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Schlagwort: Familie (Seite 1 von 4)

#39 Ostfriesischer Kurzurlaub

Dieses Jahr kommen bei uns immer nur Kurzurlaube zustande. Ein paar Tage an der deutschen Nordseeküste haben wir am vergangenen Wochenende verbracht und dabei ein abwechslungsreiches, aber entspanntes Programm gehabt.

Wir haben uns für 4 Tage in einen Bungalow auf dem Ferien- und Erlebnishof Janssen ein paar Hundert Meter südlich von Horumersiel eingemietet und konnten die wechselhafte Seite des Wetters an der ostfriesischen Küste erleben. Von bedecktem Himmel über Himmel, der Regen brachte oder auch blau und sonnig erschien, war für viel Abwechslung gesorgt – typisches Küstenwetter also.

Der erst in diesem April errichtete, geräumige und üppig ausgestattete Bungalow bot uns genügend Spielraum, um auch bei schlechtem Wetter gemütlich zusammensitzen zu können. An Weitblick aufs offene Feld vom Sofa oder von der überdachten Veranda aus fehlte es nicht. Auf dem Hof konnten die Kinder auf einem gut ausgestatteten Spielplatz rumtoben oder sich eines der vielen Fahrzeuge schnappen und über den Hof oder die eigens eingerichtete Rennstrecke düsen. Die Spielscheune hat auch bei schlechtem Wetter zum Spielen, Toben und Streicheln von Tieren wie Meerschweinchen und Ponys eingeladen. Die Ponys konnten wir natürlich auch einmal ausführen und haben eine große Runde mit den kleinen Reiterfreunden durchs Feld gedreht. Für ältere Kinder wurde außerdem auch Pferdereiten angeboten. Einmal in der Woche wurden Traktorfahrten angeboten, leider nur mittwochs. Wir waren von Donnerstag bis Sonntag auf dem Hof und hatten somit nicht die Gelegenheit dazu.

Ans Meer sind wir natürlich auch gefahren. Dort haben wir die Strände von Horumersiel und Hooksiel besucht. Der Große hat direkt mal das Watt erwandert und blieb schon wenige Meter später mit den Gummistiefeln stecken – ganz zur Erheiterung der Kleinen und der Eltern. Am Strand haben wir natürlich Muscheln gesammelt, Sandburgen gebaut und Drachen steigen lassen. Achja und natürlich auch ohne feststeckende Stiefel das Watt und seine Bewohner erkundet. Also so einiges, was die Nordseeküste so hergibt.

Die deutsche Nordseeküste, insbesondere das Wangerland, besuchen wir immer sehr gerne. Auch im letzten Jahr hat es uns zweimal dorthin verschlagen, wie hier, hier und hier nachzulesen ist. Für die Familie mit kleinen Kindern ist so ein Urlaub optimal. Denn neben Sandstränden gibt es in Horumersiel auch weite Rasenflächen, die auch Kindern gefallen, die auf Sandkörnern zwischen den Zehen nicht so stehen. Neben den Strandbesuchen war ein weiterer Höhepunkt, auf den wir uns schon sehr gefreut hatten, der Besuch von sehr guten Freunden aus Bremen mit ihrer kleinen Tochter, die wir zum ersten Mal kennenlernen durften. So verbrachten wir mit diesen Lieblingsmenschen einen entspannten und freudigen Freitagnachmittag auf unserem Ferienhof. Und konnten auch dem Töchterchen alle Tiere auf dem Bauernhof zeigen. Neben den Ponys, Pferden und Meerschweinchen gab es drei Hunde, einige Katzen, Alpakas, Hängebauchschweine, Gänse, Hühner und einiges andere gefiedertes Getier. Ganz zur Freude der Kinder.

Im Folgenden einige Impressionen von unserem Kurzurlaub an der ostfriesischen Nordseeküste.

Im Watt stiefeln

Blick aus dem Bungalow

Strandkörbe in Horumersiel

Stiefelgrundausrüstung

Rennstrecke auf dem Ferienhof

Spuren im Watt

Rennen auf Wiardergroden

Schattengestalten am Strand von Hooksiel

Spielscheune

Wattblick

Massive Schaukel mit Gefahrenpotential

Flugkünstler im Sonnenlicht

Herbstlicher Morgennebel

Watt’n Dreck

Das nachfolgende Foto der Bungalows auf dem Ferien- und Erlebnishof Janssen an der deutschen Nordseeküste ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 39 entstanden.

#39 Ostfriesischer Kurzurlaub auf dem Ferienhof Janssen

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#37 Wäsche im Familienhaushalt

Oh! Ein leidiges Thema! Aber ohne zu Waschen kommt wohl keiner aus, insbesondere wenn neben zwei erwachsenen Schlabbermonstern noch zwei liebenswerte kleine Chaoszwerge dazukommen, die den Dreck magisch anziehen. Die Waschmaschine freut’s. Sie hat immer gut zu tun.

In diesem Jahr mussten wir aufrüsten. Zum einen ging unsere geliebte Waschmaschine eines namhaften deutschen Herstellers aufgrund eines Wasserweichenschadens in die Knie und zum anderen mussten wir dem Trocknen der Wäsche auch in den kälteren und nasseren Wetterlagen Herr und Frau werden. Und so flatterten zwei neue Haushaltshelfer in unseren Familienhaushalt, die nun wöchentlich mehrfach ihre Trommeln schwingen. Die Familie macht’s dreckig, die eine Maschine macht’s nass und sauber, die andere trocken und die Familie räumt es wieder weg. Gerechte Arbeitsteilung also!

Wäschekrake

Die Menge an Wäsche, die sich hier in einem Haushalt aus zwei Erwachsenen und zwei Kindergartenkindern wöchentlich ansammelt, ist gigantisch. Gar nicht vorstellbar, was wäre, wenn hier noch mehr Kinder rumflitzen würden. Diesen Bergen an Wäsche Herr zu werden nimmt doch einiges an Zeit in Anspruch.

Wäschekörbe

Getragene schmutzige Wäsche landet meist bei uns im Badezimmer in unserer Wäschekrake oder direkt im Waschraum in einem entsprechenden Wäschekorb. Ist die Wäschekrake voll, wandert die Wäsche vom Bad rüber in den Waschraum und wird da sortiert – dunkel, hell, Handtücher, etc. Dazu nutzen wir Wäschekörbe, deren Größe etwa einer Waschmaschinenladung entspricht. Beim Sortieren werden Socken und andere Kleidungsstücke auseinandergezogen und Reißverschlüsse, Knöpfe und Klettverschlüsse geschlossen. Dann geht es ab in die Wäschetrommel. Programm gewählt, Waschpulver rein und los! Die Trommelgröße wird beim Waschen in 99% der Fälle ausgeschöpft. Nach dem Waschen wird bei uns die meiste Wäsche möglichst aufgehangen und an der Luft getrocknet – der Umwelt zu Liebe. Der Trockner kommt nur für flauschige Handtücher zum Einsatz und wenn es doch mal etwas schneller gehen muss. Im trockenen Zustand wird die Wäsche gefaltet und wandert dann in die Schränke zurück. Nur wenige Teile, beispielsweise Hemden, erfahren noch den Zwischenschritt des Bügelns. So vergehen pro Woche einige Stunden, die sich voll und ganz der Wäsche widmen. Und alles damit auch am nächsten Morgen wieder etwas Frisches zum Anziehen im Schrank zu finden ist.

Das nachfolgende Foto getrockneter Handtücher und Waschlappen, die erwartungsvoll aufs Zusammenlegen warten, ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 37 entstanden.

#37 Wäsche im Familienhaushalt

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#35 LEGO to go

Die kleinen eckigen, bunten Bauklötze mit den Noppen dran haben mich als Kind begeistert und um ehrlich zu sein finde ich sie immer noch super. Nun ist unser Großer so langsam in dem Alter sich von den großen Duplo-Steinen zu verabschieden und die kleinen Lego-Steinchen mehr und mehr Einzug in seine Spielwelt halten zu lassen.

Dank unserer Eltern, sowohl der meiner besseren Hälfte als auch meiner, haben wir aus unseren Kindheitstagen noch kistenweise Lego-Steine zur Verfügung. Schon bei Duplo konnten wir so auf ein großes Repertoire an bunten Steinen zurückgreifen. Einmal in die Waschmaschine gesteckt, natürlich in einem gut verschließbaren Beutel oder Kopfkissenbezug, erleben sie eine Auffrischung und werden wieder gut sauber.

Um auch unterwegs von den kreativen Möglichkeiten von Lego zu profitieren, haben wir ein paar Lego-To-Go-Boxen „gebastelt“. Dazu eignen sich beispielsweise die gut stapelbaren kleinen Plastikboxen vom schwedischen Möbelhaus, die es dort in unterschiedlichen Farben gibt. In den Deckel wird eine Lego-Platte (10 x 18 Noppen) mit Heißkleber geklebt. Da wir keine Lego-Platte in diesen Maßen zu Hause hatten, bin ich kurzum mit der Schere rangegangen und habe die Platte zurecht gestutzt. Mit einer größeren Schere ist dies kein Problem. Die Lego-Platten eignen sich auch, um mit Duplo-Steinen darauf zu bauen. Und so werden sie sowohl von unserer Kleinen als auch unserem Großen zum Bauen genutzt.

Die Lego-Box wird dann mit beliebigen Elementen aus dem Lego- oder Duplo-Sortiment gefüllt und kann mit dem Deckel gut verschlossen werden. Eine solche Box eignet sich hervorragend für längere Autofahrten in den Urlaub oder für einen Restaurantbesuch. Die Kinder haben Beschäftigung und alles ist schnell wieder aufgeräumt. Je nach Größe können die Bauwerke auch in der Box im zusammengebauten Zustand transportiert werden. Das Praktische an den schwedischen Kisten ist, dass der Deckel leicht abtrennbar ist und so unabhängig von der Kiste abgelegt und zum Bauen verwendet werden kann. Die Lego-Kisten haben in unserem letzten Kurzurlaub zum Bodensee die Autofahrt für die Kinder deutlich angenehmer gestaltet.

Das nachfolgende Foto der Lego-Kisten zum Mitnehmen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 35 entstanden.

#35 LEGO to go

#34 Mit Schiffstau auf hohem Bodensee zur Insel Mainau

Eine Einladung zu einer Hochzeit am letzten Augustwochenende bescherte uns einen Kurzurlaub am Bodensee. Eine knapp 6-stündige Fahrt von uns aus bis in den Feierort Wallhausen haben wir mit den Kindern glücklicherweise recht locker überstanden. Trauung in Dingelsdorf mit faszinierendem Kirchenblick auf den Bodensee, Feierlichkeiten mit gutem Essen, guter Stimmung und Nähe zur Unterkunft in Wallhausen und eine Schifffahrt zur Insel Mainau ließen die vier Tage am Bodensee im Fluge vergehen.

Am Freitagmorgen sind wir dank nicht-klingelndem Wecker zwei Stunden später losgekommen, als wir uns eigentlich vorgenommen hatten. Eine recht staufreie Fahrt mit ein paar neuen Hörbüchern und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder ließ die lange Fahrzeit schnell in Vergessenheit geraten. Die ein oder andere Nachfrage nach dem Zeitpunkt der Ankunft vernahmen wir ab und an dennoch aus den hinteren Reihen. Diese konnten wir aber schnell durch kleine Spiele, wie z.B. Straßenbingo, überwinden.

Bei unserer Ankunft wurden wir mit gutem, fast schon zu warmem und schwülem Wetter am Bodensee belohnt. Am Nachmittag unternahmen wir noch eine kleine Erkundung der näheren Umgebung mit Wässerung der Füße im Bodensee. Die Schwiegereltern, die schon etwas früher am Bodensee eingetroffen waren, hatten in der Nähe die Reitanlage Ziegelhof aufgetan, an die ein kleines Restaurant angeschlossen ist – das Ziegenhofstüble. Dorthin hat es uns dann am späten Nachmittag verschlagen. Unser Großer und unsere Kleine hatten Spaß die vielen Pferde zu sehen und zu streicheln. Ein kleiner Spielbereich mit Kletterturm und Rutsche sorgte für Beschäftigung und Abwechslung beim Restaurantbesuch. Essen und die Atmosphäre im Biergarten des Ziegenhofstüble waren top und sind eine Empfehlung wert. Nach dem Essen spazierten wir gemütlich wieder zur Unterkunft, dem Landhotel Bodensee, zurück und fielen gut gesättigt und nach einer Dusche in unsere Betten.

Holzanlegesteg

Am Samstag stand dann um halb 3 die kirchliche Trauung in Dingelsdorf an. Der Freitagnachmittag ließ schon erahnen, dass es auch an diesem Samstag zur Trauungszeit sehr warm und schwül sein würde. Die Vorfreude, bei diesem Wetter einer Trauung in einem Anzug mit Krawatte beizuwohnen, hielt sich meinerseits in Grenzen und so war ich froh, dass es in der Kirche selbst einigermaßen kühl war – und der Rest der Gäste vermutlich auch. Der kleine Eiswagen als Teil des Sektempfangs nach der kirchlichen Trauung an der Dingelsdorfer Kirche entschädigte für die Schweißperlen, die sich hin und wieder und auch öfters auf meiner Stirn bildeten. Insbesondere bei den Kindern war dies natürlich ein Highlight. So wurden schnell drei Becher Eis verschlungen. Die Zeit zwischen dem Sektempfang und den Feierlichkeiten am Abend nutzte ich, um das Geschenk aus dem Hotel zu holen und den wärmenden Anzug loszuwerden.

Roter Ring zur Rettung

Luftiger gekleidet war die Feierlichkeit der Hit. Lange ist es her, dass ich mit meiner besseren Hälfte bis 3 Uhr morgens mit Freunden zusammengesessen habe, um zu plaudern und dabei das ein oder andere Gläschen Wein zu trinken. Mit Kindern gestaltet sich doch einiges anders. Aber das ist auch gut so! So waren wir letztlich tatsächlich mit unter den letzten Gästen, die die Feierlokation, das Ufer 39, verließen. Die Kinder konnten wir schon deutlich früher den Großeltern übergeben und so bekamen sie fast 5 Stunden Schlaf als Vorsprung. Entsprechend bekamen wir leider nicht mehr so viel Schlaf, wie wir ihn sonst gewohnt sind. Denn die Kinder halten sich schließlich nicht an Wochenenden oder längere Feierlichkeiten. Und wir hatten für den Sonntag ja auch noch etwas geplant, das die Kinder schon im Voraus begeisterte und immer wieder zu vorfreudiger Nachfrage führte: „Wann fahren wir denn endlich mit dem …?!“

Wir hatten unseren Kindern versprochen, mit dem Schiff zu fahren. Und wo wäre dies besser als auf dem Bodensee, wo regelmäßig, auch am Wochenende, Fährschiffe die Anlegestege des Sees ansteuern. Von Wallhausen spazierten wir alle gemeinsam auf ca. 2,6 km nach Dingelsdorf. Auf dem Weg passierten wir die Strandbäder Wallhausen und Dingelsdorf und Fischreiher und Störche, die auf einer der Wiesen, die wir durchquerten, standen. Am Dingelsdorfer Fährsteg erwarben wir um kurz vor 12:00 Uhr schnell ein paar Fährtickets mit dem Endziel Blumeninsel Mainau. Der Eintritt ist zwar gesalzen, für uns glücklicherweise dank der Umstände unserer Kinder wiederum nicht, aber die Insel bietet sowohl Groß als auch Klein einiges Erlebbares.

Beleuchtung an Deck

Die 45 Hektar große Blumeninsel im nordwestlichen Teil des Bodensees, dem Überlinger See, ist in gräflichem Besitz und ist insbesondere für ihre Vielfalt an Parkanlagen mit den unterschiedlichsten Blumen- und Pflanzenarten bekannt. Dank der günstigen klimatischen Gegebenheiten am Bodensee wachsen dort sogar Bananenpflanzen und etliche Palmenarten. Mit einem Umfang von ca. 3 km ist sie die drittgrößte Insel im Bodensee und für Erwachsene gut erwanderbar. Vor Ort blieben uns mit den Kindern etwa 4 Stunden bis zur nächsten praktikablen Fährverbindung zurück nach Dingelsdorf. Am östlichen Schiffsanleger angekommen nutzten wir mit einem Eis bewaffnet die Zeit, um im südlichen Teil der Insel zu den für Kinder spannenden Attraktionen vorzudringen. Durch den Ufergarten, vorbei am Rhododendronhang, der italienischen Blumen-Wassertreppe, dem Dahlien- und dem Staudengarten gelangten wir an der Promenade der Wild- und Strauchrosen zum Mainau-Bauernhof mit den Attraktionen Streichelzoo und Ponyreiten. Beides wurde von den Kindern ausgiebig genutzt.

Nicht weit vom Bauernhof entfernt liegt das Mainau Kinderland, ein mehr als 1000 Quadratmeter großer Spielplatz mit unterschiedlichsten Häusern, Brücken, Stegen, Wasserspielbereichen, Kletternetzen und Balancierbalken. Dies alles lädt die Kinder zu reichlich Bewegung ein. Der gesamte Spielbereich ist der Bodenseeregion vergangener Zeiten nachempfunden. So stellen beispielsweise die begehbaren Hütten die Pfahlbauten in Unteruhldingen dar. Treibholz und verschiedene Holzstege deuten auf eine realistisch nachempfundene Uferlandschaft hin. Ganz nebenbei wird hier die Motorik der Kinder gefordert und gefördert.

Fische an der Mainau

Nach Stärkung an den Rothaus-Seeterrassen konnten die Kinder das Mainau Kinderland noch ein wenig erkunden und bespielen, bis wir dann mit den erschöpften Kleinen wieder Richtung Schiffsanleger im Osten der Blumeninsel aufbrechen mussten. Um 17 Uhr nahmen wir die Fähre in Richtung Dingelsdorf zurück und die Kinder hatten trotz des erschöpfenden Besuchs der Insel Mainau noch Energie, sich für die Schifffahrt zu begeistern und das Fährschiff von vorne bis hinten und von oben bis unten zu erkunden.

In Dingelsdorf angekommen wollten wir die Ankunft in unserer Unterkunft in Wallhausen etwas beschleunigen, indem wir nicht den Fußweg sondern den Weg per Bus wählen. Da der nächste Bus noch etwas auf sich warten ließ, entschieden wir kurzum, auf dem Dingelsdorfer Dorffest noch etwas Kühles und Essbares zu uns zu nehmen. Wir wurden dort mit freundlicher Stimmung und Blasmusik gut unterhalten und fuhren dann als letztes Highlight für die Kinder mit dem Bus nach Wallhausen.

An diesem Sonntagabend hieß es leider noch „Koffer packen“. Denn am nächsten Morgen wollten und mussten wir nach dem Frühstück die Heimreise antreten. Im Hotel angekommen mussten wir leider feststellen, dass unsere Kleine leichtes Fieber hat. Die Sommerhitze, die Erlebnisse und Anstrengungen der letzten Tage waren wohl etwas viel gewesen. Die  6-stündige Fahrt wurde für uns und insbesondere für sie nicht zum angenehmsten Teil unseres Kurzurlaubs.

Das nachfolgende Foto eines Schifftaus auf dem Bodenseefährschiff ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 34 entstanden.

#34 Schiffstau auf hoher See

#32 Irrland

Auf 300.000 m² ist das Irrland längst kein Erlebnisbauernhof mehr. Als solches hat das Irrland 1999 einmal gestartet. Ein großes Maislabyrinth war dabei die Hauptattraktion. Heute wird dem kleinen Besucher von März bis November in drei verschiedenen Bereichen eine ganze Menge mehr geboten, die mit reinem Erlebnisbauernhof nur noch wenig zu tun hat.

Und dennoch ist das Irrland kein typischer Freizeitpark mit lauter Fahrgeschäften zu überteuerten Preisen. Die gebotenen Attraktionen sind hauptsächlich auf Kinder bis 12 Jahre ausgerichtet, so dass auch schon die Kleinsten auf ihre Kosten kommen. Für eine vierköpfige Familie (Alter 1-99) werden insgesamt 26,00 Eur / 6,50 Eur pro Person fällig. Also ein überschaubarer Betrag. Weitere Kosten fallen allerdings nur an, wenn z.B. ein Bollerwagen gemietet wird oder etwas zu Essen gekauft wird. Sogar das Auto parkt kostenfrei auf einem der vielen Parkplätze am Gelände.

Wir haben in diesem Jahr unseren dritten Besuch im Irrland in Kevelaer-Twisteden am Niederrhein verbracht. Die Wettervorhersage ließ zwar die Hoffnung etwas schwinden, über den gesamten Tag trocken zu bleiben. Doch mit richtiger Kleidung konnten wir bei uns und den Kindern entgegenwirken. Außerdem gibt es genügend Möglichkeiten auch überdacht zu essen und zu spielen.

Hüpf-Bubbel

Kommt man im Irrland erst einmal an, so ist man zunächst überwältigt von dem großen Gelände und dem Angebot an Aktivitäten. So gibt es viele verschiedene große Wasserkissen und unterschiedlichste Hüpfburgen, auf denen die Kinder laufen und hüpfen können. In allen Bereichen gibt es etliche Rutschen für den eher ruhigen Zeitgenossen, aber auch für die hartgesottenen Rutschenprofis, die keine Angst vor dem senkrechten Fall haben. Besonders im Bereich des Irrland International Airport kommen alle Rutschenfans auf ihre Kosten. Viele der hier aufgestellten Flugzeuge sind bespielbar.

Rennbahn

Besonders spannend sind auch die Bereiche im Irrland, in denen man irgendwelche Fahrzeuge benutzen kann. Es gibt verschiedene Bahnen, auf denen die Kinder mit Tretfahrzeugen unterschiedlicher Ausführung unterwegs sein können, oder einen Floßteich, auf dem man mit großen, stabilen Floßen über das Wasser stochern kann.

Wasserschlauch

Zwischen den „besonderen“ Attraktionen finden sich auch genügend „normale“ Spielbereiche, die man von anderen Spielplätzen kennt (z.B. Klettergerüste, Wippen, Schaukeln und Rutschen). Besonders Wasserspielplätze in einfachen und aufwendigeren Ausführungen sind überall auf dem Parkgelände des Irrlands zu finden. Diese sind nicht nur bei strahlendem Sonnenschein beliebt. Unsere Kinder fanden sie auch bei Regen sehr spannend. In viel Sand lässt sich herrlich mit Wasserschläuchen und großen Plastikrohren herummatschen und Irrwege fürs Wasser schaffen. Da haben selbst die Kleinsten großen Spaß dran.

Wasserspielplatz

Die Ursprünglichkeit des Irrlands als Erlebnisbauernhof ist nicht verloren gegangen. Auf dem Ausgangsgelände, aber auch in den neueren Bereichen, finden sich kleine Scheunen oder Gehege mit verschiedenen Nutztieren. So kann man Schweinen und Ferkeln beim Rumtollen im Stroh zu sehen oder selber einmal eine Kuh melken. Und auch der spielerische Teil auf einem Erlebnisbauernhof kommt nicht zu kurz. Auf Strohballenklettertürmen können sich die Kinder austoben oder in der Maisscheune in Abermillionen von Maiskörnern baden.

Ziegensteg

Hier noch ein paar weitere Fakten:

  • Die Benutzung einiger Attraktionen (z.B. die großen Hüpfkissen) ist erwachsenen Personen nicht gestattet.
  • Für manche Attraktionen benötigt man einen kleinen Pfand, z.B. für die Tretfahrzeuge oder für die Floßbenutzung einen Euro ähnlich wie beim Einkaufswagen.
  • Eigenes Essen und auch Getränke können gerne mitgebracht werden. Es gibt genügend Picknickplätze, auch überdacht, mit Tischen und Bänken. Wer möchte kann sogar einen der vielen Grills benutzen, die kostenfrei auf dem gesamten Gelände verteilt zur Benutzung bereit stehen. Kohle und Grillgut vorausgesetzt.

Ferkelei

Das nachfolgende Foto des Rutschenturms im Bereich des Irrland International Airport ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 32 entstanden.

#32 Irrland – Das Rutschenparadies

#31 Bäume am See

Bei quellwolkigem Sonnenschein die Natur genießen ist in der Ferienzeit mit Kindern sehr beliebt. So haben wir uns am Sonntag mal wieder auf den Weg in die Teverener Heide gemacht.

Zusammen mit Freunden sind wir vom Wanderparkplatz Hohenbusch mit Picknick-Utensilien und Klapp(er)bollerwagen losgezogen, um mit den Kindern die Natur zu erkunden. Von dort aus kommt man auf direktem, gut befestigtem Wanderwege an der Wasserlandschaft der Teverener Heide vorbei. Die vielen kleinen Teiche gehen auf Fisch- und Löschteiche zurück, in und an denen vor allem viele Vögel ihr zu Hause finden. Dort sind insbesondere verschiedene Entenarten anzutreffen. Wir entdeckten Enten auf dem Jochimsteich und sogar einen Schwan auf dem Schwalbensee.

Entlang des Kiefernsees, der letztes Jahr bereits einmal als Motiv für mein Projekt 50 + 2 | 2016 diente, wanderten wir weiter durch die Offenlandschaft der Teverener Heide. Rechts abbiegend gelangten wir zum Christopherussee, der ähnlich wie die anderen Seen Überbleibsel aus früherem Kies-, Sand und Tonabbau sind. Die unterlagernden Tonschichten sind heute der Grund dafür, dass die Seen bestehen bleiben. Sie bilden die Abdichtung der Seen nach unten hin. An einigen der Seen und Teiche gibt es kleine Unterstände zur Vogelbeobachtung. Leider waren zur Zeit unseres Besuchs nicht viele Vögel auf den Seen zu entdecken. Wahrscheinlich hatten wir aber auch nicht die ausreichende Ausdauer, um dann doch ein paar Vögel zu sehen.

Die Seen- und Teich-, Moor-, Wald- und karge Offenlandschaft bietet sehr vielen Tier- und Pflanzenarten ein zu Hause. Die Kinder waren besonders von dem Boden überwuchernden Moos fasziniert, wie weich und warm es war. Die umherfliegenden großen Libellen, von denen in der Teverener Heide etwa 40 verschiedene Arten heimisch sind, waren ebenso wie ein winzig kleiner herumhüpfender Frosch Anziehungsmagnet für unsere kleinen Entdecker. Tannenzapfen und andere Pflanzenteile wurden genauestens unter die Becherlupe genommen.

Zwischendurch machten wir gemeinsam ein kleines Picknick für den kleinen Hunger zwischendurch und später auch ein größeres Picknick mit allerhand Obst, Rohkost, Stullen und ein paar süßen Leckereien. Die Kinder saßen dabei zu viert im Bollerwagen und hatten ihren Spaß. Im Anschluss ließen wir den Tag mit einem kurzen Besuch auf dem Spielplatz in Niederbusch und einem gemütlichen Grillabend bei uns ausklingen. Ein weiterer gelungener Ferientag ging auf diesem Wege zu Ende.

Das nachfolgende Foto der spiegelnden Wasseroberfläche des Christopherussees ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 31 entstanden.

#31 Bäume am See

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