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Backen #31 Philadelphia-Torte

#31 Philadelphia-Torte

Dieses Foto ist im Rahmen meines Projekts 52 | 2017 | Backen und Foto in der Kalenderwoche 31 entstanden.

#31 Bäume am See

Bei quellwolkigem Sonnenschein die Natur genießen ist in der Ferienzeit mit Kindern sehr beliebt. So haben wir uns am Sonntag mal wieder auf den Weg in die Teverener Heide gemacht.

Zusammen mit Freunden sind wir vom Wanderparkplatz Hohenbusch mit Picknick-Utensilien und Klapp(er)bollerwagen losgezogen, um mit den Kindern die Natur zu erkunden. Von dort aus kommt man auf direktem, gut befestigtem Wanderwege an der Wasserlandschaft der Teverener Heide vorbei. Die vielen kleinen Teiche gehen auf Fisch- und Löschteiche zurück, in und an denen vor allem viele Vögel ihr zu Hause finden. Dort sind insbesondere verschiedene Entenarten anzutreffen. Wir entdeckten Enten auf dem Jochimsteich und sogar einen Schwan auf dem Schwalbensee.

Entlang des Kiefernsees, der letztes Jahr bereits einmal als Motiv für mein Projekt 50 + 2 | 2016 diente, wanderten wir weiter durch die Offenlandschaft der Teverener Heide. Rechts abbiegend gelangten wir zum Christopherussee, der ähnlich wie die anderen Seen Überbleibsel aus früherem Kies-, Sand und Tonabbau sind. Die unterlagernden Tonschichten sind heute der Grund dafür, dass die Seen bestehen bleiben. Sie bilden die Abdichtung der Seen nach unten hin. An einigen der Seen und Teiche gibt es kleine Unterstände zur Vogelbeobachtung. Leider waren zur Zeit unseres Besuchs nicht viele Vögel auf den Seen zu entdecken. Wahrscheinlich hatten wir aber auch nicht die ausreichende Ausdauer, um dann doch ein paar Vögel zu sehen.

Die Seen- und Teich-, Moor-, Wald- und karge Offenlandschaft bietet sehr vielen Tier- und Pflanzenarten ein zu Hause. Die Kinder waren besonders von dem Boden überwuchernden Moos fasziniert, wie weich und warm es war. Die umherfliegenden großen Libellen, von denen in der Teverener Heide etwa 40 verschiedene Arten heimisch sind, waren ebenso wie ein winzig kleiner herumhüpfender Frosch Anziehungsmagnet für unsere kleinen Entdecker. Tannenzapfen und andere Pflanzenteile wurden genauestens unter die Becherlupe genommen.

Zwischendurch machten wir gemeinsam ein kleines Picknick für den kleinen Hunger zwischendurch und später auch ein größeres Picknick mit allerhand Obst, Rohkost, Stullen und ein paar süßen Leckereien. Die Kinder saßen dabei zu viert im Bollerwagen und hatten ihren Spaß. Im Anschluss ließen wir den Tag mit einem kurzen Besuch auf dem Spielplatz in Niederbusch und einem gemütlichen Grillabend bei uns ausklingen. Ein weiterer gelungener Ferientag ging auf diesem Wege zu Ende.

Das nachfolgende Foto der spiegelnden Wasseroberfläche des Christopherussees ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 31 entstanden.

#31 Bäume am See

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Backen #30 Käsekuchen

#30 Käsekuchen

Dieses Foto ist im Rahmen meines Projekts 52 | 2017 | Backen und Foto in der Kalenderwoche 30 entstanden.

#30 Aufpasser

Eine Jahreskarte von einem Zoo oder Tierpark bringt Vorteile. Natürlich kostet sie etwas mehr, jedoch ist der Mehrwert in der Regel nach spätestens drei Besuchen schon hinfällig.

Wir haben nun schon zum zweiten Mal eine Jahreskarte vom GaiaZOO in Kerkrade (Niederlande). Eine Jahreskarte entspannt einen Besuch in einem Zoo oder Tierpark ungemein. Man fährt eben hin und hat nicht die ganze Zeit im Hinterkopf: „Ja, Mensch! Dies, jenes und solches habe ich hier alles noch nicht gesehen!“ Mit der Jahreskarte fährt man eben nochmal hin und kann sich in Ruhe alles andere beim nächsten Mal anschauen. So haben wir den kleinen Panda zwar im letzten Jahr gesehen. Dafür aber bei unserem dieswöchigen Besuch ausgelassen. Besonders mit Kindern lohnt sich der Besuch im GaiaZOO, denn neben dem Beobachten der Tiere verrinnt die Zeit beim Spielen auf den Spielplätzen sowohl draußen wie auch drinnen sehr schnell.

Griaffenlange Hälse

Der Große äußerte in den Kindergartenferien mehrfach, dass er in den Zoo fahren möchte. Mit der Jahreskarte kein Problem. Mit einem Kindergartenfreund und Eltern im Schlepptau, die wir mit unserer Jahreskarte für den halben Preis in den Zoo holen konnten, haben wir uns direkt auf die Suche nach den wilden Tieren gemacht. Die zwei Jungs hatten als klares Ziel formuliert, die Löwen mit als Erstes sehen zu wollen. Doch bis zu den Löwen mussten wir zunächst einige andere Tiere wie z.B. die Giraffen, die Nashörner und die Erdmännchen passieren. Die waren natürlich auch höchstinteressant, so dass der Besuch bei den Löwen immer mehr in den Hintergrund trat. Nichtsdestotrotz waren die Löwen immer wieder genügend Ansporn weiterzugehen und vor allem genügend Motivation selbst zu laufen.

Schlammbad

Am Ende eines langen, aber schönen Zoobesuchs stand die bei uns schon fast obligatorische Portion Pommes und das Eis als Nachtisch auf dem Programm. Kurz vor Rauswurf schafften wir den Weg noch zum Zooausgang. Unsere kleine müde Kriegerin, die auch ganz tapfer viele der Strecken selber gelaufen war, schlief im Auto direkt ein. Der Große hatte selbst nach einer ca. 35-minütigen Fahrt kein Zeichen von Schwäche gezeigt und war noch ganz aufgeregt vom Zoobesuch.

Das nachfolgende Foto des Aufpassererdmännchens im GaiaZOO ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 30 entstanden.

#30 Aufpasser

Backen #29 Joghurtkuchen

#29 Joghurtkuchen

Dieses Foto ist im Rahmen meines Projekts 52 | 2017 | Backen und Foto in der Kalenderwoche 29 entstanden.

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#29 Der kleine Indemann

Sein großer Bruder überragt die Goltsteinkuppe in der Freizeitregion Indeland um 36 Meter und bietet somit ein Erlebnis für Familien und den perfekten Ausblick auf eine Landschaft im Strukturwandel.

Ferienzeit ist Ausflugszeit. Für diese Woche haben wir uns den Indemann als Ausflugsziel herausgesucht. Diesen haben wir schon länger auf unserer Liste stehen und haben es nun endlich geschafft, den Aussichtsturm zu besuchen und zu erfahren, was drum herum alles geboten wird.

Siebzigprozent

Wir wollten den Besuch des Indemanns mit einer kleinen Wanderung verbinden und so sind wir zunächst zum kleinen Indemann gefahren, der einen südlichen Aussichtspunkt auf den Braunkohletagebau Inden bildet.

Tagebaulandschaft

Von dort bietet sich dem Besucher der direkte Einblick in den Braunkohletagebau. Zum Greifen nahe lassen sich die großen Schaufelradbagger, die langen Förderbänder und die mehrere 100 Meter mächtigen Sedimentpakete aus den vergangenen 30 Millionen Jahren der niederrheinischen Erdgeschichte bestaunen. Die für die Region wirtschaftlich sehr bedeutende Braunkohle hat sich innerhalb dieser Sedimentpakete aus weitflächigen Wäldern und Mooren gebildet. Die Braunkohle wird über die langen Förderbandanlagen direkt zum nahe gelegenen Kraftwerk Weisweiler transportiert und dort zu Strom verheizt.

Weisweiler

Vom kleinen Indemann aus bekommt man bereits eine erste Sicht auf das Kraftwerk und auf den großen Indemann auf der Goltsteinkuppe, eine im Zuge der Braunkohletagebauaktivitäten entstandene Abraumhalde. Eine ca. 1,5 km lange Wanderung – oder besser geschrieben Spaziergang – durch Wiesen, Felder und Wald brachte uns zu unserem Ziel, dem Indemann. Oben auf der Goltsteinkuppe erwartete uns ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten. Neben einem sehr großen Spielplatz für alle Altersklassen werden Bungeeseil-Trampoline, Fussballgolf und Minigolf geboten. Als Hauptattraktion bleibt natürlich der Aufstieg bzw. die Auffahrt auf den 36 Meter hohen Indemann.

Der große Indemann

Der Indemann mit seinen mehr als 20.000 Einzelteilen und 40.000 verbauten LEDs wiegt so viel wie 56 ausgewachsene Afrikanische Elefanten. Auf 900 Quadratmeter begehbarer Fläche bietet er auf 12 Ebenen eine unvergleichbare Aussicht. Eine der Ebenen ist der in 18 Meter Höhe ausgestreckte rechte Arm des Stahlburschen. Dieser weist in Richtung Norden zum Braunkohletagebau Inden.

Lichtpunkte

Steht man auf höchster Ebene, also 36 Meter über dem höchsten Punkt der Goltsteinkuppe, so kann man in Richtung Osten blickend die Sophienhöhe mit dem anschließenden Tagebau Hambach, nach Süden hin das Vorgebirge der Eifel und nach Westen hinter dem Kraftwerk Weisweiler Aachen erkennen. Die Landschaft ist ursprünglich und immer noch von Wiesen, Feldern und Wäldern geprägt und bietet durch den Eingriff des Menschen diskutablen Freizeitmehrwert. So ist ganz in der Nähe zum Indemann der Blausteinsee aus einem mit Wasser verfüllten Tagebaurestloch entstanden. Auch dem Tagebau Inden soll im Zuge der Einstellung der Braunkohleförderung die Zukunft eines noch größeren Tagebaurestsees blühen. 2065 soll der endgültige Pegel des Sees erreicht werden. Zu rechnen ist dann mit wachsenden Freizeit- und besonderen Wassersportangeboten.

Weisweiler hinter Gittern

Der Strukturwandel, der bereits im Freizeitbereich im vollen Gange ist, lässt sich auch im Energiesektor sehr deutlich in der Landschaft feststellen. Die jahrzehntelange Braunkohleförderung hat mit den Tagebauen und den Kraftwerken vermehrt Spuren in der Landschaft hinterlassen. Alternative Energiekonzepte, wie die Windkraft und die Solarenergie, sind bereits heute Merkmale, die die Landschaft des Indelandes prägen. So stehen und entstehen in direkter Nähe zum Braunkohletagebau bereits etliche Windkraftanlagen. In direkter Nachbarschaft zum Kraftwerk Weisweiler liegt ein großer Solarpark, der ebenfalls auf die Zukunft ohne Braunkohle hindeutet.

Das nachfolgende Foto des kleinen Indemanns am südlichen Aussichtspunkt auf den Braunkohletagebau Inden ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 29 entstanden. Ein Besuch dieser beiden Stahlbrüder ist definitiv für die gesamte Familie erlebnisreich. Neben den faszinierenden Aussichten bietet sich eben auch noch genügend Spielraum für bewegte Aktivitäten mit regionalem Lerneffekt.

#29 Der kleine Indemann

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Thema von Anders Norén.