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Monat: November 2011 (Seite 1 von 2)

#47 Kuckhoffstraße

Auf dem alltäglichen Weg zur Arbeit läuft man an vielen Gebäuden, Straßen, Autos und anderen Dingen vorbei. Vieles davon beachtet man nicht weiter, da man es alltäglich sieht und meint es bereits zu kennen. Doch wenn man den alltäglichen Weg mit mehr Aufmerksamkeit betrachtet, so kann man Dinge neu entdecken.

Vom Bahnhof zum Arbeitsplatz gehe ich häufig die Kuckhoffstraße in Aachen entlang. Sie verbindet die Mauerstraße mit dem Karlsgraben. In den letzten zwei Wochen fiel mir mit dem Herunterfallen der verfärbten Blätter an den die Straße säumenden Bäumen die besondere Form der Verästelung auf. Die Äste der Bäume bilden nach oben hin eine Tropfenform aus, an deren breitesten Stelle sich die „Tropfen“ der einzelnen Bäume berühren und so den Eindruck erzeugen man würde durch einen Säulengang schreiten, der von den Zweigen überdeckt wird.

Obwohl ich diesen Weg schon sehr lange gehe, ist mir die besondere Form der Verästelung nie wirklich bewusst geworden. Mit der Kamera unterwegs lohnt es sich also auch im Alltag die Augen offen zu halten und selbst Bekanntes neu zu entdecken. Das funktioniert natürlich auch ohne Kamera.

#47 Kuckhoffstraße

#47 Kuckhoffstraße

Das Bild gehört zu meinem „Projekt 50 + 2“ und ist das Fotomotiv der Kalenderwoche #47. Es ist ebenfalls bei Flickr zu finden.

Meine Flickr-Favoriten #11

Die Flickr Favoriten sind zurück. Nach langer Zeit finden sich hier wieder 12 ausgewählte Favoriten von verschiedensten Flickr-Nutzern, die mich in letzter Zeit inspiriert haben.

Passend zum Herbstmonat November erscheint hier die #11 meiner Flickr-Favoriten. Die Bilder stehen thematisch im Bezug zum Herbst und zeigen Bäume, Laub und Nebel.

in the magic world of the mist How many months until summer?? nostalgia recurrente foggy forest mist ascended from the forest the granny with the walking stick

* Hooray for November herbstlicher Weg Leaves of autumn Those Treese are Huge Fall is here

Per Klick gelangt man zum Bild auf der ursprüngliche Flickr-Seite des jeweiligen Fotos. Es öffnet sich in einem neuen Fenster bzw. Tab.

Eine kalte Nacht…

Eine kalte, sternenklare Nacht, ein Stativ, eine Kamera, warme Handschuhe und eine warme Jacke sind nötig, um die Sterne vom Himmel zu holen. Eine kurze Anleitung zu einem Sternenhimmelbild mit einer digitalen Spiegelreflexkamera.

Wer den Sternenhimmel schon als Kind gerne angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass nicht immer die gleichen Sterne und auch nicht immer gleich viele Sterne zu sehen sind. Das liegt zum einen an der Rotation der Erde, die uns vortäuscht, dass sich die Sterne am Himmel bewegen und zum anderen an der variierenden Sichtbarkeit der Sterne, die durch die Intensität des Umgebungslichtes beeinflusst wird. In einer Licht durchfluteten Stadt sind am Himmel weniger Sterne zu beobachten, als in einem kleinen Dörfchen, in dem die Straßenbeleuchtung in der Nacht auf ein Minimum reduziert wird. Vielleicht ist dem ein oder anderen der Begriff Lichtverschmutzung geläufig.

Daraus folgt: Suche dir ein möglichst dunkles Plätzchen und du wirst sehr viel mehr Sterne sehen.

Der wichtigste Parameter für die Aufnahme von Sternen ist das Licht und die Menge, die den Sensor der Kamera erreicht. Um die Menge des Lichtes zu beeinflussen, sollten folgende Parameter an der Kamera eingestellt werden:

Die Belichtungszeit muss aufgrund der Dunkelheit relativ lang sein (20 bis 30 Sekunden), aber nicht zu lang, um Sternenspuren zu vermeiden. Diese entstehen bei langen Belichtungszeiten durch die Rotation der Erde.

Die Empfindlichkeit des Sensors wird durch die Erhöhung des ISO-Wertes gesteigert. Ich habe einen ISO-Wert von 800 an meiner Canon EOS 400D gewählt, da ich das Rauschen des Sensors ein wenig unterdrücken wollte und dennoch eine genügend hohe Empfindlichkeit brauchte, um die Belichtungszeit so kurz wie möglich zu halten. Die Wahl der ISO-Empfindlichkeit ist stark von den Rauscheigenschaften der Kamera abhängig.

Zuletzt lässt sich die Lichtmenge durch die Blende anpassen. Deshalb habe ich die Blende (f/4.0) weit geöffnet. Möchte man jedoch einen Vordergrund in das Bild einbeziehen, so sollte eine höhere Blendenzahl (f/8.0) gewählt werden. Dadurch verlängert sich die Belichtungszeit.

Weitere zu beachtende Punkte:

Ein Stativ ist selbstverständlich unerlässlich, die langen Belichtungszeiten von mehreren Sekunden ruhig zu halten. 30 Sekunden lang kann kein Mensch eine Kamera absolut ruhig halten. Alternativ sind Bohnensack oder anderweitige Unterlagen für die Kamera zu verwenden, die die Kamera stabilisieren.

Um Erschütterungen der Kamera zusätzlich zu verringern, habe ich einen Kabelfernauslöser verwendet und die Spiegelverriegelung an der Kamera eingestellt.

Ein Weitwinkelobjektiv (hier 18 mm) lässt im Endeffekt das Bild am besten wirken, da damit ein Großteil des Nachthimmels abgebildet werden kann.

Den Autofokus habe ich ausgeschaltet und manuell auf etwas weniger als unendlich fokussiert.

Wenn diese Punkte beachtet werden steht der Sternenhimmelfotografie nichts mehr im Wege. Mein Resultat aus einer kalten Nacht im Januar zeigt den Sternenhimmel mit Blick Richtung Südwesten auf der Nordhalbkugel. Auf dem Foto sind die Sternenbilder Orion, Zwillinge und weitere zu erkennen.

Cold Night Sky in January (18mm f/4.0 30s ISO800)

Cold Night Sky in January (18mm f/4.0 30s ISO800)

Den Artikel habe ich bereits Anfang des Jahres verfasst und nun erst leicht angepasst veröffentlicht.

#46 Hochzeitsschuhe

Auweia! Ist das schon wieder lange her. Die Zeit rennt nur so dahin und lässt nur wenig Gelegenheit zum verschnaufen.

Im Juni diesen Jahres kleideten diese Schuhe noch unsere Hochzeitsfüße und trugen uns zum Altar und zurück. Seitdem stehen sie in unserem Flurexpedit und fristen dort leider ein etwas vernachlässigtes Dasein. Um ihnen etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken, durften sie für die Kalenderwoche #46 als Fotomotiv meines „Projektes 50 + 2“ fungieren.

#46 Wedding Shoes

#46 Wedding Shoes

Als vorweihnachtliches Vorhaben steht für mich noch die Sichtung und Aufarbeitung der Hochzeitsfotos an. Als Endprodukt möchte ich daraus ein Fotobuch gestalten, das mit etlichen Stunden Arbeit verbunden sein wird, aber dann hoffentlich zu Weihnachten unterm geschmückten Baum liegen und auch das obige Bild enthalten wird. Einige Bilder habe ich bereits fertiggestellt, wie hier, hier, hier und auch hier zu sehen war bzw. immer noch zu sehen ist.

#45 Buntstifte

In dieser Woche setzte der Herbst sein glorreiches Wetterprogramm mit Sonnenschein fort. Das gelb-rot-braun schimmernde Laub ist nun größtenteils zu Boden gefallen und wird mit Laubsaugern und tosenden Gebläsen beseitigt.

Trotz des guten Wetters und der andauernden Herbststimmung ist das Bild der Woche 45 aus meinem „Projekt 50 + 2“ nicht dieser Jahreszeit gewidmet, sondern zeigt ein ganz und gar jahreszeitlich unabhängiges Motiv. Inspiriert vom Musikvideo „Against the grain“ von Hudson habe ich meine selten genutzten Buntstifte hervorgeholt, angespitzt, auf meinen Schreibtisch gelegt und fotografiert – jedoch nur einmal und nicht in einer tausendfachen Folge von Einzelbildern, wie es in dem Musikvideo als Stop-Motion-Konzept umgesetzt ist.

#45 Colored Pencils

#45 Colored Pencils

#44 Herbst

Auch der November hielt an seinem ersten Wochenende herrlichstes Herbstwetter bereit. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel am Koblenzer Rhein waren die leuchtenden Farben der übriggebliebenen Blätter an den Bäumen zu bewundern.

Woche 44 aus meinem „Projekt 50 + 2“ ist wieder geprägt von buntem Herbstlaub.

#44 Autumn

#44 Autumn

autumn leaves

autumn leaves

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Thema von Anders Norén.