Vor rund 19 Jahren fand in der Stadt Jülich die Landesgartenschau (LaGa) statt. Ja genau, vor 19 Jahren, in Worten Neunzehn. Wahnsinn! Wie schnell doch die Zeit vergeht. Ein Überbleibsel der Landesgartenschau ist der sogenannte Brückenkopf-Park, der auch vor der LaGa bereits einen Freizeitcharakter hatte.

Nun lässt sich dort nicht nur in einem kleinen Zoo, sondern auch auf einem weit reichenden Parkgelände, Zeit verbringen und mit vielen verschiedenen Aktivitäten füllen. Das ehemalige LaGa-Gelände lädt dazu ein aktiv zu werden. So werden beispielsweise ein Beachvolleyballfeld, ein Kletterturm, ein Fitnessgarten, ein Hochseilgarten und Minigolf für die älteren Besucher geboten. Auf den zahlreichen und großen Spielplätzen finden sich Matschgelegenheiten, eine Riesenrutsche, ein Floßteich und vieles mehr für die kleinen Gäste.

Neben den Aktivitäten für den Körper lässt sich im Brückenkopf-Park auch der Geist mit Natur und Kultur bereichern. Naturlandschaften und Themengärten mit Kunstwerken verschiedenster Art stehen im Kontrast zu der Napoleonischen Brückenkopf-Anlage. Die Anlage diente Anfang des 19. Jahrhunderts als Festung zur Sicherung des westlichen Teils der Stadt Jülich. Führungen durch die alten Gewölbe und auch die oberirdischen Anlagen bieten einen guten Einblick in die Wehranlagen der historischen Festungsstadt Jülich aus napoleonischer Zeit.

Das nachfolgende Foto des Apfelbaum-Quadrats als ein Themengarten auf dem ehemaligen LaGa-Gelände ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2017 in der Kalenderwoche 09 entstanden.

#09 Brückenkopf-Park – Apfelbaum-Quadrat