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Monat: August 2010

my broken CANON lens-baby

Es ist traurig, dass alles irgendwann, irgendwo, irgendwie vergänglich ist. So verhält es sich auch mit Dingen, die man lieber nicht verliert. Vor einigen Wochen ist mir auf einer Exkursion mein geliebtes Canon EF 50mm 1:1.8 II entzwei gefallen. Scheinbar hat es in meiner Fototasche einen Schlag oder zu viel Druck abbekommen, jedenfalls war es zu viel für das schärfste Plastikstück der bunten Fotowelt.

morning with broken 50 mm

morning with broken 50 mm

Nach einigen hektischen Versuchen, es wieder zusammenzusetzen, habe ich es erst einmal aufgegeben und die Reparatur auf später verschoben. Zu Hause angekommen habe ich Frontlinsenelement und das Hauptelement wieder zusammenfügen können. Leider sind beim Auseinanderfallen im Inneren zwei Widerhaken, die natürlich auch aus Plastik waren, gebrochen und lösten damit die Verbindung der beiden Teile. Die Frontlinse fiel nun beim Fokussieren immer wieder raus und drohte schon zweimal aus größerer Höhe zu Boden zu fallen. Der Autofokus nahm nach dem zweiten Fall auch sein Ende. Nach dem weiteren Zusammenfügen der Teile konnte ich aber noch manuell fokussieren…immerhin etwas.

Trotz der manuellen, aber wackeligen Funktionalität der Canonlinse überlegte ich das Plastik durch etwas Höherwertiges zu ersetzen. Wegen fehlender, voller Geldspeicher musste jedoch eine andere Lösung her. Recherchen im Internet ergaben, dass mit etwas Aufwand die gebrochenen Teile mit Klebstoff wieder verbunden werden können und die Frontlinse in ihrer „Fassung“ bleibt, aber der Autofokus mit großer Wahrscheinlichkeit weiterhin defekt bleibt. So habe ich mich letztendlich für eine andere Lösung entschieden.

Ich habe die beiden Teile mit schwarzem Gewebeband verbunden und verhindere somit das Herausfallen der Frontlinse beim Fokussieren. Es sieht nicht sonderlich professionell aus und die automatische Fokussierung funktioniert damit immer noch nicht, aber es hält zusammen und die Bildergebnisse sind mit manuellem Fokus trotzdem ansehnlich.

Also statt 120€ oder vielleicht sogar 1400€ (UTOPIE) für etwas Neues auszugeben, kann auch einfach mal der Basteltrieb zu Lösungen führen. Mal sehen, wie sich diese Lösung im Feldeinsatz macht. Im Stillleben habe ich jedenfalls noch scharfe Bilder schießen können.

Es lebe Gaffer’s Tape und der manuelle Fokus. Und nichtsdestotrotz bleibt das Canon EF 50mm 1:1.8 II eines der besten, leistbaren, lichtstarken Objektive, die es gibt. Also weiterhin eine Empfehlung.

my broken baby

my broken baby

FLEISCH

An einem leicht verregneten Sommerabend gibt es doch nichts besseres als einige gute Stücke Fleisch mit Freunden zu genießen. Neben Lamm, Strauß, Hirsch und Rind gab es gestern Abend ein deftiges griechisches Bifteki.

FLEISCHabend

Griechisches Bifteki mit Ouzo und gefüllten Paprikaschoten...mmmmhhhh

Und hier kommt das Rezept für 6 große Biftekis (siehe Bild):

  • 800g Rindergehacktes
  • 2 Eier
  • 300g Feta-Käse
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Schuss Ouzo
  • Salz
  • Pfeffer
  • frisches Oregano

Zwiebeln, Knoblauch und Oregano fein hacken. Dann wird das Rinderhack mit den Eiern, etwa einem Viertel des zerbröselten Feta-Käses, dem Ouzo, den Zwiebeln, dem Knoblauch und dem Oregano vermengt und anschließend mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Anschließend werden sechs ungefähr gleich große Stücke der Hackmasse (3 Frauenportionen und 3 richtige Männerportionen) leicht platt gedrückt und mit dem restlichen zerbröselten Feta gefüllt. Das Paket schließen, feste zusammendrücken und dann ab in die Pfanne oder noch besser auf den Grill.

Dazu schmeckt natürlich am besten ein OUZO.

Mailand – eine Reise wert?

Ende Juli brachte uns das Blind-Booking von Germanwings in die Stadt Mailand in Norditalien. Nach etwas mehr als einer Stunde Flug von Köln-Bonn landeten wir auf dem etwa 40km von Mailand entfernten Flughafen Malpensa.

Mailand selbst bietet etliche Sehenswürdigkeit, die wir alle samt zu Fuß erkundet haben. Unser Reiseführer wirbt auch damit: „Ein kleines, gut zu erlaufendes Zentrum“. Wenn man gut zu Fuß unterwegs ist, kann man gut und gerne auf Straßen- und U-Bahn verzichten. Leider zehrten die hohen Temperaturen an unseren Kräften und die Stadterkundungen wurden mehr zur Qual. Dennoch haben wir einiges gesehen.

Mailand als Reiseziel im Juli zu wählen (oder auch blind zu besuchen), sollte man möglichst vermeiden. Außerdem sind zu dieser Zeit in den öffentlichen Parks, wie dem Giardini Pubblici und dem Parco Sempione, Mücken und anderes Stechgetier besonders aktiv.

Nach „qualvollen“ zweieinhalb Tagen im schwül-heißen und Smog geplagten Mailand fuhren wir zum Comer See. Dort war die Luft dank gewittrigen Regenschauern besser zu ertragen und wir konnten uns wesentlich besser entspannen, als dies in Mailand möglich war.

Die restlichen zwei Tage verbrachten wir dann wieder in Mailand mit einem Smog- und Temperaturhöhepunkt an unserem Abreisetag.

FAZIT: Erkundung oder Reise nach Mailand lieber im Frühling oder Herbst und Autan als wichtigsten Reisebegleiter. Da haben wir wieder was dazu gelernt.

Zum Schluss zeige ich einige Bilder, die einen Eindruck von Mailand und vom Comer See vermitteln sollen.

Flughafen Malpensa Terminal 1, Italien

Flughafen Malpensa Terminal 1, Italien

Panorama vom Mailänder Dom in nördliche Richtung.

Panorama vom Mailänder Dom in nördliche Richtung.

Santa Maria Podone

Santa Maria Podone

Shopping in Mailand

Shopping in Mailand

Heißer Asphalt

Heißer Asphalt führt zu eindrücklichen Erinnerungen

Galleria Vittorio Emanuele II

Galleria Vittorio Emanuele II - nobel shoppen

DUOMO details

Details am Mailänder Dom

Lago di Como

Lago di Como - dramatische Gewitterwolken

Cupola, Duomo Como

Kuppel des Comer Doms

Monumento ai Caduti

Monumento ai Caduti - Denkmal gefallener Soldaten am Comer See

BIRDS

Tauben beim Mittagessen

Weitere Bilder sind hier zu finden.

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Thema von Anders Norén.