnachmittag ließ schon erahnen, dass es auch an diesem Samstag zur Trauungszeit sehr warm und schwül sein würde. Die Vorfreude, bei diesem Wetter einer Trauung in einem Anzug mit Krawatte beizuwohnen, hielt sich meinerseits in Grenzen und so war ich froh, dass es in der Kirche selbst einigermaßen kühl war – und der Rest der Gäste vermutlich auch. Der kleine Eiswagen als Teil des Sektempfangs nach der kirchlichen Trauung an der Dingelsdorfer Kirche entschädigte für die Schweißperlen, die sich hin und wieder und auch öfters auf meiner Stirn bildeten. Insbesondere bei den Kindern war dies natürlich ein Highlight. So wurden schnell drei Becher Eis verschlungen. Die Zeit zwischen dem Sektempfang und den Feierlichkeiten am Abend nutzte ich, um das Geschenk aus dem Hotel zu holen und den wärmenden Anzug loszuwerden.

Roter Ring zur Rettung

Luftiger gekleidet war die Feierlichkeit der Hit. Lange ist es her, dass ich mit meiner besseren Hälfte bis 3 Uhr morgens mit Freunden zusammengesessen habe, um zu plaudern und dabei das ein oder andere Gläschen Wein zu trinken. Mit Kindern gestaltet sich doch einiges anders. Aber das ist auch gut so! So waren wir letztlich tatsächlich mit unter den letzten Gästen, die die Feierlokation, das Ufer 39, verließen. Die Kinder konnten wir schon deutlich früher den Großeltern übergeben und so bekamen sie fast 5 Stunden Schlaf als Vorsprung. Entsprechend bekamen wir leider nicht mehr so viel Schlaf, wie wir ihn sonst gewohnt sind. Denn die Kinder halten sich schließlich nicht an Wochenenden oder längere Feierlichkeiten. Und wir hatten für den Sonntag ja auch noch etwas geplant, das die Kinder schon im Voraus begeisterte und immer wieder zu vorfreudiger Nachfrage führte: „Wann fahren wir denn endlich mit dem …?!“

Wir hatten unseren Kindern versprochen, mit dem Schiff zu fahren. Und wo wäre dies besser als auf dem Bodensee, wo regelmäßig, auch am Wochenende, Fährschiffe die Anlegestege des Sees ansteuern. Von Wallhausen spazierten wir alle gemeinsam auf ca. 2,6 km nach Dingelsdorf. Auf dem Weg passierten wir die Strandbäder Wallhausen und Dingelsdorf und Fischreiher und Störche, die auf einer der Wiesen, die wir durchquerten, standen. Am Dingelsdorfer Fährsteg erwarben wir um kurz vor 12:00 Uhr schnell ein paar Fährtickets mit dem Endziel Blumeninsel Mainau. Der Eintritt ist zwar gesalzen, für uns glücklicherweise dank der Umstände unserer Kinder wiederum nicht, aber die Insel bietet sowohl Groß als auch Klein einiges Erlebbares.

Beleuchtung an Deck

Die 45 Hektar große Blumeninsel im nordwestlichen Teil des Bodensees, dem Überlinger See, ist in gräflichem Besitz und ist insbesondere für ihre Vielfalt an Parkanlagen mit den unterschiedlichsten Blumen- und Pflanzenarten bekannt. Dank der günstigen klimatischen Gegebenheiten am Bodensee wachsen dort sogar Bananenpflanzen und etliche Palmenarten. Mit einem Umfang von ca. 3 km ist sie die drittgrößte Insel im Bodensee und für Erwachsene gut erwanderbar. Vor Ort blieben uns mit den Kindern etwa 4 Stunden bis zur nächsten praktikablen Fährverbindung zurück nach Dingelsdorf. Am östlichen Schiffsanleger angekommen nutzten wir mit einem Eis bewaffnet die Zeit, um im südlichen Teil der Insel zu den für Kinder spannenden Attraktionen vorzudringen. Durch den Ufergarten, vorbei am Rhododendronhang, der italienischen Blumen-Wassertreppe, dem Dahlien- und dem Staudengarten gelangten wir an der Promenade der Wild- und Strauchrosen zum Mainau-Bauernhof mit den Attraktionen Streichelzoo und Ponyreiten. Beides wurde von den Kindern ausgiebig genutzt.

Nicht weit vom Bauernhof entfernt liegt das Mainau Kinderland, ein mehr als 1000 Quadratmeter großer Spielplatz mit unterschiedlichsten Häusern, Brücken, Stegen, Wasserspielbereichen, Kletternetzen und Balancierbalken. Dies alles lädt die Kinder zu reichlich Bewegung ein. Der gesamte Spielbereich ist der Bodenseeregion vergangener Zeiten nachempfunden. So stellen beispielsweise die begehbaren Hütten die Pfahlbauten in Unteruhldingen dar. Treibholz und verschiedene Holzstege deuten auf eine realistisch nachempfundene Uferlandschaft hin. Ganz nebenbei wird hier die Motorik der Kinder gefordert und gefördert.

Fische an der Mainau

Nach Stärkung an den Rothaus-Seeterrassen konnten die Kinder das Mainau Kinderland noch ein wenig erkunden und bespielen, bis wir dann mit den erschöpften Kleinen wieder Richtung Schiffsanleger im Osten der Blumeninsel aufbrechen mussten. Um 17 Uhr nahmen wir die Fähre in Richtung Dingelsdorf zurück und die Kinder hatten trotz des erschöpfenden Besuchs der Insel Mainau noch Energie, sich für die Schifffahrt zu begeistern und das Fährschiff von vorne bis hinten und von oben bis unten zu erkunden.

In Dingelsdorf angekommen wollten wir die Ankunft in unserer Unterkunft in Wallhausen etwas beschleunigen, indem wir nicht den Fußweg sondern den Weg per Bus wählen. Da der nächste Bus noch etwas auf sich warten ließ, entschieden wir kurzum, auf dem Dingelsdorfer Dorffest noch etwas Kühles und Essbares zu uns zu nehmen. Wir wurden dort mit freundlicher Stimmung und Blasmusik gut unterhalten und fuhren dann als letztes Highlight für die Kinder mit dem Bus nach Wallhausen.

An diesem Sonntagabend hieß es leider noch „Koffer packen“. Denn am nächsten Morgen wollten und mussten wir nach dem Frühstück die Heimreise antreten. Im Hotel angekommen mussten wir leider feststellen, dass unsere Kleine leichtes Fieber hat. Die Sommerhitze, die Erlebnisse und Anstrengungen der letzten Tage waren wohl etwas viel gewesen. Die  6-stündige Fahrt wurde für uns und insbesondere für sie nicht zum angenehmsten Teil unseres Kurzurlaubs.

Das nachfolgende Foto eines Schifftaus auf dem Bodenseefährschiff ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 34 entstanden.

#34 Schiffstau auf hoher See

#33 Apfelbaum

Mitte August wachsen und reifen die Früchte in unserem eigenen Garten heran. Zumindest die wenigen, die wir dort so wachsen lassen. An Bäumchen und kleinen Staudengewächsen.

Tomaten haben wir bereits seit Juli an unserer kleinen Staude, die die Kinder in diesem Jahr erst von Oma und Opa geschenkt bekommen haben, ernten können. Im letzten Jahr haben wir ein kleines Apfelbäumchen in einem bekannten Discounter gekauft. Bereits im letzten Jahr durften wir von 3 leckeren kleinen Äpfeln kosten.

In diesem Jahr bescherte der Frühling dem Bäumchen locker über hundert wunderschöne weiße Blüten. Nach den späten Frostattacken blieb nur noch ein Bruchteil davon übrig. Doch bald entwickelten sich aus den übriggebliebenen Blüten die ersten Äpfel, die stetig bis in den Sommer hinein weiterwuchsen und weiterwuchsen.

Nun hängen an dem kleinen zierlichen Apfelbäumchen 14 Früchte, die schon eine ganz stattliche Größe haben und bestimmt noch etwa einen Monat weiterwachsen, bis sie erntereif sind und von uns verköstigt werden können. Wir freuen uns schon darauf. Besonders die Kinder stehen sehr oft am Bäumchen, bestaunen die Äpfel und wollen sie abpflücken. Doch sie hängen noch zu fest an den Zweigen des Baums. Voller Aufregung fragen die Kinder, wann wir denn endlich die Äpfel ernten können. Wir müssen sie jedes Mal noch ein wenig vertrösten. Es bleibt also für uns alle spannend.

Das nachfolgende Foto der eigenen Äpfel am Discounter-Bäumchen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 33 entstanden.

#33 Apfelbaum

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#32 Irrland

Auf 300.000 m² ist das Irrland längst kein Erlebnisbauernhof mehr. Als solches hat das Irrland 1999 einmal gestartet. Ein großes Maislabyrinth war dabei die Hauptattraktion. Heute wird dem kleinen Besucher von März bis November in drei verschiedenen Bereichen eine ganze Menge mehr geboten, die mit reinem Erlebnisbauernhof nur noch wenig zu tun hat.

Und dennoch ist das Irrland kein typischer Freizeitpark mit lauter Fahrgeschäften zu überteuerten Preisen. Die gebotenen Attraktionen sind hauptsächlich auf Kinder bis 12 Jahre ausgerichtet, so dass auch schon die Kleinsten auf ihre Kosten kommen. Für eine vierköpfige Familie (Alter 1-99) werden insgesamt 26,00 Eur / 6,50 Eur pro Person fällig. Also ein überschaubarer Betrag. Weitere Kosten fallen allerdings nur an, wenn z.B. ein Bollerwagen gemietet wird oder etwas zu Essen gekauft wird. Sogar das Auto parkt kostenfrei auf einem der vielen Parkplätze am Gelände.

Wir haben in diesem Jahr unseren dritten Besuch im Irrland in Kevelaer-Twisteden am Niederrhein verbracht. Die Wettervorhersage ließ zwar die Hoffnung etwas schwinden, über den gesamten Tag trocken zu bleiben. Doch mit richtiger Kleidung konnten wir bei uns und den Kindern entgegenwirken. Außerdem gibt es genügend Möglichkeiten auch überdacht zu essen und zu spielen.

Hüpf-Bubbel

Kommt man im Irrland erst einmal an, so ist man zunächst überwältigt von dem großen Gelände und dem Angebot an Aktivitäten. So gibt es viele verschiedene große Wasserkissen und unterschiedlichste Hüpfburgen, auf denen die Kinder laufen und hüpfen können. In allen Bereichen gibt es etliche Rutschen für den eher ruhigen Zeitgenossen, aber auch für die hartgesottenen Rutschenprofis, die keine Angst vor dem senkrechten Fall haben. Besonders im Bereich des Irrland International Airport kommen alle Rutschenfans auf ihre Kosten. Viele der hier aufgestellten Flugzeuge sind bespielbar.

Rennbahn

Besonders spannend sind auch die Bereiche im Irrland, in denen man irgendwelche Fahrzeuge benutzen kann. Es gibt verschiedene Bahnen, auf denen die Kinder mit Tretfahrzeugen unterschiedlicher Ausführung unterwegs sein können, oder einen Floßteich, auf dem man mit großen, stabilen Floßen über das Wasser stochern kann.

Wasserschlauch

Zwischen den „besonderen“ Attraktionen finden sich auch genügend „normale“ Spielbereiche, die man von anderen Spielplätzen kennt (z.B. Klettergerüste, Wippen, Schaukeln und Rutschen). Besonders Wasserspielplätze in einfachen und aufwendigeren Ausführungen sind überall auf dem Parkgelände des Irrlands zu finden. Diese sind nicht nur bei strahlendem Sonnenschein beliebt. Unsere Kinder fanden sie auch bei Regen sehr spannend. In viel Sand lässt sich herrlich mit Wasserschläuchen und großen Plastikrohren herummatschen und Irrwege fürs Wasser schaffen. Da haben selbst die Kleinsten großen Spaß dran.

Wasserspielplatz

Die Ursprünglichkeit des Irrlands als Erlebnisbauernhof ist nicht verloren gegangen. Auf dem Ausgangsgelände, aber auch in den neueren Bereichen, finden sich kleine Scheunen oder Gehege mit verschiedenen Nutztieren. So kann man Schweinen und Ferkeln beim Rumtollen im Stroh zu sehen oder selber einmal eine Kuh melken. Und auch der spielerische Teil auf einem Erlebnisbauernhof kommt nicht zu kurz. Auf Strohballenklettertürmen können sich die Kinder austoben oder in der Maisscheune in Abermillionen von Maiskörnern baden.

Ziegensteg

Hier noch ein paar weitere Fakten:

  • Die Benutzung einiger Attraktionen (z.B. die großen Hüpfkissen) ist erwachsenen Personen nicht gestattet.
  • Für manche Attraktionen benötigt man einen kleinen Pfand, z.B. für die Tretfahrzeuge oder für die Floßbenutzung einen Euro ähnlich wie beim Einkaufswagen.
  • Eigenes Essen und auch Getränke können gerne mitgebracht werden. Es gibt genügend Picknickplätze, auch überdacht, mit Tischen und Bänken. Wer möchte kann sogar einen der vielen Grills benutzen, die kostenfrei auf dem gesamten Gelände verteilt zur Benutzung bereit stehen. Kohle und Grillgut vorausgesetzt.

Ferkelei

Das nachfolgende Foto des Rutschenturms im Bereich des Irrland International Airport ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 32 entstanden.

#32 Irrland – Das Rutschenparadies

#31 Bäume am See

Bei quellwolkigem Sonnenschein die Natur genießen ist in der Ferienzeit mit Kindern sehr beliebt. So haben wir uns am Sonntag mal wieder auf den Weg in die Teverener Heide gemacht.

Zusammen mit Freunden sind wir vom Wanderparkplatz Hohenbusch mit Picknick-Utensilien und Klapp(er)bollerwagen losgezogen, um mit den Kindern die Natur zu erkunden. Von dort aus kommt man auf direktem, gut befestigtem Wanderwege an der Wasserlandschaft der Teverener Heide vorbei. Die vielen kleinen Teiche gehen auf Fisch- und Löschteiche zurück, in und an denen vor allem viele Vögel ihr zu Hause finden. Dort sind insbesondere verschiedene Entenarten anzutreffen. Wir entdeckten Enten auf dem Jochimsteich und sogar einen Schwan auf dem Schwalbensee.

Entlang des Kiefernsees, der letztes Jahr bereits einmal als Motiv für mein Projekt 50 + 2 | 2016 diente, wanderten wir weiter durch die Offenlandschaft der Teverener Heide. Rechts abbiegend gelangten wir zum Christopherussee, der ähnlich wie die anderen Seen Überbleibsel aus früherem Kies-, Sand und Tonabbau sind. Die unterlagernden Tonschichten sind heute der Grund dafür, dass die Seen bestehen bleiben. Sie bilden die Abdichtung der Seen nach unten hin. An einigen der Seen und Teiche gibt es kleine Unterstände zur Vogelbeobachtung. Leider waren zur Zeit unseres Besuchs nicht viele Vögel auf den Seen zu entdecken. Wahrscheinlich hatten wir aber auch nicht die ausreichende Ausdauer, um dann doch ein paar Vögel zu sehen.

Die Seen- und Teich-, Moor-, Wald- und karge Offenlandschaft bietet sehr vielen Tier- und Pflanzenarten ein zu Hause. Die Kinder waren besonders von dem Boden überwuchernden Moos fasziniert, wie weich und warm es war. Die umherfliegenden großen Libellen, von denen in der Teverener Heide etwa 40 verschiedene Arten heimisch sind, waren ebenso wie ein winzig kleiner herumhüpfender Frosch Anziehungsmagnet für unsere kleinen Entdecker. Tannenzapfen und andere Pflanzenteile wurden genauestens unter die Becherlupe genommen.

Zwischendurch machten wir gemeinsam ein kleines Picknick für den kleinen Hunger zwischendurch und später auch ein größeres Picknick mit allerhand Obst, Rohkost, Stullen und ein paar süßen Leckereien. Die Kinder saßen dabei zu viert im Bollerwagen und hatten ihren Spaß. Im Anschluss ließen wir den Tag mit einem kurzen Besuch auf dem Spielplatz in Niederbusch und einem gemütlichen Grillabend bei uns ausklingen. Ein weiterer gelungener Ferientag ging auf diesem Wege zu Ende.

Das nachfolgende Foto der spiegelnden Wasseroberfläche des Christopherussees ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 31 entstanden.

#31 Bäume am See

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#30 Aufpasser

Eine Jahreskarte von einem Zoo oder Tierpark bringt Vorteile. Natürlich kostet sie etwas mehr, jedoch ist der Mehrwert in der Regel nach spätestens drei Besuchen schon hinfällig.

Wir haben nun schon zum zweiten Mal eine Jahreskarte vom GaiaZOO in Kerkrade (Niederlande). Eine Jahreskarte entspannt einen Besuch in einem Zoo oder Tierpark ungemein. Man fährt eben hin und hat nicht die ganze Zeit im Hinterkopf: „Ja, Mensch! Dies, jenes und solches habe ich hier alles noch nicht gesehen!“ Mit der Jahreskarte fährt man eben nochmal hin und kann sich in Ruhe alles andere beim nächsten Mal anschauen. So haben wir den kleinen Panda zwar im letzten Jahr gesehen. Dafür aber bei unserem dieswöchigen Besuch ausgelassen. Besonders mit Kindern lohnt sich der Besuch im GaiaZOO, denn neben dem Beobachten der Tiere verrinnt die Zeit beim Spielen auf den Spielplätzen sowohl draußen wie auch drinnen sehr schnell.

Griaffenlange Hälse

Der Große äußerte in den Kindergartenferien mehrfach, dass er in den Zoo fahren möchte. Mit der Jahreskarte kein Problem. Mit einem Kindergartenfreund und Eltern im Schlepptau, die wir mit unserer Jahreskarte für den halben Preis in den Zoo holen konnten, haben wir uns direkt auf die Suche nach den wilden Tieren gemacht. Die zwei Jungs hatten als klares Ziel formuliert, die Löwen mit als Erstes sehen zu wollen. Doch bis zu den Löwen mussten wir zunächst einige andere Tiere wie z.B. die Giraffen, die Nashörner und die Erdmännchen passieren. Die waren natürlich auch höchstinteressant, so dass der Besuch bei den Löwen immer mehr in den Hintergrund trat. Nichtsdestotrotz waren die Löwen immer wieder genügend Ansporn weiterzugehen und vor allem genügend Motivation selbst zu laufen.

Schlammbad

Am Ende eines langen, aber schönen Zoobesuchs stand die bei uns schon fast obligatorische Portion Pommes und das Eis als Nachtisch auf dem Programm. Kurz vor Rauswurf schafften wir den Weg noch zum Zooausgang. Unsere kleine müde Kriegerin, die auch ganz tapfer viele der Strecken selber gelaufen war, schlief im Auto direkt ein. Der Große hatte selbst nach einer ca. 35-minütigen Fahrt kein Zeichen von Schwäche gezeigt und war noch ganz aufgeregt vom Zoobesuch.

Das nachfolgende Foto des Aufpassererdmännchens im GaiaZOO ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 30 entstanden.

#30 Aufpasser

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