Eine Jahreskarte von einem Zoo oder Tierpark bringt Vorteile. Natürlich kostet sie etwas mehr, jedoch ist der Mehrwert in der Regel nach spätestens drei Besuchen schon hinfällig.

Wir haben nun schon zum zweiten Mal eine Jahreskarte vom GaiaZOO in Kerkrade (Niederlande). Eine Jahreskarte entspannt einen Besuch in einem Zoo oder Tierpark ungemein. Man fährt eben hin und hat nicht die ganze Zeit im Hinterkopf: „Ja, Mensch! Dies, jenes und solches habe ich hier alles noch nicht gesehen!“ Mit der Jahreskarte fährt man eben nochmal hin und kann sich in Ruhe alles andere beim nächsten Mal anschauen. So haben wir den kleinen Panda zwar im letzten Jahr gesehen. Dafür aber bei unserem dieswöchigen Besuch ausgelassen. Besonders mit Kindern lohnt sich der Besuch im GaiaZOO, denn neben dem Beobachten der Tiere verrinnt die Zeit beim Spielen auf den Spielplätzen sowohl draußen wie auch drinnen sehr schnell.

Griaffenlange Hälse

Der Große äußerte in den Kindergartenferien mehrfach, dass er in den Zoo fahren möchte. Mit der Jahreskarte kein Problem. Mit einem Kindergartenfreund und Eltern im Schlepptau, die wir mit unserer Jahreskarte für den halben Preis in den Zoo holen konnten, haben wir uns direkt auf die Suche nach den wilden Tieren gemacht. Die zwei Jungs hatten als klares Ziel formuliert, die Löwen mit als Erstes sehen zu wollen. Doch bis zu den Löwen mussten wir zunächst einige andere Tiere wie z.B. die Giraffen, die Nashörner und die Erdmännchen passieren. Die waren natürlich auch höchstinteressant, so dass der Besuch bei den Löwen immer mehr in den Hintergrund trat. Nichtsdestotrotz waren die Löwen immer wieder genügend Ansporn weiterzugehen und vor allem genügend Motivation selbst zu laufen.

Schlammbad

Am Ende eines langen, aber schönen Zoobesuchs stand die bei uns schon fast obligatorische Portion Pommes und das Eis als Nachtisch auf dem Programm. Kurz vor Rauswurf schafften wir den Weg noch zum Zooausgang. Unsere kleine müde Kriegerin, die auch ganz tapfer viele der Strecken selber gelaufen war, schlief im Auto direkt ein. Der Große hatte selbst nach einer ca. 35-minütigen Fahrt kein Zeichen von Schwäche gezeigt und war noch ganz aufgeregt vom Zoobesuch.

Das nachfolgende Foto des Aufpassererdmännchens im GaiaZOO ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 30 entstanden.

#30 Aufpasser