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Monat: September 2010

Meine Flickr-Favoriten #01

Ich bin Flickr oder ich beteilige mich zumindest daran. Dieser Web-2.0-Dienst im Internet bietet den Nutzern die Möglichkeit, ihre Fotos online zu zeigen und in Interaktion miteinander zu treten. Die Interaktion in Form von Kommentaren, Favoriten, Gruppen, Gallerien usw. bietet beste Chancen sein Auge für die Fotografie zu schulen.

Ich selbst bin seit Juni 2006 auf Flickr unterwegs und poste dort nun schon in meinem zweiten PRO-Jahr eine Auswahl meiner Fotos. Ich nutze aber auch die Möglichkeit mir in den Streams anderer Flickr-Benutzer Inspiration für meine eigene Fotografie zu holen. Finde ich ein Bild, dass mir besonders gut gefällt, so markiere ich es als Favoriten und habe so eine nette Sammlung an Bildern, die mich inspirieren und beeindrucken.

Die Vielfalt der dort angebotenen Bilder möchte ich teilen und eine Rubrik auf meinem Blog eröffnen, die einige meiner persönlichen Favoriten präsentiert. Dazu werde ich hier in hoffentlich regelmäßigen Abständen (monatlich?) einen kurzen Eintrag verfassen. Dieser soll nun der Erste für den Monat September 2010 werden.

Und hier sind sie meine Favoriten für diesen Monat:

Winter, Du alte Rampensau! when the days are growing shorter Highway 1 Lukla Airport Egypt Wald
cookie splash (milk) daybreak Xmas Cuba Gallery: Amazing / bubble / photoshop / woman / portrait / hands / awesome / reflection / photography Blue Uncertainty Cold September Nights

Beim Klick auf die Bilder gelangt man direkt zu der entsprechenden Flickr-Seite des Bildes und kann sich dort eine größere Version meiner Favoriten direkt auf Flickr anschauen.

Ich wünsche viel Spaß beim Durchstöbern.

Griechenland-Exkursion…wir kommen

Noch 5 1/2 Tage und es geht auf nach Griechenland – das Land, das auf mehreren Lithosphärenplatten im östlichen Mittelmeerraum zu Hause ist. Die nordwärtsgerichtete Drift der Afrikanischen Platte zwängt es, auf der Ägäischen Platte gelegen, gegen den Eurasischen Kontinent. Von Osten wird es zusätzlich von der Anatolischen Platte bedrängt. Ein Land voller Gefahren von höherer geologischer Gewalt. Neben erhöhter tektonischer Aktivität warten dort weitere Naturgefahren, wie Waldbrände, Massenbewegungen, Tsunamis und Schlangen auf uns. Die Normalspannung steigt.

Die Exkursion wird uns zwei Wochen in der näheren Umgebung von Athen und der Peleponnes herumkommen lassen. Aufsuchen werden wir natürlich Athen, Loutraki am Golf von Korinth, Sparta – gegrüßet seid ihr Spartiaten -, Pyrgos, Patras und Kaparelli. Besonderes Augenmerk legt die Exkursion also auf Georisiken und die Geologie des südlichen Griechenlands. Vor allem werden wir, wie oben bereits angekündigt, Störungen, Massenbewegungen und Folgen von Waldbränden sehen. Die Karte unten zeigt Erdbeben der letzten zwei Wochen in Griechenland und Umgebung. Insgesamt sind in diesem Zeitraum 286 Beben mit einer Magnitude von mindestens 3.0 aufgetreten. Bleibt die Frage: „Werden wir ein Erdbeben erleben?“ Sicherlich ja – aber ob wir es spüren werden, bleibt fraglich. Weitere Informationen zu den einzelnen Beben ist auf den Seiten des European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) zu finden.

Erdbeben der letzten zwei Wochen mit einer Magnitude von mindestens 3.0 in Griechenland und Umgebung (EMSC, 2010)

Quelle: EMSC, 2010

Sowohl unser Exkursionsgebiet als auch das restliche Griechenland ist von weiten Störungszonen durchzogen, die samt der plattentektonischen Situation für die vielen Erdbeben verantwortlich sind. Grob lässt sich Griechenland in drei große tektonische Regime einteilen:

  • Kompression (thrust faults): im Hellenischen Graben (Subduktion der Afrikanischen Platte unter die Ägäische Mikroplatte)
  • Extension (normal faults): auf der Peleponnes und in weiten Teilen des griechischen Festlandes (vermutlich Roll-Back der subduzierten Afrikanischen Lithosphäre)
  • Blattverschiebungen (strike-slip faults): im Ägäischen Meer als Auffächerung der Nordanatolischen Blattverschiebung (westwärtige Drift der Anatolischen Platte)

Viele dieser genannten Störungssysteme sind auch heute noch aktiv und führen damit immer wieder zu Erdbeben. Andere Naturgefahren, wie z.B. Massenbewegungen (Erdrutsche und Felsstürze) und Tsunamis, werden durch die Beben auch geringerer Stärke ausgelöst und stellen daher ein weiteres Risiko für die griechische Bevölkerung dar.

Ein besonderes Augenmerk werden wir auf den Golf von Korinth legen. Dieser ist, zusammen mit dem Golf von Evia, eines der größeren Grabensysteme in Griechenland und ist auf dem Extensionsregime im Backarc-Bereich des Hellenischen Bogens begründet. Mit einer Länge von 100-150 km und Öffnungsraten von bis zu 12 mm/Jahr stellt er nicht nur geologisch, sondern auch touristisch eine Attraktion dar. So bietet der Kanal von Korinth einen beeindruckenden Einblick in die Geologie des Golfs und wird eins, der hoffentlich zahlreichen Highlights auf der Exkursion sein.

Einen Überblick über die gesamte neotektonische Situation in Griechenland gibt mein Beitrag zum Exkursionsführer über rezente Bewegungsraten und Störungen.

Die Vorfreude steigt – die Kamera-Akkus werden geladen, Speicherkarten formatiert, Linsen gereinigt und der Hammer eingepackt. Impressionen und Erlebnisse der Exkursion wird es spätestens Anfang Oktober geben.

Backe, Backe…NUSSkuchen

lecker lecker Nusskuchen mit Rum. Die 1 1/2 fache Menge Rum macht ihn noch besser und saftiger.

Wer diesen Nusskuchen nachbacken möchte benötigt folgende Zutaten:

Für den Rührteig:

  • 250 g Haselnusskerne
  • 275 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 175 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker oder besser Zucker mit eingelegten frischen Vanilleschoten
  • 4 Eier mittlerer Größe
  • 1 gestr. TL Backpulver

Zum Ertränken und Trinken:

  • 5 EL RUM (vielleicht darf’s auch etwas mehr sein)

Zum Aprikotieren:

  • 4 EL Aprikosenkonfitüre
  • 3 EL RUM (hier nicht zu viel, sonst wird die Konfitüre zu flüssig)

Für den Guss:

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 25 g Kokosfett
  • alternativ: fertigen Guss

Backe, backe Kuchen

Zubereitung:

  • 150 g Haselnusskerne werden gemahlen und die restlichen 100 g klein gehackt. Diese werden dann im Backofen leicht angeröstet und müssen dann erkalten.
  • Die Butter wird mit einem Handrührgerät geschmeidig gerührt und im Anschluss werden nach und nach Zucker und Vanillin-Zucker hinzugegeben. Nachdem die Masse gebunden ist werden nach und nach die Eier untergerührt. Für jedes Ei sollte ungefähr 1/2 Minute gerührt werden.
  • Dann wird das Mehl mit dem Backpulver gemischt, gesiebt und im Anschluss portionsweise auf mittlerer Stufe untergerührt. Jetzt werden die Haselnusskerne unter den Teig gehoben.
  • Den Teig in eine Kastenform (ca. 30 x 11 cm, gefettet un mit Backpapier ausgelegt) geben und glatt streichen. Die Form bei etwa 180°C (vorgeheizt, Ober-/Unterhitze) für 60-70 Minuten in den Backofen schieben.
  • Den Kuchen aus der Form lösen, auf einen Kuchenrost legen und das Backpapier abziehen. Dann den Kuchen mit einem Holzstäbchen durchlöchern und ihn dann behutsam mit ordentlich RUM bepinseln, damit er später schön saftig schmeckt.
  • Die Aprikosenkonfitüre durch ein Sieb streichen und in einem kleinen Topf mit dem RUM verrühren und kurz aufkochen lassen. Den Kuchen damit bestreichen und erkalten lassen.
  • Nun fehlt noch der Guss. Hierfür die Schokolade in kleine Stücke brechen und mit Kokosfett in einem kleinen Topf im Wasserbad bei schwacher Hitze zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Den Kuchen glasieren und dann den Guss verfestigen lassen.

Rezept aus dem Grundbackbuch von Dr. Oetker, erschienen im Heyne-Verlag 2009

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Thema von Anders Norén.