#46 Stürmischer Sternenhimmel

Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter, die Nächte dafür länger und noch kälter. Stürmische Böen sorgen dafür, dass der sonst bewölkte Himmel den Blick auf Sterne und den Mond freigibt.

So auch in dieser Woche. Der abnehmende Mond beleuchtete die über den Himmel jagenden Wolken von oben und lässt sie fast weiß erscheinen. Die Sterne des Herbst- und Winterhimmels erstrahlen klar und deutlich. So zeigt sich auch eines der Wintersternbilder, das fast jeder auf die Schnelle am Nachthimmel wiederfinden kann – das Sternbild Orion, ein mythischer Himmelsjäger. Drei helle Sterne im gleichen Abstand bilden den auffälligen Oriongürtel. Von dort aus lassen sich leicht die Schultersterne, der Kopfstern und die Fußsterne des Orions wiederfinden. In der unteren Hälfte des Sternbildes, also unterhalb des Oriongürtels, liegt der selbst mit bloßem Auge erkennbare Orionnebel.

Bereits im Januar 2011 habe ich das Sternbild Orion als Motiv für ein winterliches Sternenhimmelfoto verwendet und dazu einen Artikel hier auf dem Blog verfasst (veröffentlicht im November 2011). Darin habe ich beschrieben, welche wesentlichen Punkte bei der „einfachen“ Himmelsfotografie samt Stativ zu beachten sind. Für das untere Foto des Orion-Sternbildes habe ich weniger Aufwand betrieben. Ich habe mir meine Kamera mit 50mm Festbrennweite geschnappt und habe einfach aus dem Dachfenster mit dem Fenster als Stativ einige Bilder in Serie aufgenommen. Dabei habe ich mit Blende 2,0 und einer ISO-Zahl von 3200 fotografiert. Daraus resultierte eine Belichtungszeit von 0,4 Sekunden.

Das nachfolgende Foto des Sternbildes Orion am stürmischen Sternenhimmel ist im Rahmen meines Projekts 50 + 2 | 2016 in der Kalenderwoche 46 entstanden. Eine Übersicht der bisherigen Beiträge zu diesem Projekt findet ihr hier.

#46 Stürmischer Nachthimmel (Sternbild Orion, nachgezeichnet)

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