Menü Schließen

Schlagwort: Alltag (Seite 1 von 5)

#21 Sommergeplansche

Warm ist es derzeit. Aus dem Urlaub heimgekehrt wurden wir weiterhin mit warmem und sonnigem Wetter in der vergangenen Woche beschenkt. Das fühlt sich schon sehr nach Sommer an. Zur Abkühlung haben wir natürlich das Planschbecken ausgepackt.

Die Sonne lacht. Es ist warm. Es riecht nach Sommer. Da kommen die Kinder schon von ganz alleine auf die Idee, das Planschbecken aufbauen zu wollen. Gut – ehrlich gesagt hatte der Große diese Idee auch häufiger im Herbst oder im Winter, wenn er in der Garage die knalligen Farben des Planschbeckens bemerkte.

Schnell also die Schwimmwindel an, das Planschbecken aufgepustet, den Schlauch ausgerollt, das eiskalte Wasser angestellt und rein mit dem kühlen Nass ins Planschbecken. Schon beim Befüllen steigt die Laune der Kinder hoch in den sonnigen Himmel und das erwachsene Herz macht Sprünge, weil die Kinder so glücklich sind. Das ist Familienleben, wie es jeden Tag sein sollte. Selbst das sehr kühle Wasser aus der Außenleitung schreckt die Kinder nicht davor ab, ins Planschbecken zu gehen. Außenstehende bekommen sogar den Eindruck, dass die Kühle die Stimmung der Kinder nur noch weiter anhebt.

Ist das Planschbecken einmal voll, wird hineingesprungen, gelacht, geplanscht und allerhand Spielzeug hineingepackt. Unsere Kleine steht erstmal eine ganze Weile nur im Planschbecken und schaut unserem Großen etwas verwirrt zu, wie er das Planschbecken neben Wasser noch mit anderen Dingen befüllt. Zwischendurch steigt der Hungerpegel an und auch die Bäuche müssen etwas befüllt werden. Äpfel, Paprika und ein paar restliche Brotstücke vom Frühstückstisch werden gerne verzehrt, bis weiter getobt und geplanscht wird.

Am Ende des Tages sind die Haare der Kleinen so stark gekräuselt, als hätte sie gerade eine teure Dauerwelle beim Friseur bekommen, und beide Kinder sind selbstverständlich Badewannen-reif. Denn im Planschbecken landen neben Spielsachen, wie z.B. Bällen und Spielzeugautos, auch Naturmaterialien, wie z.B. Gras und Sand. Das Wasser ist also nicht mehr zur Reinigung der Kinder sondern ausschließlich zur Tränkung der Gartenbepflanzung geeignet.

Das nachfolgende Foto der mümmelnden Kleinen nach dem Planschen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 21 entstanden.

#21 Sommergeplansche

#31 Bullet Journal

Englische Begriffe gibt es viele, auch im Deutschen, insbesondere im heutigen digitalen Leben von Web X.0. Doch dieser englische Begriff entstammt vielmehr einer analogen Idee, dem App-Wahnsinn ein wenig zu entkommen.

Wem „Bullet Journal“ nichts sagt, dem sei soviel gesagt, dass es sich dabei um eine gewisse Art handelt, Notizbuch zu führen. Gut, ein Notizbuch hat sicher jeder schon einmal besessen und mehr oder weniger organisiert und konsequent geführt. Bei der Methode nach dem „Bullet Journal“ kommt ein einfaches System zum Tragen: nämlich sogenannte „Bullets“ (im Deutschen „Aufzählungszeichen“) in einem „Journal“ (im Deutschen „Tage-/Notizbuch“). Mit verschiedenen Aufzählungszeichen kann man so Aufgaben, Termine und Notizen für die Tagesplanung nutzen.

Neben der Tagesplanung lassen sich hierin aber auch Übersichten für eine laufende Woche oder einen ganzen Monat, oder sogar ein ganzes Jahr erstellen, um Herr über die vielfältigen Ereignisse und Aufgaben zu werden, die so anfallen. Vieles davon ist auch im Digitalen möglich und wird auch von vielen genutzt. Ausprobiert habe ich auch manches. Aber am analogen Notizbuch mit dem „Bullet Journal“-System bin ich nun wieder hängen geblieben, da es Flexibilität bietet und man sich nicht den vorgeschriebenen Grenzen irgendeiner App hingeben muss. Außerdem motiviert der Blick weg von einem Bildschirm Augen und Geist kreativ zu werden.

Mein System sieht derzeit so aus, dass ich einen digitalen Kalender führe, jedoch meine Aufgabenverwaltung und -planung in Abstimmung mit dem Kalender in einem Notizbuch führe. Dazu reicht im Prinzip jegliches Notizbuch oder -heft mit einem Stift aus. Je nach Vorlieben lassen sich natürlich der Ausgestaltung und dem Einsatz von verschiedensten Schreib-, Zeichen- und Malmitteln keine Grenzen setzen. Ich mag es jedoch recht minimalistisch. Bei mir kommen ein Notizbuch im DIN A5 Format, ein Feinliner in schwarz und in grau sowie ein Geodreieck zum Einsatz.

Wer mehr über das „Bullet Journal“-System erfahren möchte sollte unbedingt hier vorbeischauen. Das System ist sehr an die eigenen Bedürfnissen anpassbar und man findet genügend zusätzliche Inspiration im Internet zu dem Thema.

Das nachfolgende Foto meiner Utensilien zum Einsatz des „Bullet Journals“ ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 31 entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#31 Bullet Journal

#20 Rutsche

Spielplätze sind derzeit bei uns hoch im Kurs. Dort verbringen wir einige Zeit und genießen das reichhaltige Angebot an Spielgeräten und Sand.

Sowohl der Große als auch die Kleine lieben es zu schaukeln, zu wippen, zu rutschen und im Sand zu spielen. Besonders bei gutem Wetter steigt die Laune auf ein sehr hohes Niveau. Schade ist dabei, dass hier im kleinen Ortsring Eschweiler-Grebben-Hülhoven nur selten andere Kinder auf den Spielplätzen unterwegs sind.

Nichtsdestotrotz will die Kleine immer mitmischen und feuert den Großen beim Rutschen kräftig an. Sie freut sich wie ein Bär über ein Honig-geladenes Bienennest, wenn der Große an ihr auf der Rutsche vorbeisaust.

Das nachfolgende Bild ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 20 auf dem Spielplatz an der alten Schule in Eschweiler-Grebben-Hülhoven entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#20 Rutsche

Als kleinen Bonus gibt es für diese Woche einige fotografische Aufnahmen, die der Große während des letzten Spielplatzbesuchs selbst mit der großen Kamera aufgenommen hat. Die Bilder sind vom Ausschnitt unverändert. Lediglich Farben, Kontraste und Schärfe habe ich angepasst. Der Große zeigt derzeit ein vermehrtes Interesse an der Fotografie. Zu diesem Zwecke werde ich wohl meine alte Einsteiger-Spiegelreflexkamera nochmals zum Leben erwecken. Diese ist für Kinderhände zwar immer noch etwas zu groß, aber lange nicht so groß und schwer wie meine Vollformatspiegelreflex. Weitere Aufnahmen vom Großen werden also sicher folgen.

Kreuz im Sand

Schuhe im Sand

Baum

Traktor

Rutschig

#07 Kaffee

Heute gibt es aus Zeitmangel das Bild Nummero Sieben aus meinem Projekt 50 + 2 | 2016 nur mit wenig Worten.

Kaffee belebt ja bekanntlich die Sinne im Alltag, wenn die Müdigkeit einen einmal überkommt. Andererseits ist auch bekannt, dass die Wirkung nicht sonderlich langanhaltend ist. Dennoch genieße ich ab und an einmal eine Tasse. So am heutigen Sonntag zum Wochenausklang. Als Teil meines Projektes 50 + 2 aus dem Jahre 2011 hielt der Kaffee bereits schon einmal für fotografische Zwecke her, damals aber etwas spektakulärer.

#07 Kaffee

Vorsätze und Ziele 2016

Wie im gestrigen Beitrag angekündigt, möchte ich meinen Vorsätzen für 2016 etwas Verbindlichkeit verleihen, um eine größere Motivation zu deren Umsetzung zu haben. In diesem Beitrag veröffentliche einige meiner Ziele und Vorsätze für das Neue Jahr.

Ich habe für dieses Jahr gemeinsame, persönliche und berufliche Ziele definiert. Die gemeinsamen bestehen hauptsächlich darin, die gemeinsame Zeit mit meiner besseren Hälfte und den Kindern besser zu nutzen. Die persönlichen Ziele fordern mehr Bewegung, die Beseitigung von Foto-Altlasten und das Schaffen neuer Fotos. Das vordergründige berufliche Ziel ist die Fertigstellung meiner Promotion. Wird auch langsam Zeit.

Hier die Ziele und Vorsätze für 2016 im Klartext:

Gemeinsam:

  • gemeinsamer Familienurlaub am Meer (vielleicht Dänemark)
  • Kurzurlaub in Zweisamkeit mit meiner besseren Hälfte

Persönlich:

  • 2x pro Woche Sport (Laufen, Volleyball, Radfahren) – wer hätte das gedacht
  • 3 Fotobücher (Tochter, eigene Hochzeit, + ein Drittes)
  • jede Woche ein neues Foto aufnehmen und veröffentlichen (Projekt 50+2 reloaded 2016)

Beruflich:

  • Fertigstellung meiner Doktorarbeit und des Promotionsverfahrens

Damit ist es getan. Die Vorsätze sind zum Teil veröffentlicht und damit verbindlicher, als wenn sie nur in meinem Kopf herumirren würden und bereits nach ein paar Wochen des angebrochenen Jahres verloren gingen.

Ihr habt euch sicherlich auch ein paar Ziele gesteckt. Gerne könnt ihr diese in den Kommentaren zu unverfänglicher Verbindlichkeit werden lassen. Am Ende des Jahres ziehen wir dann ein Fazit.

2016… 4 Jahre später

…ohje es ist 2016. Das ist generell nichts Schlimmes. Aber wenn ich zurückblicke auf meinen letzten hier erschienen Beitrag, dann ist es schon beschämend! Vor gut 4 Jahren erschien dieser letzte BeitragTse! Das soll sich nun ändern!

Ein Jahreswechsel stand vor einigen Tagen an. Ihr habt es sicherlich gemerkt. Dies möchte ich zum Anlass nehmen diesem Blog wieder etwas Leben einzuhauchen.

Gute Vorsätze

Vielleicht seid ihr ähnlich wie ich in das Gute-Vorsätze-Fassen-Schema verfallen. Ich bin es jedenfalls. Das mag man nun finden wie man möchte, aber ich habe mir einige Ziele gesteckt, die über das Jahr 2016 erfüllt bzw. angegangen werden. Da den meisten – mir wohl auch – bekannt ist, dass diese Neujahrsvorsätze zum einen eigentlich auch mitten im Jahr oder nach Dreivierteln des Jahres gefasst werden könnten, und zum anderen mehr als häufig in die Hose gehen (laut Statistiken bereits bei 80% der Leute innerhalb des Januars – Vorsicht! Halbwissen), möchte ich dennoch zumindest einen Teil der Ziele hier in einem nächsten Beitrag publik machen. Dies stellt eine unverfängliche Verbindlichkeit her. Am Ende des Jahres könnte mich dann jemand fragen:

Und? Was ist aus deinen Zielen für 2016 geworden?

Wir werden sehen, ob ich dann über erfolgreich abgeschlossene Ziele berichten kann.

Was ist in der Zwischenzeit passiert?

4 Jahre! Das ist eine lange Zeit, in der sich viel tun kann. Ja, und es hat sich tatsächlich viel getan. In der Zwischenzeit bin ich Vater zweier wundervoller Kinder geworden, die einem so sehr viel Positives bringen, aber auch viel Aufmerksamkeit und damit Zeit fordern, die sie einem wiederum durch ihre Anwesenheit und ihre Taten in Form von wundervollen kleinen und großen Momenten zurückschenken.

Die Fotografie hat sich in dieser Zeit thematisch sehr gewandelt. So hat zuvor vielfach die Natur oder das Abstrakte eine Rolle gespielt. Jetzt ist der Mensch, insbesondere meine zwei Kinder, in den Vordergrund gerückt. Schon alleine deswegen, weil die Zeit fehlt, um die anderen Dinge in den Fokus zu stellen. Damit sind neue Herausforderungen in Form beweglicher Subjekte verbunden, die nicht einfach mal so still halten, nur weil Papa gerade ein Foto aufnehmen möchte.

Außerdem hat die Arbeit an der Promotion und die damit einhergehenden Aufgaben für Lehre und andere Projekte einen Großteil meiner Zeit beansprucht. Ein Umzug aus unserer Wohnung in eine Doppelhaushälfte tat sein Übriges.

Dies sind nur ein paar, aber sehr essentielle, Dinge, die sich während der 4 Jahre abgespielt haben. Um dem Ganzen fotografische Substanz zu geben, habe ich für die Jahre 2012–2015 jeweils eine Fotocollage aus 9 bisher nicht veröffentlichten Bildern zusammengestellt. Diese repräsentieren einige Ereignisse während des jeweiligen Jahres.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen nur das Allerbeste für das Jahr 2016 und dass ihr die euch gesteckten Ziele erreicht.

2012

Staufen im Breisgau (Deutschland), Rodalquilar (Spanien), Carboneras (Spanien), Nördlinger Ries (Deutschland), Mórichida (Ungarn), Brügge (Belgien), Torre de Peñon (Spanien), Blankenberge (Belgien), Hooksiel (Deutschland)

 

2013

Spiekeroog (Deutschland), Horumersiel (Deutschland), Sohn, Carboneras (Spanien), Schwangerschaft, Rurberg (Deutschland), Sohn, Wingertsbergwand (Deutschland), Carboneras (Spanien)

2014

Sohn in Teverner Heide (Deutschland), Trettachtal (Deutschland), Agua Amarga (Spanien), Riefenkopf (Deutschland), Sohn & Papa im Oybachtal (Deutschland), Christlessee (Deutschland), Carboneras (Spanien), Riefenkopf (Deutschland), Sohn in Heinsberg (Deutschland)

2015

Schnee in Heinsberg (Deutschland), Macenas (Spanien), Tochter, Heinsberg (Deutschland), Schwangerschaft, Tüddern (Deutschland), Wildpark Gangelt (Deutschland), Gaia Zoo (Niederlande), Weihnachten in Heinsberg (Deutschland)

© 2017 Jo-Hu.de. Alle Rechte vorbehalten.

Thema von Anders Norén.