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Schlagwort: Alltag (Seite 1 von 5)

#37 Wäsche im Familienhaushalt

Oh! Ein leidiges Thema! Aber ohne zu Waschen kommt wohl keiner aus, insbesondere wenn neben zwei erwachsenen Schlabbermonstern noch zwei liebenswerte kleine Chaoszwerge dazukommen, die den Dreck magisch anziehen. Die Waschmaschine freut’s. Sie hat immer gut zu tun.

In diesem Jahr mussten wir aufrüsten. Zum einen ging unsere geliebte Waschmaschine eines namhaften deutschen Herstellers aufgrund eines Wasserweichenschadens in die Knie und zum anderen mussten wir dem Trocknen der Wäsche auch in den kälteren und nasseren Wetterlagen Herr und Frau werden. Und so flatterten zwei neue Haushaltshelfer in unseren Familienhaushalt, die nun wöchentlich mehrfach ihre Trommeln schwingen. Die Familie macht’s dreckig, die eine Maschine macht’s nass und sauber, die andere trocken und die Familie räumt es wieder weg. Gerechte Arbeitsteilung also!

Wäschekrake

Die Menge an Wäsche, die sich hier in einem Haushalt aus zwei Erwachsenen und zwei Kindergartenkindern wöchentlich ansammelt, ist gigantisch. Gar nicht vorstellbar, was wäre, wenn hier noch mehr Kinder rumflitzen würden. Diesen Bergen an Wäsche Herr zu werden nimmt doch einiges an Zeit in Anspruch.

Wäschekörbe

Getragene schmutzige Wäsche landet meist bei uns im Badezimmer in unserer Wäschekrake oder direkt im Waschraum in einem entsprechenden Wäschekorb. Ist die Wäschekrake voll, wandert die Wäsche vom Bad rüber in den Waschraum und wird da sortiert – dunkel, hell, Handtücher, etc. Dazu nutzen wir Wäschekörbe, deren Größe etwa einer Waschmaschinenladung entspricht. Beim Sortieren werden Socken und andere Kleidungsstücke auseinandergezogen und Reißverschlüsse, Knöpfe und Klettverschlüsse geschlossen. Dann geht es ab in die Wäschetrommel. Programm gewählt, Waschpulver rein und los! Die Trommelgröße wird beim Waschen in 99% der Fälle ausgeschöpft. Nach dem Waschen wird bei uns die meiste Wäsche möglichst aufgehangen und an der Luft getrocknet – der Umwelt zu Liebe. Der Trockner kommt nur für flauschige Handtücher zum Einsatz und wenn es doch mal etwas schneller gehen muss. Im trockenen Zustand wird die Wäsche gefaltet und wandert dann in die Schränke zurück. Nur wenige Teile, beispielsweise Hemden, erfahren noch den Zwischenschritt des Bügelns. So vergehen pro Woche einige Stunden, die sich voll und ganz der Wäsche widmen. Und alles damit auch am nächsten Morgen wieder etwas Frisches zum Anziehen im Schrank zu finden ist.

Das nachfolgende Foto getrockneter Handtücher und Waschlappen, die erwartungsvoll aufs Zusammenlegen warten, ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 37 entstanden.

#37 Wäsche im Familienhaushalt

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#35 LEGO to go

Die kleinen eckigen, bunten Bauklötze mit den Noppen dran haben mich als Kind begeistert und um ehrlich zu sein finde ich sie immer noch super. Nun ist unser Großer so langsam in dem Alter sich von den großen Duplo-Steinen zu verabschieden und die kleinen Lego-Steinchen mehr und mehr Einzug in seine Spielwelt halten zu lassen.

Dank unserer Eltern, sowohl der meiner besseren Hälfte als auch meiner, haben wir aus unseren Kindheitstagen noch kistenweise Lego-Steine zur Verfügung. Schon bei Duplo konnten wir so auf ein großes Repertoire an bunten Steinen zurückgreifen. Einmal in die Waschmaschine gesteckt, natürlich in einem gut verschließbaren Beutel oder Kopfkissenbezug, erleben sie eine Auffrischung und werden wieder gut sauber.

Um auch unterwegs von den kreativen Möglichkeiten von Lego zu profitieren, haben wir ein paar Lego-To-Go-Boxen „gebastelt“. Dazu eignen sich beispielsweise die gut stapelbaren kleinen Plastikboxen vom schwedischen Möbelhaus, die es dort in unterschiedlichen Farben gibt. In den Deckel wird eine Lego-Platte (10 x 18 Noppen) mit Heißkleber geklebt. Da wir keine Lego-Platte in diesen Maßen zu Hause hatten, bin ich kurzum mit der Schere rangegangen und habe die Platte zurecht gestutzt. Mit einer größeren Schere ist dies kein Problem. Die Lego-Platten eignen sich auch, um mit Duplo-Steinen darauf zu bauen. Und so werden sie sowohl von unserer Kleinen als auch unserem Großen zum Bauen genutzt.

Die Lego-Box wird dann mit beliebigen Elementen aus dem Lego- oder Duplo-Sortiment gefüllt und kann mit dem Deckel gut verschlossen werden. Eine solche Box eignet sich hervorragend für längere Autofahrten in den Urlaub oder für einen Restaurantbesuch. Die Kinder haben Beschäftigung und alles ist schnell wieder aufgeräumt. Je nach Größe können die Bauwerke auch in der Box im zusammengebauten Zustand transportiert werden. Das Praktische an den schwedischen Kisten ist, dass der Deckel leicht abtrennbar ist und so unabhängig von der Kiste abgelegt und zum Bauen verwendet werden kann. Die Lego-Kisten haben in unserem letzten Kurzurlaub zum Bodensee die Autofahrt für die Kinder deutlich angenehmer gestaltet.

Das nachfolgende Foto der Lego-Kisten zum Mitnehmen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 35 entstanden.

#35 LEGO to go

#33 Apfelbaum

Mitte August wachsen und reifen die Früchte in unserem eigenen Garten heran. Zumindest die wenigen, die wir dort so wachsen lassen. An Bäumchen und kleinen Staudengewächsen.

Tomaten haben wir bereits seit Juli an unserer kleinen Staude, die die Kinder in diesem Jahr erst von Oma und Opa geschenkt bekommen haben, ernten können. Im letzten Jahr haben wir ein kleines Apfelbäumchen in einem bekannten Discounter gekauft. Bereits im letzten Jahr durften wir von 3 leckeren kleinen Äpfeln kosten.

In diesem Jahr bescherte der Frühling dem Bäumchen locker über hundert wunderschöne weiße Blüten. Nach den späten Frostattacken blieb nur noch ein Bruchteil davon übrig. Doch bald entwickelten sich aus den übriggebliebenen Blüten die ersten Äpfel, die stetig bis in den Sommer hinein weiterwuchsen und weiterwuchsen.

Nun hängen an dem kleinen zierlichen Apfelbäumchen 14 Früchte, die schon eine ganz stattliche Größe haben und bestimmt noch etwa einen Monat weiterwachsen, bis sie erntereif sind und von uns verköstigt werden können. Wir freuen uns schon darauf. Besonders die Kinder stehen sehr oft am Bäumchen, bestaunen die Äpfel und wollen sie abpflücken. Doch sie hängen noch zu fest an den Zweigen des Baums. Voller Aufregung fragen die Kinder, wann wir denn endlich die Äpfel ernten können. Wir müssen sie jedes Mal noch ein wenig vertrösten. Es bleibt also für uns alle spannend.

Das nachfolgende Foto der eigenen Äpfel am Discounter-Bäumchen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 33 entstanden.

#33 Apfelbaum

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#21 Sommergeplansche

Warm ist es derzeit. Aus dem Urlaub heimgekehrt wurden wir weiterhin mit warmem und sonnigem Wetter in der vergangenen Woche beschenkt. Das fühlt sich schon sehr nach Sommer an. Zur Abkühlung haben wir natürlich das Planschbecken ausgepackt.

Die Sonne lacht. Es ist warm. Es riecht nach Sommer. Da kommen die Kinder schon von ganz alleine auf die Idee, das Planschbecken aufbauen zu wollen. Gut – ehrlich gesagt hatte der Große diese Idee auch häufiger im Herbst oder im Winter, wenn er in der Garage die knalligen Farben des Planschbeckens bemerkte.

Schnell also die Schwimmwindel an, das Planschbecken aufgepustet, den Schlauch ausgerollt, das eiskalte Wasser angestellt und rein mit dem kühlen Nass ins Planschbecken. Schon beim Befüllen steigt die Laune der Kinder hoch in den sonnigen Himmel und das erwachsene Herz macht Sprünge, weil die Kinder so glücklich sind. Das ist Familienleben, wie es jeden Tag sein sollte. Selbst das sehr kühle Wasser aus der Außenleitung schreckt die Kinder nicht davor ab, ins Planschbecken zu gehen. Außenstehende bekommen sogar den Eindruck, dass die Kühle die Stimmung der Kinder nur noch weiter anhebt.

Ist das Planschbecken einmal voll, wird hineingesprungen, gelacht, geplanscht und allerhand Spielzeug hineingepackt. Unsere Kleine steht erstmal eine ganze Weile nur im Planschbecken und schaut unserem Großen etwas verwirrt zu, wie er das Planschbecken neben Wasser noch mit anderen Dingen befüllt. Zwischendurch steigt der Hungerpegel an und auch die Bäuche müssen etwas befüllt werden. Äpfel, Paprika und ein paar restliche Brotstücke vom Frühstückstisch werden gerne verzehrt, bis weiter getobt und geplanscht wird.

Am Ende des Tages sind die Haare der Kleinen so stark gekräuselt, als hätte sie gerade eine teure Dauerwelle beim Friseur bekommen, und beide Kinder sind selbstverständlich Badewannen-reif. Denn im Planschbecken landen neben Spielsachen, wie z.B. Bällen und Spielzeugautos, auch Naturmaterialien, wie z.B. Gras und Sand. Das Wasser ist also nicht mehr zur Reinigung der Kinder sondern ausschließlich zur Tränkung der Gartenbepflanzung geeignet.

Das nachfolgende Foto der mümmelnden Kleinen nach dem Planschen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 21 entstanden.

#21 Sommergeplansche

#31 Bullet Journal

Englische Begriffe gibt es viele, auch im Deutschen, insbesondere im heutigen digitalen Leben von Web X.0. Doch dieser englische Begriff entstammt vielmehr einer analogen Idee, dem App-Wahnsinn ein wenig zu entkommen.

Wem „Bullet Journal“ nichts sagt, dem sei soviel gesagt, dass es sich dabei um eine gewisse Art handelt, Notizbuch zu führen. Gut, ein Notizbuch hat sicher jeder schon einmal besessen und mehr oder weniger organisiert und konsequent geführt. Bei der Methode nach dem „Bullet Journal“ kommt ein einfaches System zum Tragen: nämlich sogenannte „Bullets“ (im Deutschen „Aufzählungszeichen“) in einem „Journal“ (im Deutschen „Tage-/Notizbuch“). Mit verschiedenen Aufzählungszeichen kann man so Aufgaben, Termine und Notizen für die Tagesplanung nutzen.

Neben der Tagesplanung lassen sich hierin aber auch Übersichten für eine laufende Woche oder einen ganzen Monat, oder sogar ein ganzes Jahr erstellen, um Herr über die vielfältigen Ereignisse und Aufgaben zu werden, die so anfallen. Vieles davon ist auch im Digitalen möglich und wird auch von vielen genutzt. Ausprobiert habe ich auch manches. Aber am analogen Notizbuch mit dem „Bullet Journal“-System bin ich nun wieder hängen geblieben, da es Flexibilität bietet und man sich nicht den vorgeschriebenen Grenzen irgendeiner App hingeben muss. Außerdem motiviert der Blick weg von einem Bildschirm Augen und Geist kreativ zu werden.

Mein System sieht derzeit so aus, dass ich einen digitalen Kalender führe, jedoch meine Aufgabenverwaltung und -planung in Abstimmung mit dem Kalender in einem Notizbuch führe. Dazu reicht im Prinzip jegliches Notizbuch oder -heft mit einem Stift aus. Je nach Vorlieben lassen sich natürlich der Ausgestaltung und dem Einsatz von verschiedensten Schreib-, Zeichen- und Malmitteln keine Grenzen setzen. Ich mag es jedoch recht minimalistisch. Bei mir kommen ein Notizbuch im DIN A5 Format, ein Feinliner in schwarz und in grau sowie ein Geodreieck zum Einsatz.

Wer mehr über das „Bullet Journal“-System erfahren möchte sollte unbedingt hier vorbeischauen. Das System ist sehr an die eigenen Bedürfnissen anpassbar und man findet genügend zusätzliche Inspiration im Internet zu dem Thema.

Das nachfolgende Foto meiner Utensilien zum Einsatz des „Bullet Journals“ ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 31 entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#31 Bullet Journal

#20 Rutsche

Spielplätze sind derzeit bei uns hoch im Kurs. Dort verbringen wir einige Zeit und genießen das reichhaltige Angebot an Spielgeräten und Sand.

Sowohl der Große als auch die Kleine lieben es zu schaukeln, zu wippen, zu rutschen und im Sand zu spielen. Besonders bei gutem Wetter steigt die Laune auf ein sehr hohes Niveau. Schade ist dabei, dass hier im kleinen Ortsring Eschweiler-Grebben-Hülhoven nur selten andere Kinder auf den Spielplätzen unterwegs sind.

Nichtsdestotrotz will die Kleine immer mitmischen und feuert den Großen beim Rutschen kräftig an. Sie freut sich wie ein Bär über ein Honig-geladenes Bienennest, wenn der Große an ihr auf der Rutsche vorbeisaust.

Das nachfolgende Bild ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 20 auf dem Spielplatz an der alten Schule in Eschweiler-Grebben-Hülhoven entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#20 Rutsche

Als kleinen Bonus gibt es für diese Woche einige fotografische Aufnahmen, die der Große während des letzten Spielplatzbesuchs selbst mit der großen Kamera aufgenommen hat. Die Bilder sind vom Ausschnitt unverändert. Lediglich Farben, Kontraste und Schärfe habe ich angepasst. Der Große zeigt derzeit ein vermehrtes Interesse an der Fotografie. Zu diesem Zwecke werde ich wohl meine alte Einsteiger-Spiegelreflexkamera nochmals zum Leben erwecken. Diese ist für Kinderhände zwar immer noch etwas zu groß, aber lange nicht so groß und schwer wie meine Vollformatspiegelreflex. Weitere Aufnahmen vom Großen werden also sicher folgen.

Kreuz im Sand

Schuhe im Sand

Baum

Traktor

Rutschig

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Thema von Anders Norén.