Ein Adventskalender begleitet Kinder und auch Erwachsene durch die Adventszeit und ergänzt die ohnehin von aufregenden Tagen gespickte Vorweihnachtszeit mit weiteren Überraschungen.

Viele verschiedene Arten von Adventskalendern gibt es. Alle sollen aber den Heiligen Abend jeden Tag ein Stück näher rücken lassen. Es gibt Adventskalender mit typischen Schokomotiven, mit Pralinen, mit verschiedenen Spirituosen, mit Spielsachen jeglicher Art und die individuell zusammengestellten Adventskalender mit kleinen Naschereien, Kleinigkeiten zum Spielen und Erleben.

Ein besonderer Kalender wurde in diesem Jahr zum ersten Mal im Kindergarten unserer Kinder gestartet. Hierbei handelt es sich um einen Erlebnisadventskalender. Einen Adventskalender gab es dort für die Kinder schon immer, allerdings nur gefüllt mit etwas „Materiellem“. Dieses Jahr konnten sich Eltern bereit erklären, den Kindern als Überraschung ein „Erlebnis“ in den Adventskalender zu packen – sprich die Eltern bereiteten eine kleine Aktion vor, die sie den Kindern am entsprechenden Tag im Morgenkreis vorführten bzw. mit ihnen gemeinsam durchführten.

Wir haben am Erlebniskalender teilgenommen und haben den Kindern der Nestgruppe (ca. 1- bis 2-jährige) eine Adventstüte für den Tag 13 gestaltet und bestückt. Im Morgenkreis des 13. Dezembers werden die Kinder die Tüte öffnen und darin eine Papierrolle und einen Tannenbaum als Fingerpuppe finden. Die Papierrolle enthält einen kleinen Brief und ein Fingerspiel über 5 Tannenbäume, die sich bereits auf Weihnachten und den Schnee freuen. Gemeinsam werden wir den Kindern das Fingerspiel „Fünf Tannenbäume“ vorspielen und dann im Anschluss mit ihnen gemeinsam wiederholen.

Das nachfolgende Foto zeigt die Adventstüte des Erlebnisadventskalenders mit deren Inhalt und ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 49 entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#49 Erlebnisadventskalender