Menü Schließen

Kategorie: Alltag (Seite 1 von 7)

#28 Selfkantbahn Buffet

„Wie macht die Eisenbahn?“ „Tschtschtsch!“ Dies ist für Kinder eigentlich genauso abstrakt, wie ein Telefon mit einer Wählscheibe oder eine Kassette, auf der Musik „gespeichert“ ist. Lokomotiven, die diese Geräusche von sich geben, sind im heutigen Bahnverkehr nicht mehr anzutreffen. Abgelöst wurden sie von Diesel- und Elektroloks.

Nebenverkehrsstrecke

Dennoch gibt es sie noch. Die Lokomotiven, die heißen Dampf in die Luft steigen lassen und dabei die“typischen“ Kindergeräusche einer Eisenbahn machen. Im Westzipfel der Bundesrepublik sind die Überbleibsel der alten Dampfloks noch zu finden. Hier verkehrt die Selfkantbahn, eine Museumsbahn, die eine Teilstrecke befährt, die früher zur Geilenkirchener Kreisbahn gehörte. Die Kreisbahn stellte in den 70er Jahren den Verkehr auf der ca. 37 km langen Strecke zwischen Alsdorf und Tüddern ein. Aus der Kreisbahn ging die Museumsbahn hervor, die nun eine bekannte und beliebte Attraktion im Kreis Heinsberg darstellt. So transportiert die historische Bahn rund 10.000 Fahrgäste innerhalb eines Jahres über die Schiene.

Ausguck

Auf einem 5,5 km langen Teilstück der früheren Kreisbahn fahren die Dampfloks mit stolzen 20 Stundenkilometern nun nur noch zwischen Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Schierwaldenrath. Das Teilstück ist die letzte erhaltene Strecke einer meterspurigen Kleinbahn in Nordrhein-Westfalen.  In der Regel verkehrt die historische Bahn im Zeitraum zwischen April und September an allen Sonn- und Feiertagen auf der Schmalspurstrecke. In der Vorweihnachtszeit ist die Selfkantbahn mit ihren Dampflokomotiven im Auftrag des Nikolaus‘ unterwegs.

Fahrkarten bitte!

Insbesondere für Kinder ist es ein besonderes Erlebnis die lauten Dampfloks, die sie sonst nur aus Bilderbüchern oder Kinderfilmen kennen, zu sehen, zu hören und zu spüren. Bei 20 Stundenkilometern wollen die Kinder den Fahrtwind auf den Plattformen zwischen den Wagons und beim Rausstrecken des Kopfes aus einem Wagonfenster spüren. Sie verfolgen den Dampf, der sich während der Fahrt über der gesamten Eisenbahn ausbreitet, und genießen die historische Atmosphäre in den teilweise über 100 Jahre alten hölzernen Wagons. Ein Schaffner in authentisch-nostalgischer Uniform, der die Fahrkarten aus dicker Pappe locht, rundet den historischen Charme der Fahrt ab.

Schmalspurbahn

Neben dem spannendsten Teil des Museumsbahnbesuchs, nämlich der Fahrt mit selbiger, lassen sich im Lokschuppen, in der Bahnwerkstatt und in einer Museumshalle in Schierwaldenrath etliche historische Fahrzeuge, die einst unter anderem auch auf der Strecke der Geilenkirchener Kreisbahn eingesetzt wurden, bestaunen. Für Familien sind insbesondere die jährlich stattfindenden Kinderfeste und Nikolausfahrten ein Highlight. Daneben werden an mehreren Terminen im Fahrbetrieb spezielle Kinderführungen angeboten. Hierbei kommt man den historischen Gleisanlagen und den Fahrzeugen noch näher. So dürfen die Kinder selbst einmal eine Weiche stellen, die Hitze im Führerstand einer der Dampflokomotiven spüren und einen Güterwagen eigenständig über ein Gleis schieben.

Das nachfolgende Foto des Buffetwagens der Selfkantbahn ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 28 auf dem diesjährigen Kinderfest des Kleinbahnmuseums entstanden.

#28 Selfkantbahn Buffet

 

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

Backen #27 Eissplittertorte

#27 Eissplittertorte

Dieses Foto ist im Rahmen meines Projekts 52 | 2017 | Backen und Foto in der Kalenderwoche 27 entstanden.

#27 Erste Tomaten

In der vergangenen Woche reiften die ersten Tomaten heran und wechselten ihr Grün in ein kräftiges Rot. Trotz der kindlichen Abneigung gegenüber dem Verzehr von Tomaten erfreuten sich der Große und die Kleine daran, dass auf unserer Terrasse etwas wuchs, das man letztendlich, zumindest theoretisch, essen konnte.

Seitdem werden alle paar Tage Tomaten geerntet und finden ihren Weg in die Küche und schließlich auch in unsere Mägen. Die Ansprüche an unseren grünen Daumen wachsen mit den Ergebnissen. Im nächsten Jahr wagen wir vielleicht einmal das Thema Hochbeet. In diesem Jahr haben wir dies noch vor uns hergeschoben.

Neben den heranwachsenden Tomaten hatten wir in der vergangenen Woche auch den Geburtstag unserer Kleinen zu feiern. Bei sommerlichstem Sonnenwetter konnten wir zur Feier des Tages den Geburtstagskuchen auf unserer Sonnenterrasse genießen. Schon wieder war also ein Jahr vergangen. Das Babyhafte war aus ihrem Wesen in dem zurückliegenden Jahr immer weiter verschwunden. Nun blicken wir auf ein bereits sehr eigenständiges, willensstarkes und sehr liebenswürdiges Mädchen. Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung deines zweiten Lebensjahres!

Das nachfolgende Foto unserer heranwachsenden Tomaten ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 27 entstanden.

#27 Erste Tomaten

#21 Sommergeplansche

Warm ist es derzeit. Aus dem Urlaub heimgekehrt wurden wir weiterhin mit warmem und sonnigem Wetter in der vergangenen Woche beschenkt. Das fühlt sich schon sehr nach Sommer an. Zur Abkühlung haben wir natürlich das Planschbecken ausgepackt.

Die Sonne lacht. Es ist warm. Es riecht nach Sommer. Da kommen die Kinder schon von ganz alleine auf die Idee, das Planschbecken aufbauen zu wollen. Gut – ehrlich gesagt hatte der Große diese Idee auch häufiger im Herbst oder im Winter, wenn er in der Garage die knalligen Farben des Planschbeckens bemerkte.

Schnell also die Schwimmwindel an, das Planschbecken aufgepustet, den Schlauch ausgerollt, das eiskalte Wasser angestellt und rein mit dem kühlen Nass ins Planschbecken. Schon beim Befüllen steigt die Laune der Kinder hoch in den sonnigen Himmel und das erwachsene Herz macht Sprünge, weil die Kinder so glücklich sind. Das ist Familienleben, wie es jeden Tag sein sollte. Selbst das sehr kühle Wasser aus der Außenleitung schreckt die Kinder nicht davor ab, ins Planschbecken zu gehen. Außenstehende bekommen sogar den Eindruck, dass die Kühle die Stimmung der Kinder nur noch weiter anhebt.

Ist das Planschbecken einmal voll, wird hineingesprungen, gelacht, geplanscht und allerhand Spielzeug hineingepackt. Unsere Kleine steht erstmal eine ganze Weile nur im Planschbecken und schaut unserem Großen etwas verwirrt zu, wie er das Planschbecken neben Wasser noch mit anderen Dingen befüllt. Zwischendurch steigt der Hungerpegel an und auch die Bäuche müssen etwas befüllt werden. Äpfel, Paprika und ein paar restliche Brotstücke vom Frühstückstisch werden gerne verzehrt, bis weiter getobt und geplanscht wird.

Am Ende des Tages sind die Haare der Kleinen so stark gekräuselt, als hätte sie gerade eine teure Dauerwelle beim Friseur bekommen, und beide Kinder sind selbstverständlich Badewannen-reif. Denn im Planschbecken landen neben Spielsachen, wie z.B. Bällen und Spielzeugautos, auch Naturmaterialien, wie z.B. Gras und Sand. Das Wasser ist also nicht mehr zur Reinigung der Kinder sondern ausschließlich zur Tränkung der Gartenbepflanzung geeignet.

Das nachfolgende Foto der mümmelnden Kleinen nach dem Planschen ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 21 entstanden.

#21 Sommergeplansche

#10 Frühlingssonnen-Mathematik

In der kindlichen Entwicklung entwickeln sich mit der Zeit immer mehr Fähigkeiten und Interessen. Zuerst ist es toll nach Gegenständen greifen zu können, sie anzufassen und zu spüren, zuschmecken und zuriechen, was und wie das ist. Dann haben die Kleinen den Drang, diese Gegenstände in Becher, Schüsseln, Kisten oder Beutel reinzulegen oder reinzuwerfen und natürlich auch wieder aus diesen auszuräumen.

Mit der Zeit entwickelt sich dann ein Verständnis für die Mengenlehre. Also wie viele Gegenstände habe ich vor mir. Unser Großer wird jetzt bald 4 Jahre alt und konnte schon recht früh bis 10 zählen. Den genauen Zeitpunkt, ab wann er dies konnte, kann ich leider nicht mehr festlegen.

Seit geraumer Zeit werden Mengen und Zahlen für ihn immer präsenter und interessanter. Er verspürt einen inneren Drang alles zu zählen, was ihm im Alltag begegnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob das die Anzahl an Personen ist, die gerade am Tisch sitzen, oder die Anzahl an Trauben, die er zum Verzehr vor sich liegen hat, oder eben die Anzahl an Gegenständen, die ihm sonst im Alltag begegnen. Diese Woche hat er sich intensiv mit den Wäscheklammern beschäftigt. Diese wurden nach Farbe sortiert und dann akribisch gezählt und aufgeteilt.

Das nachfolgende Foto des Auszählens von Wäscheklammern in der Frühlingssonne unseres Wohnzimmers ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 10 entstanden.

#10 Frühlingssonnenmathematik – 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, …

#08 Pizza

Pizza! Wer mag sie nicht, denn Variation zaubert für jeden Geschmack etwas. Ob herzhaft salzig, zuckersüß oder exotisch, vegetarisch, vegan oder mit ordentlich Fleisch, alles ist drin, alles ist drauf. Wahlmöglichkeiten ohne Ende!

Pizza ist beliebt – in allen Altersstufen. Sie schmeckt nicht nur fast jedem, sondern in der Zubereitung ist sie auch sehr einfach. Es ist gefühlt schon einige Jahre her, dass wir uns hier von Tiefkühlpizza oder zumindest fertig vorbereiteten Pizzateigsaucen-Sets ernährt haben. Mittlerweile sind wir dazu übergegangen Pizzateig und Pizzasauce selbst zu machen und die Pizza selbst mit ausgewählten Zutaten zu belegen oder von den Kindern belegen zu lassen. Die haben ihren Spaß dabei und können selbst mit entscheiden, was dann auf ihrem Teller landet. Und ganz nebenbei können sie ihrer Pizza auch eine individuelle Form mitgeben.

Pizzateig und Pizzasauce bereiten wir im Thermomix zu – ein nicht so kleiner Küchenhelfer, der sich bei uns bewährt hat und den wir seit längerem sehr schätzen. Beides, Teig und Sauce, lassen sich natürlich auch mit herkömmlichen Küchengeräten oder Küchenhilfen vorbereiten. Am Ende des Beitrags finden sich die Rezepte und Tipps an den Thermomix (TM) angepasst.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Das nachfolgende Foto der Zubereitung einer Familienpizza ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 08 entstanden.

#08 Pizza

 – Pizzateig –

Zutaten

  • 30 g natives Olivenöl
  • 220 g Wasser (zimmerwarm)
  • 20 g frische Hefe (ca. halber Würfel)
  • 400 g Mehl
  • 1 TL Salz

Zubereitung

  1. Eine große Schüssel leicht ölen oder mehlen und beiseite setzen.
  2. Wasser und Hefe, evtl. etwas Zucker, in den TM-Mixtopf geben und 20 Sek. / Stufe 2 vermischen.
  3. Mehl, Olivenöl und Salz hinzufügen und 2 Min. / Stufe „Kneten“ verarbeiten.
  4. Teig zu einer Kugel formen, in die vorbereitete Schüssel geben und mit einem feuchten Küchentuch oder Frischhaltefolie abdecken.
  5. Den Teig ca. eine Stunde gehen lassen (bis zur Volumenverdopplung).
  6. Im Anschluss Teigmenge je nach gewünschter Form und Dicke abnehmen und ausrollen.

Tipps

  • Aus der Menge Teig lassen sich ca. 3-4 sehr dünne Pizzas in Blechgröße herstellen.
  • Mit einer guten Portion Mehl lässt sich der Teig gut weiterverarbeiten.
  • Den ausgerollten Teig auf ein Backpapier legen und mit beliebigen Zutaten belegen.
  • Im auf 230°C vorgeheizten Backofen benötigt eine Pizza ca. 18 Min. (in unserem Backofen).
  • Auf besonders runde oder blechfüllende Pizzaform verzichten wir aus Zeitgründen.

 – Pizzasauce –

ZUTATEN

  • 2 Stück Zwiebeln (halbiert)
  • 1-2 Stück Knoblauchzehen
  • 20 g Olivenöl
  • 1-2 Stangen Staudensellerie (in Stücken)
  • 1-2 Möhren (in Stücken)
  • 1/2 Paprika (in Stücken)
  • 1 Dose Tomaten (400 g)
  • 140 g Tomatenmark
  • 1 TL Salz/Pfeffer
  • 1 TL geräucherten Paprika
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Balsamicoessig

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebeln und Knoblauchzehen im TM-Mixtopf 5 Sek. / Stufe 5 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben.
  2. Olivenöl zugeben und 2 Min. / 100°C / Stufe 2 dünsten.
  3. Staudensellerie, Möhren und Paprika hinzugeben und 10 Sek. / Stufe 6 zerkleinern. Diesen Schritt evtl. wiederholen, dann zuvor den Mixtopfinhalt mit dem Spatel nach unten schieben.
  4. Eine Dose Tomaten und 140 g Tomatenmark zugeben. Mit Salz, Pfeffer, geräuchertem Paprika (Pulver), braunem Zucker und Balsamicoessig würzen.
  5. 15 Min. / Stufe 1 / 100°C ohne Meßbecher kochen. Als Spritzschutz den TM-Gareinsatz draufstellen.
  6. Abschmecken und 15 Sek. / Stufe 8 pürieren.
  7. Zum Schluss direkt verarbeiten oder in entsprechenden Behältnissen im Kühlschrank oder Gefrierer für den späteren Bedarf aufbewahren.

TIPPS

  • Diese Pizzasauce ist ebenfalls sehr einfach abwandelbar. Das hinzugefügte Gemüse gibt der Pizza schon ohne Belag eine gesunde und frische Note.
  • Da in unserem Haushalt mindestens zwei Kinder mitessen, verzichten wir bei der Zubereitung auf die Zugabe von Kräutern. Dies führt sonst häufig zu abweisenden Reaktionen, wie „Bäääh!“
  • Pizzasauce dünn auf den ausgerollten Pizzateig verteilen.
  • Die Sauce lässt sich auch gut als Basis für Nudelsaucen verwenden.
  • Die Menge reicht für die doppelte Menge des oben beschriebenen Pizzateig-Rezepts. Reste lassen sich gut einfrieren.

Das Rezept für den Pizzateig entstammt dem TM-Grundkochbuch und das der Pizzasauce ist ein abgewandeltes Rezept aus der TM-Rezeptwelt.

© 2017 Jo-Hu.de. Alle Rechte vorbehalten.

Thema von Anders Norén.