Bachelor of Science – Applied Geosciences

Es ist geschafft! Seit Ende September 2009 habe ich meinen Bachelor of Science in Angewandten Geowissenschaften in der Tasche und bin in den Master of Science des gleichnamigen Studiengangs an der RWTH Aachen übergegangen.

Die Bachelorarbeit zum Thema „Sedimentologische und geophysikalische Untersuchungen im südlichen Ohridbecken, EJR Mazedonien“ am Lehr- und Forschungsgebiet Neotektonik und Georisiken (NUG) ist ebenso erfolgreich beendet.

"Sedimentologische und geophysikalische Untersuchungen im südlichen Ohridbecken, EJR Mazedonien"
"Sedimentologische und geophysikalische Untersuchungen im südlichen Ohridbecken, EJR Mazedonien"

Die Inhalte der Arbeit sind dem folgenden Auszug zu entnehmen:

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung und Beschreibung von zwei Bohrkernen und mehreren Georadarprofilen. Das betrachtete Untersuchungsgebiet liegt am südöstlichen Ufer des Ohridsees (EJR Mazedonien) an der Mündung des Cerava nahe Ljubaništa an der Mazedonisch-Albanischen Grenze. Die Bohrkerne enthalten unkonsolidierte Sedimente, deren Stratigraphie und Eigenschaften in Verbindung mit den Radarprofilen auf eine Deltaebene mit Rinnenstrukturen und Deltaschüttungen schließen lassen. Die hohe Dichte der Georadardaten ließ die Erstellung eines vereinfachten Untergrundmodells zu. Ein Fossilienfund in einem der Bohrkerne zeigt die Wechselwirkung zwischen fluviatilem und lakustrinem Milieu in diesem Gebiet an.

Schlüsselworte: Ohrid, Ohridsee, Deltaschüttung, Cerava, Georadar, 3D-Modell, Bohrkern, Fossilien

Das Untersuchungsgebiet liegt, wie in der folgenden Karte dargestellt, südöstlich des Ohridsees.

Untersuchungsgebiet "Plantage"

Lage in Google-Maps

In diesem Gebiet wurden zwei Bohrungen in das lockere Sediment abgeteuft, die Aufschluss über den Untergrund geben konnten. Zusätzlich konnten mittels Georadarprofilierung Strukturen des Untergrunds dargestellt werden und schließlich eine Korrelation zwischen den Bohrungen und den Georadar-Daten hergestellt werden.

Aus den Bohrungen ging hervor, dass es sich bei den Sedimenten überwiegend um Sande mit teilweisen Wechsellagerungen zwischen Tonen und Schluffen handelt. Das folgende Bild zeigt den Sedimentinhalt einer Schlitzsonde aus 2-3 Meter Tiefe nahe dem Seeufer.

Plantage III - 100-200
Plantage III - 100-200

Einen Eindruck der landschaftlichen Umgebung bietet das folgende Foto. Im Vordergrund sind die Obstbäume der Plantage zu erkennen und im Hintergrund liegt die Galicica, eine kleine Gebirgskette östlich des Ohridsees.

Untersuchungsgebiet Plantage und Galicica
Untersuchungsgebiet Plantage und Galicica

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