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Schlagwort: Großer (Seite 2 von 3)

#10 Frühlingssonnen-Mathematik

In der kindlichen Entwicklung entwickeln sich mit der Zeit immer mehr Fähigkeiten und Interessen. Zuerst ist es toll nach Gegenständen greifen zu können, sie anzufassen und zu spüren, zuschmecken und zuriechen, was und wie das ist. Dann haben die Kleinen den Drang, diese Gegenstände in Becher, Schüsseln, Kisten oder Beutel reinzulegen oder reinzuwerfen und natürlich auch wieder aus diesen auszuräumen.

Mit der Zeit entwickelt sich dann ein Verständnis für die Mengenlehre. Also wie viele Gegenstände habe ich vor mir. Unser Großer wird jetzt bald 4 Jahre alt und konnte schon recht früh bis 10 zählen. Den genauen Zeitpunkt, ab wann er dies konnte, kann ich leider nicht mehr festlegen.

Seit geraumer Zeit werden Mengen und Zahlen für ihn immer präsenter und interessanter. Er verspürt einen inneren Drang alles zu zählen, was ihm im Alltag begegnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob das die Anzahl an Personen ist, die gerade am Tisch sitzen, oder die Anzahl an Trauben, die er zum Verzehr vor sich liegen hat, oder eben die Anzahl an Gegenständen, die ihm sonst im Alltag begegnen. Diese Woche hat er sich intensiv mit den Wäscheklammern beschäftigt. Diese wurden nach Farbe sortiert und dann akribisch gezählt und aufgeteilt.

Das nachfolgende Foto des Auszählens von Wäscheklammern in der Frühlingssonne unseres Wohnzimmers ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 10 entstanden.

#10 Frühlingssonnenmathematik – 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, …

#08 Pizza

Pizza! Wer mag sie nicht, denn Variation zaubert für jeden Geschmack etwas. Ob herzhaft salzig, zuckersüß oder exotisch, vegetarisch, vegan oder mit ordentlich Fleisch, alles ist drin, alles ist drauf. Wahlmöglichkeiten ohne Ende!

Pizza ist beliebt – in allen Altersstufen. Sie schmeckt nicht nur fast jedem, sondern in der Zubereitung ist sie auch sehr einfach. Es ist gefühlt schon einige Jahre her, dass wir uns hier von Tiefkühlpizza oder zumindest fertig vorbereiteten Pizzateigsaucen-Sets ernährt haben. Mittlerweile sind wir dazu übergegangen Pizzateig und Pizzasauce selbst zu machen und die Pizza selbst mit ausgewählten Zutaten zu belegen oder von den Kindern belegen zu lassen. Die haben ihren Spaß dabei und können selbst mit entscheiden, was dann auf ihrem Teller landet. Und ganz nebenbei können sie ihrer Pizza auch eine individuelle Form mitgeben.

Pizzateig und Pizzasauce bereiten wir im Thermomix zu – ein nicht so kleiner Küchenhelfer, der sich bei uns bewährt hat und den wir seit längerem sehr schätzen. Beides, Teig und Sauce, lassen sich natürlich auch mit herkömmlichen Küchengeräten oder Küchenhilfen vorbereiten. Am Ende des Beitrags finden sich die Rezepte und Tipps an den Thermomix (TM) angepasst.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Das nachfolgende Foto der Zubereitung einer Familienpizza ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 08 entstanden.

#08 Pizza

 – Pizzateig –

Zutaten

  • 30 g natives Olivenöl
  • 220 g Wasser (zimmerwarm)
  • 20 g frische Hefe (ca. halber Würfel)
  • 400 g Mehl
  • 1 TL Salz

Zubereitung

  1. Eine große Schüssel leicht ölen oder mehlen und beiseite setzen.
  2. Wasser und Hefe, evtl. etwas Zucker, in den TM-Mixtopf geben und 20 Sek. / Stufe 2 vermischen.
  3. Mehl, Olivenöl und Salz hinzufügen und 2 Min. / Stufe „Kneten“ verarbeiten.
  4. Teig zu einer Kugel formen, in die vorbereitete Schüssel geben und mit einem feuchten Küchentuch oder Frischhaltefolie abdecken.
  5. Den Teig ca. eine Stunde gehen lassen (bis zur Volumenverdopplung).
  6. Im Anschluss Teigmenge je nach gewünschter Form und Dicke abnehmen und ausrollen.

Tipps

  • Aus der Menge Teig lassen sich ca. 3-4 sehr dünne Pizzas in Blechgröße herstellen.
  • Mit einer guten Portion Mehl lässt sich der Teig gut weiterverarbeiten.
  • Den ausgerollten Teig auf ein Backpapier legen und mit beliebigen Zutaten belegen.
  • Im auf 230°C vorgeheizten Backofen benötigt eine Pizza ca. 18 Min. (in unserem Backofen).
  • Auf besonders runde oder blechfüllende Pizzaform verzichten wir aus Zeitgründen.

 – Pizzasauce –

ZUTATEN

  • 2 Stück Zwiebeln (halbiert)
  • 1-2 Stück Knoblauchzehen
  • 20 g Olivenöl
  • 1-2 Stangen Staudensellerie (in Stücken)
  • 1-2 Möhren (in Stücken)
  • 1/2 Paprika (in Stücken)
  • 1 Dose Tomaten (400 g)
  • 140 g Tomatenmark
  • 1 TL Salz/Pfeffer
  • 1 TL geräucherten Paprika
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Balsamicoessig

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebeln und Knoblauchzehen im TM-Mixtopf 5 Sek. / Stufe 5 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben.
  2. Olivenöl zugeben und 2 Min. / 100°C / Stufe 2 dünsten.
  3. Staudensellerie, Möhren und Paprika hinzugeben und 10 Sek. / Stufe 6 zerkleinern. Diesen Schritt evtl. wiederholen, dann zuvor den Mixtopfinhalt mit dem Spatel nach unten schieben.
  4. Eine Dose Tomaten und 140 g Tomatenmark zugeben. Mit Salz, Pfeffer, geräuchertem Paprika (Pulver), braunem Zucker und Balsamicoessig würzen.
  5. 15 Min. / Stufe 1 / 100°C ohne Meßbecher kochen. Als Spritzschutz den TM-Gareinsatz draufstellen.
  6. Abschmecken und 15 Sek. / Stufe 8 pürieren.
  7. Zum Schluss direkt verarbeiten oder in entsprechenden Behältnissen im Kühlschrank oder Gefrierer für den späteren Bedarf aufbewahren.

TIPPS

  • Diese Pizzasauce ist ebenfalls sehr einfach abwandelbar. Das hinzugefügte Gemüse gibt der Pizza schon ohne Belag eine gesunde und frische Note.
  • Da in unserem Haushalt mindestens zwei Kinder mitessen, verzichten wir bei der Zubereitung auf die Zugabe von Kräutern. Dies führt sonst häufig zu abweisenden Reaktionen, wie „Bäääh!“
  • Pizzasauce dünn auf den ausgerollten Pizzateig verteilen.
  • Die Sauce lässt sich auch gut als Basis für Nudelsaucen verwenden.
  • Die Menge reicht für die doppelte Menge des oben beschriebenen Pizzateig-Rezepts. Reste lassen sich gut einfrieren.

Das Rezept für den Pizzateig entstammt dem TM-Grundkochbuch und das der Pizzasauce ist ein abgewandeltes Rezept aus der TM-Rezeptwelt.

#05 Sonntagsspaziergang

Kühl und trüb präsentierte sich der Winter am vergangenen Sonntag der fünften Kalenderwoche. Da wir ohnehin derweil, auch aufgrund von gesundheitlicher Angeschlagenheit, viel in der Bude hocken, versuche ich die Kinder zumindest für eine Weile nach draußen zu bewegen.

Dazu bietet sich der meist nicht mit festen Alltagsterminen belegte Sonntag an. Häufig bedarf es großer Überredens- und Überzeugungskunst, um vor allem den Sohnemann zum Rausgehen zu bewegen, um frische Luft zu schnappen – zumindest in den Wintermonaten. Es kommen die interessantesten Ideen auf, um an „frische Luft“ zu kommen: „Papa! Sollen wir nicht einfach die Fenster öffnen und ein wenig frische Luft schnappen?!“ oder „Papa! Wir könnten uns doch ins Auto setzen, eine Runde fahren und dabei die Scheiben runterlassen!“ Da kann es also schon mal gut und gerne genau so lange dauern, ihn davon zu überzeugen, dass wir nun eine Runde rausgehen, wie die Zeit, die wir dann tatsächlich draußen verbringen. Ganz von der Ankleideprozedur im Vorlauf abgesehen. Schließlich dürfen Handschuhe, Schal, Mütze und warme Jacke nicht fehlen.

Eine weitere Eigenheit, die sich zeigt, ist der Verzicht auf das im Sommer noch sehr beliebte Fahrrad. Da greift der Große lieber wieder auf Altbewährtes zurück und schnappt sich sein Laufrad. Damit hält er dann aber auch größere Runden aus. Die Kleine bleibt bescheiden und nimmt Vorlieb mit dem Kinderwagen, der nun mit und mit abgeschafft werden soll. Besseres und vor allem wärmeres Wetter soll hier Abhilfe schaffen und sie auch zum Laufradfahren bewegen. Wir werden sehen!

Überraschenderweise sind die Kinder nach einem solchen Spaziergang meist dann nicht mehr reinzubekommen. Dann wollen sie noch in den Garten und dies und jenes spielen. Ganz typisch! Einmal von der frischen Luft überzeugt sind sie davon nicht mehr wegzubekommen. Gut so! Das bedeutet also im Vorfeld standhaft bleiben und auf frische Luft bestehen.

Das nachfolgende Foto unseres Spaziergangs durch die Felder ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 05 entstanden.

#05 Sonntagsspaziergang

 

#42 Einfach Genial

Formen und Farben sind die Grundlage vieler Spiele im Kleinkindalter. Aber auch in Spielen für ältere Kinder oder Erwachsene sind sie essentieller Bestandteil, um Punkte für den Sieg zu sammeln.

Eigentlich ab 8 Jahren laut Herausgeber des Spieles „Einfach Genial“ eignet sich das Spiel aber auch bereits für einen 3-jährigen, um ein Gespür für Formen, Farben und Mengen zu bekommen. Der Große griff eines Nachmittags dieser Woche in den Spieleschrank und wollte unbedingt dieses Brettspiel spielen. Zuerst war ich skeptisch, aber er hatte tatsächlich Spaß daran.

Das nachfolgende Foto des Brettspiels „Einfach Genial“ aus der Papaperspektive ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 42 entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#42 Einfach Genial

#28 Stroh

Sobald das Wetter laut Wetterprognose im Sommer etwas stabiler und heiterer bleibt, kommen die Mähdrescher, Traktoren und Ballenpressen aus den Ställen der Bauern gefahren und sorgen für Ordnung auf den ersten reifen Getreidefeldern.

Die gepressten Strohballen werden fein säuberlich übereinander gestapelt und warten auf den Transport in die hiesigen Scheunen. Eine gute Gelegenheit um im Stroh spielen zu gehen. In der näheren Umgebung gibt es genügend Felder, die das ermöglichen. Also hieß es in Kalenderwoche 28 Fahrräder schnappen, auf zum nächsten Stoppelfeld und zu den Strohballen. Die Kinder haben dabei ihre helle Freude.

Das nachfolgende Foto ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 28 entstanden und zeigt den Großen, wie er freudig Stroh durch die Luft fliegen lässt.

Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#28 Straw

#27 Auspacken

Ein Jahr vergeht wie im Fluge. Gerade auf die Welt gekommen und stetig gewachsen und weiterentwickelt. In diesem ersten Jahr eines menschlichen Individuums passieren so viele Dinge.

Die rasante Entwicklung eines Neugeborenen zu einem Baby und schließlich zu einem Kleinkind zeigt immer wieder, welches Wunder die Natur und das Leben für uns bereit hält. Aber auch wie unterschiedlich sich die Entwicklung jedes Individuums verhält. Vor 5 Monaten war an Laufen an der Hand noch nicht zu denken. Robben war zu diesem Zeitpunkt das Fortbewegungsmittel der Wahl. Nun werden auch schon die ersten Schritte ohne Unterstützung unternommen, zumindest ein paar wenige. Spannend bleibt, wann die Kleine dem Großen davon läuft.

Was auch schon im frühen Babyalter klappt, das ist das Auspacken von Geschenken. Mit einem Jahr erst recht. Das nachfolgende Foto vom Geschenke auspacken ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 27 entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#27 Auspacken

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