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Schlagwort: Familie (Seite 1 von 2)

#13 Kreativsonntag

So mir nichts dir nichts starten wir mit einem Bad und einem gemeinsamen Frühstück in den Sonntag. Während der Vater noch ein wenig Hausarbeit erledigt, beschäftigen sich die Kinder derweil mit ein wenig kreativen Tätigkeiten.

Während sich der Große scheinbar für lange Zeit gänzlich wenig für die Malerei interessiert hat, beschäftigt sich die Kleine schon immer gerne mit Stiften und Farben. Da landen die prächtigsten Strichwerke nicht nur auf Papier, sondern auch gerne auf Händen, im Gesicht und am Hals. Sie ist mit Begeisterung und allen Sinnen dabei. So wie es in dem Alter sein soll. Die Kleinen sollen eben mit allen ihren Sinnen ihre eigene Lebenswelt erkunden. Das fördert schließlich die Kreativität.

Nun wird auch der Große seit ein paar Wochen interessierter an der Kunst. Angefangen hat es damit, dass er sich vermehrt für Buchstaben interessiert hat und mittlerweile schon gut seinen Namen schreiben kann. Nicht immer von links nach rechts, aber dafür von unten nach oben, von rechts nach links, spiegelverkehrt und was für Muster ihm eben sonst noch so einfallen. Hauptsache die Buchstaben seines Namens sind irgendwie zu Papier gebracht und sind künstlerisch angeordnet.

Neuerdings versucht er sich auch darin Männchen oder Figuren zu malen. Diese bekommen Köpfe mit Gesichtern, auch gerne mit Bauch, Armen, Beinen, Händen und Füßen und teils sogar mit Fingern, Hals und Mägen. An diesem Sonntag überraschte er uns mit einem Bild der Familie Sonnenschein. Er malte vier unterschiedlich große rote Sonnen und sagte: „Das sind Mama, Papa, meine Schwester und ich!“ Na wunderbar, nun beginnt also auch für uns die Zeit mit sonnigen Gesichtern, die auf Häuser mit Fenstern und Kamin und bunten Vorgärten und herrlichste Schönwetterwolken hinunterblicken. Wir mochten lange Zeit gar nicht daran glauben. Immer wieder eine Überraschung, was Kinder einem plötzlich an neuen Fähigkeiten und Interessen präsentieren. Das macht das Familienleben so spannend!

Das nachfolgende Foto der sonntäglichen Kinderkreativität ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 13 entstanden.

#13 Kreativsonntag

#11 Kindheitserinnerung

Ein Besuch bei der Uroma, also meiner Oma, dem einzigen Großelternteil, das ich noch habe, lässt Kindheitserinnerungen wieder präsenter werden. Außerdem zeigt es mir wie sehr die Zeit verfliegt.

Die eigenen Kinder werden so schnell größer und entwickeln sich in einem Tempo, das nicht aufzuhalten ist. Gut so! Aber für mich bedeutet es, dass jeder Moment mit meinen Liebsten genossen und der ein oder andere auch fotografisch festgehalten werden sollte. Besonders Kindheitserinnerungen sind bedeutend stärker, wenn es ein Foto dazu gibt. Denn aus jungen Jahren können wir selten eine direkte Erinnerung an einen Moment ableiten. Erst durch ein Foto wird uns Erlebtes wieder in Erinnerung gerufen.

Das nachfolgende Foto unserer Tochter als Kindheitserinnerung ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 11 entstanden.

#11 Kindheitserinnerungen

#10 Frühlingssonnen-Mathematik

In der kindlichen Entwicklung entwickeln sich mit der Zeit immer mehr Fähigkeiten und Interessen. Zuerst ist es toll nach Gegenständen greifen zu können, sie anzufassen und zu spüren, zuschmecken und zuriechen, was und wie das ist. Dann haben die Kleinen den Drang, diese Gegenstände in Becher, Schüsseln, Kisten oder Beutel reinzulegen oder reinzuwerfen und natürlich auch wieder aus diesen auszuräumen.

Mit der Zeit entwickelt sich dann ein Verständnis für die Mengenlehre. Also wie viele Gegenstände habe ich vor mir. Unser Großer wird jetzt bald 4 Jahre alt und konnte schon recht früh bis 10 zählen. Den genauen Zeitpunkt, ab wann er dies konnte, kann ich leider nicht mehr festlegen.

Seit geraumer Zeit werden Mengen und Zahlen für ihn immer präsenter und interessanter. Er verspürt einen inneren Drang alles zu zählen, was ihm im Alltag begegnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob das die Anzahl an Personen ist, die gerade am Tisch sitzen, oder die Anzahl an Trauben, die er zum Verzehr vor sich liegen hat, oder eben die Anzahl an Gegenständen, die ihm sonst im Alltag begegnen. Diese Woche hat er sich intensiv mit den Wäscheklammern beschäftigt. Diese wurden nach Farbe sortiert und dann akribisch gezählt und aufgeteilt.

Das nachfolgende Foto des Auszählens von Wäscheklammern in der Frühlingssonne unseres Wohnzimmers ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 10 entstanden.

#10 Frühlingssonnenmathematik – 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, …

#08 Pizza

Pizza! Wer mag sie nicht, denn Variation zaubert für jeden Geschmack etwas. Ob herzhaft salzig, zuckersüß oder exotisch, vegetarisch, vegan oder mit ordentlich Fleisch, alles ist drin, alles ist drauf. Wahlmöglichkeiten ohne Ende!

Pizza ist beliebt – in allen Altersstufen. Sie schmeckt nicht nur fast jedem, sondern in der Zubereitung ist sie auch sehr einfach. Es ist gefühlt schon einige Jahre her, dass wir uns hier von Tiefkühlpizza oder zumindest fertig vorbereiteten Pizzateigsaucen-Sets ernährt haben. Mittlerweile sind wir dazu übergegangen Pizzateig und Pizzasauce selbst zu machen und die Pizza selbst mit ausgewählten Zutaten zu belegen oder von den Kindern belegen zu lassen. Die haben ihren Spaß dabei und können selbst mit entscheiden, was dann auf ihrem Teller landet. Und ganz nebenbei können sie ihrer Pizza auch eine individuelle Form mitgeben.

Pizzateig und Pizzasauce bereiten wir im Thermomix zu – ein nicht so kleiner Küchenhelfer, der sich bei uns bewährt hat und den wir seit längerem sehr schätzen. Beides, Teig und Sauce, lassen sich natürlich auch mit herkömmlichen Küchengeräten oder Küchenhilfen vorbereiten. Am Ende des Beitrags finden sich die Rezepte und Tipps an den Thermomix (TM) angepasst.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Das nachfolgende Foto der Zubereitung einer Familienpizza ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 08 entstanden.

#08 Pizza

 – Pizzateig –

Zutaten

  • 30 g natives Olivenöl
  • 220 g Wasser (zimmerwarm)
  • 20 g frische Hefe (ca. halber Würfel)
  • 400 g Mehl
  • 1 TL Salz

Zubereitung

  1. Eine große Schüssel leicht ölen oder mehlen und beiseite setzen.
  2. Wasser und Hefe, evtl. etwas Zucker, in den TM-Mixtopf geben und 20 Sek. / Stufe 2 vermischen.
  3. Mehl, Olivenöl und Salz hinzufügen und 2 Min. / Stufe „Kneten“ verarbeiten.
  4. Teig zu einer Kugel formen, in die vorbereitete Schüssel geben und mit einem feuchten Küchentuch oder Frischhaltefolie abdecken.
  5. Den Teig ca. eine Stunde gehen lassen (bis zur Volumenverdopplung).
  6. Im Anschluss Teigmenge je nach gewünschter Form und Dicke abnehmen und ausrollen.

Tipps

  • Aus der Menge Teig lassen sich ca. 3-4 sehr dünne Pizzas in Blechgröße herstellen.
  • Mit einer guten Portion Mehl lässt sich der Teig gut weiterverarbeiten.
  • Den ausgerollten Teig auf ein Backpapier legen und mit beliebigen Zutaten belegen.
  • Im auf 230°C vorgeheizten Backofen benötigt eine Pizza ca. 18 Min. (in unserem Backofen).
  • Auf besonders runde oder blechfüllende Pizzaform verzichten wir aus Zeitgründen.

 – Pizzasauce –

ZUTATEN

  • 2 Stück Zwiebeln (halbiert)
  • 1-2 Stück Knoblauchzehen
  • 20 g Olivenöl
  • 1-2 Stangen Staudensellerie (in Stücken)
  • 1-2 Möhren (in Stücken)
  • 1/2 Paprika (in Stücken)
  • 1 Dose Tomaten (400 g)
  • 140 g Tomatenmark
  • 1 TL Salz/Pfeffer
  • 1 TL geräucherten Paprika
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Balsamicoessig

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebeln und Knoblauchzehen im TM-Mixtopf 5 Sek. / Stufe 5 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben.
  2. Olivenöl zugeben und 2 Min. / 100°C / Stufe 2 dünsten.
  3. Staudensellerie, Möhren und Paprika hinzugeben und 10 Sek. / Stufe 6 zerkleinern. Diesen Schritt evtl. wiederholen, dann zuvor den Mixtopfinhalt mit dem Spatel nach unten schieben.
  4. Eine Dose Tomaten und 140 g Tomatenmark zugeben. Mit Salz, Pfeffer, geräuchertem Paprika (Pulver), braunem Zucker und Balsamicoessig würzen.
  5. 15 Min. / Stufe 1 / 100°C ohne Meßbecher kochen. Als Spritzschutz den TM-Gareinsatz draufstellen.
  6. Abschmecken und 15 Sek. / Stufe 8 pürieren.
  7. Zum Schluss direkt verarbeiten oder in entsprechenden Behältnissen im Kühlschrank oder Gefrierer für den späteren Bedarf aufbewahren.

TIPPS

  • Diese Pizzasauce ist ebenfalls sehr einfach abwandelbar. Das hinzugefügte Gemüse gibt der Pizza schon ohne Belag eine gesunde und frische Note.
  • Da in unserem Haushalt mindestens zwei Kinder mitessen, verzichten wir bei der Zubereitung auf die Zugabe von Kräutern. Dies führt sonst häufig zu abweisenden Reaktionen, wie „Bäääh!“
  • Pizzasauce dünn auf den ausgerollten Pizzateig verteilen.
  • Die Sauce lässt sich auch gut als Basis für Nudelsaucen verwenden.
  • Die Menge reicht für die doppelte Menge des oben beschriebenen Pizzateig-Rezepts. Reste lassen sich gut einfrieren.

Das Rezept für den Pizzateig entstammt dem TM-Grundkochbuch und das der Pizzasauce ist ein abgewandeltes Rezept aus der TM-Rezeptwelt.

#05 Sonntagsspaziergang

Kühl und trüb präsentierte sich der Winter am vergangenen Sonntag der fünften Kalenderwoche. Da wir ohnehin derweil, auch aufgrund von gesundheitlicher Angeschlagenheit, viel in der Bude hocken, versuche ich die Kinder zumindest für eine Weile nach draußen zu bewegen.

Dazu bietet sich der meist nicht mit festen Alltagsterminen belegte Sonntag an. Häufig bedarf es großer Überredens- und Überzeugungskunst, um vor allem den Sohnemann zum Rausgehen zu bewegen, um frische Luft zu schnappen – zumindest in den Wintermonaten. Es kommen die interessantesten Ideen auf, um an „frische Luft“ zu kommen: „Papa! Sollen wir nicht einfach die Fenster öffnen und ein wenig frische Luft schnappen?!“ oder „Papa! Wir könnten uns doch ins Auto setzen, eine Runde fahren und dabei die Scheiben runterlassen!“ Da kann es also schon mal gut und gerne genau so lange dauern, ihn davon zu überzeugen, dass wir nun eine Runde rausgehen, wie die Zeit, die wir dann tatsächlich draußen verbringen. Ganz von der Ankleideprozedur im Vorlauf abgesehen. Schließlich dürfen Handschuhe, Schal, Mütze und warme Jacke nicht fehlen.

Eine weitere Eigenheit, die sich zeigt, ist der Verzicht auf das im Sommer noch sehr beliebte Fahrrad. Da greift der Große lieber wieder auf Altbewährtes zurück und schnappt sich sein Laufrad. Damit hält er dann aber auch größere Runden aus. Die Kleine bleibt bescheiden und nimmt Vorlieb mit dem Kinderwagen, der nun mit und mit abgeschafft werden soll. Besseres und vor allem wärmeres Wetter soll hier Abhilfe schaffen und sie auch zum Laufradfahren bewegen. Wir werden sehen!

Überraschenderweise sind die Kinder nach einem solchen Spaziergang meist dann nicht mehr reinzubekommen. Dann wollen sie noch in den Garten und dies und jenes spielen. Ganz typisch! Einmal von der frischen Luft überzeugt sind sie davon nicht mehr wegzubekommen. Gut so! Das bedeutet also im Vorfeld standhaft bleiben und auf frische Luft bestehen.

Das nachfolgende Foto unseres Spaziergangs durch die Felder ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 05 entstanden.

#05 Sonntagsspaziergang

 

#04 Gelb-Blau

Die Farbkombination Gelb-Blau erinnert die meisten Leute sicherlich an ein Land, das in der Nationalflagge die selbigen Farben führt. Kurzerhand kommt einem auch ein weltweit agierender und bekannter Selbstbaumöbel-Konzern aus eben diesem Land in den Sinn.

Der schwedische Möbelgigant ist sehr beliebt. Es gibt kaum jemanden, der es noch nie in die Hallen des gelb-blauen Möbelhauses geschafft hat. Nach längerer Abstinenz haben wir am vergangenen Sonntag das schwedische Möbelhaus in Heerlen (NL) besucht, um unseren Haushalt mit weiteren Produkten aus der skandinavisch angehauchten Produktpalette zu füllen. Für einen Deutschen ist es ganz angenehm. An einem Sonntag haben die Möbelhäuser in den benachbarten Niederlanden bis 18 Uhr geöffnet. In Folge dessen strömen aus den Nachbarstaaten unzählige Möbelbegeisterte, um ihren freien Sonntagnachmittag in Gelb-Blau zu verbringen – meist mit der ganzen Familie.

So waren auch wir zumindest zu Dreivierteln unterwegs – leider erst am Nachmittag. Erwartungsgemäß voll war es. Bereits die Suche nach einem Parkplatz dauerte ein wenig. Im Anschluss begaben wir uns mit dem Wissen, was wir brauchen, in die Möbelausstellung. Und siehe da – die gelbe Textiltüte füllte sich bereits mit einigen Kleinigkeiten, die eigentlich nicht eingeplant waren. Dies setzte sich im rollenden Einkaufswagen fort. Er wurde voller und voller.

Die obligatorischen Köttbullar ließen wir diesmal aus, so dass wir recht schnell zum Kleinteillager und später zum Selbstbaumöbellager flitzen konnten. Die längste Zeit haben wir an den Kassen verbracht. Unsere Ankunftszeit dort näherte sich schon sehr dem Ende der Öffnungszeiten. Durst und Hunger drängten uns dann schließlich noch zu Hot-Dogs und Softeis.

Auf dem am späten Nachmittag noch brechend vollen Parkdeck Nummer 2 war mittlerweile Ruhe eingekehrt und nur noch die letzten Möbelkäufer fanden sich ein, unter anderem eben auch wir, um die Autos zu beladen. Danach traten wir die knapp halbstündige Autofahrt nach Hause an. Der erschöpfte Sohnemann war nach wenigen Minuten bereits eingeschlafen.

Ein Sonntag bei einem grenznahen schwedischen Möbelhaus ist erwartungsgemäß belebt. Aber mit entsprechender Ruhe kann man dort trotzdem einen entspannten Familiennachmittag verbringen.

Das nachfolgende Foto des gelben Schriftzugs auf blauem Grund eines schwedischen Möbelgigantens ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 04 entstanden.

#04 Gelb Blau

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Thema von Anders Norén.